Wer sich für den Reservedienst gemeldet hat, soll “leichter” für Übungen eingezogen werden können. Bisher gilt eine sog. “doppelte Freiwilligkeit”, nach der sowohl Reservistinnen und Reservisten als auch Arbeitgeber die Teilnahme ablehnen können.
Im Artikel klingt durch, dass bisher eher ein arbeitgeberseitiges “Nein” erfolgt.
Daneben ebenfalls geplant:
Änderungen im Arbeitsplatzschutzgesetz sollen zudem die Attraktivität des Reservistendienstes für die Arbeitgebenden steigern – beispielsweise eine höhere Kostenerstattung bei der Einstellung einer Ersatzkraft oder Förderbeträge für kleine und mittlere Unternehmen.
https://www.bmvg.de/de/aktuelles/regierung-billigt-reservestaerkungsgesetz-6118026



Ernsthaft wichtige Leute die Wochen wegfallen hinterlassen Lücken und Arbeit die nicht erledigt wird. Dass der Staat hier ernsthaft erstatten sollte ist klar.
Ich denke nicht, da daraus auch ein direkter Nutzen für Unternehmen herauskommt: Zynisch gesprochen greifen die Reservist*innen auch für sie zur Waffe.
… Der Nutzen von Krieg ist relativ gering und das bisschen was das KMU durch die Demokratie mehr verdient ist wahrscheinlich deutlich kleiner als die Kosten des Angestellten.
Als ob Landesverteidigung profitabel wäre.
Also ich möchte den Umstand, ob ich in Freiheit oder unter erzwungener Herrschaft lebe, nicht davon abhängig machen, ob es profitabel ist.
Es gibt Dinge in unserem Gemeinwesen, die müssen sich nicht 1:1 lohnen.
Je nach Branche halt. Sarg-, Verbandsmaterial- und Waffenhersteller haben dann vermutlich gute Quartalszahlen.
Hätten aber noch bessere wenn ihr Angestellten da waren. Der Soldat musste ja so produktiv sein, dass es auf alle Deutschen gerechnet mehr sein müsste als das Gehalt