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Mindestens eine der Frauen, die offenbar zum Sex gedrängt wurden, war dem Nachrichtenmagazin zufolge zur Tatzeit noch nicht 18 Jahre alt. Wehrdienstleistende können mit Einverständnis ihrer Eltern schon vor dem 18. Geburtstag zur Bundeswehr kommen. Die Ausbildung an der Waffe erfolgt erst nach Erreichen der Volljährigkeit.
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Wehrdienstleistende können mit Einverständnis ihrer Eltern schon vor dem 18. Geburtstag zur Bundeswehr kommen.
Finde ich bedenklich. Als Schweizer bekommst du dein allererstes Aufgebot der Armee (für den Infotag) erst nach deinem 18. Geburtstag. Der Referent hat anfangs erklärt, dies sei weil “Die Schweiz keine Kindersoldaten hat.”
"[…]Gerade dort, wo der Frauenanteil innerhalb der Streitkräfte besonders hoch ist, tragen wir eine besondere Verantwortung für einen respektvollen und kameradschaftlichen Umgang“, wird Generaloberstabsarzt Ralf Hoffmann im RND-Bericht zitiert.
Das sehe ich genau anders. Gerade dort wo es besonders wenig Angehörige einer Minderheit gibt ist es besonders wichtig diese wenigen zu schützen. Ich glaube er wollte nur etwas sagen was gut klingt und hatte dann Pech beim Rede schreiben. Trotzdem ärgerlich.
Respektvoller Umgang ist wohl immer eine gute Idee, egal wie die Verhältnisse sind? 🤔
Da steht besonders wichtig. Aber natürlich hast du Recht.
Pech beim Rede schreiben.
Eindeutig LOL. Und wahrscheinlich KI benutzt…
tragen wir eine besondere Verantwortung
Generaloberstabsarzt Ralf Hoffmann
Wenn man “General” im Namen hat, ist die Verantwortung schätzungsweise immer gleich hoch, egal wer da unter einem
liegtdient.
Und genau so eine interne Kultur spricht auch gegen den Wehrdienst. Wer solche “Führungskräfte” hat, der wird da weder als Frau noch als Wehrpflichtiger glücklich. Im Kern zwingt der Staat da die jungen Leute in richtig beschissene Situationen und lässt sie dann von Staatsangestellten missbrauchen.
Auf der anderen Seite kann genau so ein erzwungener Zufluss von Personen in das System selbiges aufbrechen. Wenn sich überwiegend Leute in der Bundeswehr zusammenfinden, die so ein Verhalten gut finden, kann es niemals eine grundlegende Reform des Systems geben.
Ist vielleicht nicht gerade ein schönes Beispiel, aber ich denke an die Rekruten der russischen Armee, die ihre Ausbilder, die sie in klassischer sowjetischer Manier erstmal ausrauben und erniedrigen wollten, krankenhausreif geprügelt haben.
Klar, ist ein scheiß Argument für die Personen, die es am Ende betrifft.
Das heißt, ein paar müssen sich freiwillig opfern und sich in dieses System begeben, um es in Zukunft hoffentlich besser zu machen? Meldest du dich freiwillig? Ist das wirklich unsere einzige Lösung?
Dir ist entgangen, dass ich es selbst ein “scheiß Argument für die, die es es betrifft” genannt habe?
Aber zu deiner Frage: Freiwillig? Nein, habe ich kein Bock. Wenn wir uns alle darauf einigen? Ja, dann bin ich dabei.
Ist vielleicht nicht gerade ein schönes Beispiel, aber ich denke an die Rekruten der russischen Armee, die ihre Ausbilder, die sie in klassischer sowjetischer Manier erstmal ausrauben und erniedrigen wollten, krankenhausreif geprügelt haben
Aber hat das wirklich was gebracht? Wir sehen ja gerade täglich wie diese zerlumpten Gestalten in den Tod geschickt werden und hören auch absolut gruselige Dinge aus der russischen Armee.
Sagen wir es mal so, damit so eine Aktion auch längerfristige Änderungen bringt braucht es dann natürlich auch Unterstützung von weiter oben. Ich glaube, die war in diesem Fall allerdings nicht gegeben.
Die Führung der Deutschen Armee steht in direkter Nachfolge vom NS-Regime und Kaiserreich (übrigens nicht nur in Westdeutschladnd). Mir ist fraglich was du dir von so einer Institution erhoffst.
Ich finde es generell verabscheuensweft wenn Staaten zum eigenen Machterhalt alte Kinder/junge Erwachsene verwursten und solche Institutionen sind fast nie unterstützungswert (Ausnahme Widerstand gegen Vernichtungskrieg/Völkermord(z.B. 2. WK/Kriege Vietnams mit Kambodscha/USA)).
Die Führung der Deutschen Armee steht in direkter Nachfolge vom NS-Regime und Kaiserreich.
Über dieser (militärischen) Führung stehen ja zum Glück noch gewählte Vertreter der Bevölkerung und können diese Linie unterbrechen.
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Die Ermittler prüfen demnach Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens, außerdem den Missbrauch von Betäubungsmitteln, Bedrohung und die Unterdrückung von Beschwerden. […] Um zu klären, in welchem Umfang und wie lange das Fehlverhalten andauerte, würden sie eine dreistellige Zahl von Vernehmungen für erforderlich halten. Befragt werden sollen demnach alle möglichen Opfer. Wie weit die Vorgänge zurückreichen, ist nach Angaben des Magazins noch unklar.
Also “Fehlverhalten” scheint mir in Anbetracht der Vorwürfe doch sehr verharmlosend. § 32 WStG, § 240 StGB oder auch § 177 StGB sind ja keine Fehlverhaltensparagraphen. Falls das alles wahr ist, dann sind das Straftaten.
Also “Fehlverhalten” scheint mir in Anbetracht der Vorwürfe doch sehr verharmlosend.
Fehlverhalten ist ein sehr verallgemeinerter, abstrakter Oberbegriff. Es gibt sowohl strafbares als auch nichtstrafbares Fehlverhalten. Der Begriff enthält auch keine Wertung bezüglich der Schwere. Es gibt die gesamte Spannweite von leichtestem bis zu schwerstem Fehlverhalten.
Journalisten verwenden den allgemeinen Begriff, wenn sie an der Stelle die feineren Unterscheidungen (noch) offen lassen.
Falls das alles wahr ist, dann sind das Straftaten.
Da wird von Ermittlungen gegen 10 Personen geschrieben. Man darf davon ausgehen, dass nicht wirklich alles wahr ist, sondern die Ergebnisse am Ende sehr, sehr unterschiedlich ausfallen, und das ist ein mächtiger Grund, mögliche Vorverurteilungen strikt zu meiden.
Man darf davon ausgehen, dass nicht wirklich alles wahr ist, sondern die Ergebnisse am Ende sehr, sehr unterschiedlich ausfallen, und das ist ein mächtiger Grund, mögliche Vorverurteilungen strikt zu meiden.
Isoliert mag das Sinn machen aber im Kontext Deutschland irgendwie nicht. Ich habe noch nicht gesehen, dass z.B. beim Nordstream-Angeklagten von “Fehlverhalten” gesprochen wird oder bei Islamisten. Das sind potentielle Straftaten.
Dass es Interne Ermittlungen sind wird einganglich erwähnt. Die können nicht Strafrecht machen. Es wirkt als ob keine Strafanzeig vorliegt.







