Seit Jahren wird darüber diskutiert, die Zeitumstellung abzuschaffen. Umfragen zufolge würden viele Menschen eine dauerhafte Sommerzeit bevorzugen. Eine neue Studie kommt zu einer anderen Empfehlung.
Nein, in Mitteleuropa ist es um 1 Stunde verschoben. Görlitz in Sachsen und Gmünd in Niederösterreich liegen ziemlich genau so, dass es dort in der Winterzeit durchschnittlich um 12 Uhr Mittag ist.
Ähm, dann wäre es da aber mittags (Höchsstand der Sonne) im Sommer ca. 12:30. Dasselbe käme ja raus, wenn wir dann einfach den Höchsstand der Sonne im Sommer als 12 Uhr defineren, nur andersrum ^^. Dann wäre quasi die Sommerzeit die “natürliche Zeit”.
Ich finde Zeitumstellung doof, ich bin allerdings gefühlt der einzige Mensch auf der Welt, dem es egal ist, ob man Sommer- oder Winterzeit behält.
Alles, was ich gerade versuche rauszufinden, ob deine “natürliche Herleitung der Winterzeit als Standard” nicht ein Zirkelschluss ist, aber so kommt es mir gerade vor.
Ähm, dann wäre es da aber mittags (Höchsstand der Sonne) im Sommer ca. 12:30.
Nein, wieso, wie kommst du darauf?
“Mitternacht” und “Mittag” sind astronomische Realitäten, die nicht durch menschliche Gesetze geändert werden können, nämlich die Zeitpunkte, wo Sonnenaufgang und Sonnenuntergang zeitlich gleich weit entfernt sind.
Man kann diese Zeitpunkte berechnen/beobachten und aufgrund dessen auf eine mittlere Sonnenzeit kommen und aufgrund dessen Uhrzeiten so nennen, wie man will. Wenn man den Tag in 24 Stunden einteilt, ist eine mögliche Einteilung, dass man Mitternacht 0 Uhr nennt und Mittag 12 Uhr. Das ergibt (intern) Sinn, Mitternacht ist eine feste Größe und der Tag beginnt eben da.
Keinen Sinn ergibt, Mitternacht 1 Uhr zu nennen und Mittag 13 Uhr; und dann die Stunde vor Mitternacht 0:xx; eine Stunde vor Mitternacht ist kein astronomisch besonderer Zeitpunkt, wo es Sinn ergäbe, den Tag beginnen zu lassen. Das wäre ein völlig willkürliches System.
Also wenn man die Zeitumstellung abschafft, sollte auf jeden Fall die Winterzeit die einzige Zeit bleiben; wenn uns das vom Tagesrhythmus dann nicht passt, sollten wir Arbeitszeiten, Öffnungszeiten, Schulzeiten usw. eben um eine Stunde verschieben.
nämlich die Zeitpunkte, wo Sonnenaufgang und Sonnenuntergang zeitlich gleich weit entfernt sind.
Die liegen aber, aufgrund der elliptischen Bahn der Erde, nicht zur selben Uhrzeit im Sommer und Winter. Sondern “mittag (höchster Sonnenstand, aka Auf- und Untergang gleich weit entfernt)” ist im Winter bspw. um 12 Uhr, aber im Sommer halt um 12:30 (das variiert je nach geographischer Breite, in D macht das ca. eine halbe Stunde aus).
Edit: weil ich nicht weiß, ob das verständlich war. Wenn man eine Uhr bspw. am 1. Januar am Sonnenzenit auf 12 Uhr stellt und die ein halbes Jahr laufen lässt, dann wird sie am 30. Juni zum Sonnenzenit ca. 12:30 zeigen (und um 12 Uhr eben nicht “mittag” sein, sondern kurz davor).
Deshalb schrieb ich ja von der “mittleren Sonnenzeit”. Unsere Zeitzonen sind bereits aufgrund der mittleren Sonnenzeit in Greenwich definiert, dort gibt es dieselben Verschiebungen, somit ist das nicht weiter von Belang.
Dann sind wir bei einem deiner ersten Antworten oben
Nein, in Mitteleuropa ist es um 1 Stunde verschoben. Görlitz in Sachsen und Gmünd in Niederösterreich liegen ziemlich genau so, dass es dort in der Winterzeit durchschnittlich um 12 Uhr Mittag ist.
Aber warum ist denn das “Wintermittag” statt dem “Sommermittag” der natürliche Ankerpunkt? Weil es sich mit +1 zu UTC besser ausgeht, statt mit +1,5 oder +0,5?
Aber, wenn wir alle Zeiten nur in UTC benennen, dann sind wir doch weit weg von deinem “12 Uhr annähernd Mittag”, oder verstehe ich dich falsch?
Nein, in Mitteleuropa ist es um 1 Stunde verschoben. Görlitz in Sachsen und Gmünd in Niederösterreich liegen ziemlich genau so, dass es dort in der Winterzeit durchschnittlich um 12 Uhr Mittag ist.
Ähm, dann wäre es da aber mittags (Höchsstand der Sonne) im Sommer ca. 12:30. Dasselbe käme ja raus, wenn wir dann einfach den Höchsstand der Sonne im Sommer als 12 Uhr defineren, nur andersrum ^^. Dann wäre quasi die Sommerzeit die “natürliche Zeit”.
Ich finde Zeitumstellung doof, ich bin allerdings gefühlt der einzige Mensch auf der Welt, dem es egal ist, ob man Sommer- oder Winterzeit behält.
Alles, was ich gerade versuche rauszufinden, ob deine “natürliche Herleitung der Winterzeit als Standard” nicht ein Zirkelschluss ist, aber so kommt es mir gerade vor.
Nein, wieso, wie kommst du darauf?
“Mitternacht” und “Mittag” sind astronomische Realitäten, die nicht durch menschliche Gesetze geändert werden können, nämlich die Zeitpunkte, wo Sonnenaufgang und Sonnenuntergang zeitlich gleich weit entfernt sind.
Man kann diese Zeitpunkte berechnen/beobachten und aufgrund dessen auf eine mittlere Sonnenzeit kommen und aufgrund dessen Uhrzeiten so nennen, wie man will. Wenn man den Tag in 24 Stunden einteilt, ist eine mögliche Einteilung, dass man Mitternacht 0 Uhr nennt und Mittag 12 Uhr. Das ergibt (intern) Sinn, Mitternacht ist eine feste Größe und der Tag beginnt eben da.
Keinen Sinn ergibt, Mitternacht 1 Uhr zu nennen und Mittag 13 Uhr; und dann die Stunde vor Mitternacht 0:xx; eine Stunde vor Mitternacht ist kein astronomisch besonderer Zeitpunkt, wo es Sinn ergäbe, den Tag beginnen zu lassen. Das wäre ein völlig willkürliches System.
Also wenn man die Zeitumstellung abschafft, sollte auf jeden Fall die Winterzeit die einzige Zeit bleiben; wenn uns das vom Tagesrhythmus dann nicht passt, sollten wir Arbeitszeiten, Öffnungszeiten, Schulzeiten usw. eben um eine Stunde verschieben.
Die liegen aber, aufgrund der elliptischen Bahn der Erde, nicht zur selben Uhrzeit im Sommer und Winter. Sondern “mittag (höchster Sonnenstand, aka Auf- und Untergang gleich weit entfernt)” ist im Winter bspw. um 12 Uhr, aber im Sommer halt um 12:30 (das variiert je nach geographischer Breite, in D macht das ca. eine halbe Stunde aus).
Edit: weil ich nicht weiß, ob das verständlich war. Wenn man eine Uhr bspw. am 1. Januar am Sonnenzenit auf 12 Uhr stellt und die ein halbes Jahr laufen lässt, dann wird sie am 30. Juni zum Sonnenzenit ca. 12:30 zeigen (und um 12 Uhr eben nicht “mittag” sein, sondern kurz davor).
Deshalb schrieb ich ja von der “mittleren Sonnenzeit”. Unsere Zeitzonen sind bereits aufgrund der mittleren Sonnenzeit in Greenwich definiert, dort gibt es dieselben Verschiebungen, somit ist das nicht weiter von Belang.
Dann sind wir bei einem deiner ersten Antworten oben
Aber warum ist denn das “Wintermittag” statt dem “Sommermittag” der natürliche Ankerpunkt? Weil es sich mit +1 zu UTC besser ausgeht, statt mit +1,5 oder +0,5?