• kossa@feddit.org
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    13 days ago

    nämlich die Zeitpunkte, wo Sonnenaufgang und Sonnenuntergang zeitlich gleich weit entfernt sind.

    Die liegen aber, aufgrund der elliptischen Bahn der Erde, nicht zur selben Uhrzeit im Sommer und Winter. Sondern “mittag (höchster Sonnenstand, aka Auf- und Untergang gleich weit entfernt)” ist im Winter bspw. um 12 Uhr, aber im Sommer halt um 12:30 (das variiert je nach geographischer Breite, in D macht das ca. eine halbe Stunde aus).

    Edit: weil ich nicht weiß, ob das verständlich war. Wenn man eine Uhr bspw. am 1. Januar am Sonnenzenit auf 12 Uhr stellt und die ein halbes Jahr laufen lässt, dann wird sie am 30. Juni zum Sonnenzenit ca. 12:30 zeigen (und um 12 Uhr eben nicht “mittag” sein, sondern kurz davor).

    • schnurrito@discuss.tchncs.de
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      13 days ago

      Deshalb schrieb ich ja von der “mittleren Sonnenzeit”. Unsere Zeitzonen sind bereits aufgrund der mittleren Sonnenzeit in Greenwich definiert, dort gibt es dieselben Verschiebungen, somit ist das nicht weiter von Belang.

      • kossa@feddit.org
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        13 days ago

        Dann sind wir bei einem deiner ersten Antworten oben

        Nein, in Mitteleuropa ist es um 1 Stunde verschoben. Görlitz in Sachsen und Gmünd in Niederösterreich liegen ziemlich genau so, dass es dort in der Winterzeit durchschnittlich um 12 Uhr Mittag ist.

        Aber warum ist denn das “Wintermittag” statt dem “Sommermittag” der natürliche Ankerpunkt? Weil es sich mit +1 zu UTC besser ausgeht, statt mit +1,5 oder +0,5?