Der Wirtschaftsforscher Stefan Kolev hat vor einer zunehmenden Abwanderung junger Menschen aus Deutschland gewarnt. Die Politik müsse auf das Unbehagen der Jugend reagieren.
Frankreich ist so wie wir, aber mit viel mehr Staatsschulden, eine FN, die schon in den Startlöchern steht für den Postfaschismus, und massiven Problemen in der Verwaltung.
Polen ist halt deutlich unter deutschem Lohnniveau, besonders was Kaufkraft angeht.
Rest würde ich unterschreiben. Vielleicht noch Holland auf die Liste setzen, die haben den Wilders immerhin schon mal geschafft abzuwähleb.
Frankreich ist eben nicht wie wir. Deren Gesellschaft ist anders als wir, zusammenhaltend und keine Eigenbrödler, viel Solidarischer und wenn ihnen was nicht gefällt, anstatt sich nur zu beschweren wird das angepackt, protestiert und aktiv dagegen organisiert. Nicht als Randerscheinung der Gesellschaft, sondern aus der Mitte heraus
Dafür hat Frankreich eine deutlich härtere Trennung zwischen Klassen, Religionen und Ethnien. Dazu eine Protestkultur, die zwar engagierter und handfester ist, dafür aber auch von Polizei- und Staatsseite mit deutlich mehr Gewalt und Repression zu kämpfen hat. Und bei den leeren Kassen reicht auch keine bloße Solidarität.
Witzig, wie willst du denn da ein Haus bzw. Wohnung finden? Wir suchen seit 2 Jahren nach einer bezahlbaren Bruchbude in Skandinavien. NZ haben wir aufgegeben, das sollte man unbedingt mittels Studium machen. Mit Jobvisa ist nichts zu machen, denn das setzt ein festes Jobangebot vorraus, was die Arbeitgeber aber nur zusichern, wenn man bereits ein Arbeitsvisum hat. Klassischer Deadlock.
Also zuerst mal heisst es Schweizer und nicht Schweitzer. Und wenn du selbst keine Erfahrung mit einem Leben in der Schweiz hast, ist es vielleicht auch ratsam mit solch pauschalen Aussagen vorsichtig zu sein.
Ich lebe seit 16 Jahren in der Schweiz, bereits an verschiedenen Orten, und habe zum einen das Auswandern bisher nicht bereut noch kann ich zum anderen deine Aussage so bestätigen oder stehen lassen.
Es ist sicher nicht ganz einfach hier als Ausländer, vor allem am Anfang. Aber wenn man sich Mühe gibt, sich integriert und Geduld hat gibt es auch keine Probleme Verbindungen zu knüpfen und akzeptiert zu werden. So ganz im Allgemeinen gesagt. Individuell geht es manchmal vielleicht einfacher oder es wird mühsamer.
Und was man als Deutscher unbedingt machen sollte ist sich sprachlich anzupassen. Das wird im Allgemeinen sehr geschätzt. Das hilft auch wenn man dann mal zügelt und an einen neuen Ort kommt, sich auch dort wieder zu integrieren.
Wenn man hier gar nicht zurecht kommt, auch nach Jahren nicht, das ist es vielleicht das falsche Land.
Dir ist es gelungen und das freut mich. Du kannst allerdings auch den Rechtsruck in der Schweiz (Obergrenze, Minarette) nicht verleugnen oder klein reden.
Ich glaube auch dem ein oder anderen würde es in Ostdeutschland gelingen anzukommen und sich mit Mundart Freunde machen. Würde ich deswegen Ostdeutschland als Weltoffen und Einwanderungsfreundlich bezeichnen? Nein. Und ebenso kann man das, wenn auch pauschalisiert, von der Schweiz sagen.
Es bringt einem auch nichts, ständig relativierend auf Einzelfälle und bloß nicht verallgemeinernd zu verweisen und damit das große Bild zu vernebeln. Damit redet man sich recht einfach die Welt schön.
Wobei das auch daran liegt, dass Sumar (eher linkes Wahlbündnis) so nicht mehr antritt. Wenn sich da was neues ergibt und Sanchez den “Schwung” der Proteste mitnehmen kann für die Wahl könnte es noch was werden.
Die internationale Rechte und ihre Unterstützer werden schon entsprechende Socialmedia-Kampagnen starten. Auch für die spanische Linke geht der Schuss sehr wahrscheinlich nach hinten los… zur Not gibts halt Ceuta 2.0.
Die Frage ist halt, wohin?
Frankreich, Polen, Irland, Portugal, irgendein Skandinavisches Land
Frankreich ist so wie wir, aber mit viel mehr Staatsschulden, eine FN, die schon in den Startlöchern steht für den Postfaschismus, und massiven Problemen in der Verwaltung.
Polen ist halt deutlich unter deutschem Lohnniveau, besonders was Kaufkraft angeht.
Rest würde ich unterschreiben. Vielleicht noch Holland auf die Liste setzen, die haben den Wilders immerhin schon mal geschafft abzuwähleb.
Frankreich ist eben nicht wie wir. Deren Gesellschaft ist anders als wir, zusammenhaltend und keine Eigenbrödler, viel Solidarischer und wenn ihnen was nicht gefällt, anstatt sich nur zu beschweren wird das angepackt, protestiert und aktiv dagegen organisiert. Nicht als Randerscheinung der Gesellschaft, sondern aus der Mitte heraus
Dafür hat Frankreich eine deutlich härtere Trennung zwischen Klassen, Religionen und Ethnien. Dazu eine Protestkultur, die zwar engagierter und handfester ist, dafür aber auch von Polizei- und Staatsseite mit deutlich mehr Gewalt und Repression zu kämpfen hat. Und bei den leeren Kassen reicht auch keine bloße Solidarität.
Skandinavien, NZ?
Witzig, wie willst du denn da ein Haus bzw. Wohnung finden? Wir suchen seit 2 Jahren nach einer bezahlbaren Bruchbude in Skandinavien. NZ haben wir aufgegeben, das sollte man unbedingt mittels Studium machen. Mit Jobvisa ist nichts zu machen, denn das setzt ein festes Jobangebot vorraus, was die Arbeitgeber aber nur zusichern, wenn man bereits ein Arbeitsvisum hat. Klassischer Deadlock.
Internationale Firma mit zusätzlichem Standort in NZ finden und dann da hin wechseln ist vielleicht eine Option. Dann ist der Job schon vorhanden.
Arbeitsmarkt in NZ ist halt arsch wenn man eine spezielle Ausbildung hat. In Australien gibt es gefühlt 20x soviel Jobs, die auch noch besser zahlen.
Die Schweiz reizt mich schon sehr
Macht auch zu. Und da bist auch ein fckg Ausländer. Ausserhalb der Großstädte schwer unbeliebt.
Kennt man als Deutscher nicht so. Frsg mal Deutsche in der Schweiz, wie es so ist mit Akzeptanz.
Wie lange lebst du bzw hast du in der Schweiz gelebt? Und wo? Was hast du gemacht um dich zu integrieren?
Ich nicht. Kenne aber zwei Schweitzer und eine Deutsche dort. Ich kann dir da nicht helfen, da fragst du besser andere.
Also zuerst mal heisst es Schweizer und nicht Schweitzer. Und wenn du selbst keine Erfahrung mit einem Leben in der Schweiz hast, ist es vielleicht auch ratsam mit solch pauschalen Aussagen vorsichtig zu sein. Ich lebe seit 16 Jahren in der Schweiz, bereits an verschiedenen Orten, und habe zum einen das Auswandern bisher nicht bereut noch kann ich zum anderen deine Aussage so bestätigen oder stehen lassen. Es ist sicher nicht ganz einfach hier als Ausländer, vor allem am Anfang. Aber wenn man sich Mühe gibt, sich integriert und Geduld hat gibt es auch keine Probleme Verbindungen zu knüpfen und akzeptiert zu werden. So ganz im Allgemeinen gesagt. Individuell geht es manchmal vielleicht einfacher oder es wird mühsamer. Und was man als Deutscher unbedingt machen sollte ist sich sprachlich anzupassen. Das wird im Allgemeinen sehr geschätzt. Das hilft auch wenn man dann mal zügelt und an einen neuen Ort kommt, sich auch dort wieder zu integrieren. Wenn man hier gar nicht zurecht kommt, auch nach Jahren nicht, das ist es vielleicht das falsche Land.
Da hast du grundsätzlich recht.
Dir ist es gelungen und das freut mich. Du kannst allerdings auch den Rechtsruck in der Schweiz (Obergrenze, Minarette) nicht verleugnen oder klein reden.
Ich glaube auch dem ein oder anderen würde es in Ostdeutschland gelingen anzukommen und sich mit Mundart Freunde machen. Würde ich deswegen Ostdeutschland als Weltoffen und Einwanderungsfreundlich bezeichnen? Nein. Und ebenso kann man das, wenn auch pauschalisiert, von der Schweiz sagen.
Es bringt einem auch nichts, ständig relativierend auf Einzelfälle und bloß nicht verallgemeinernd zu verweisen und damit das große Bild zu vernebeln. Damit redet man sich recht einfach die Welt schön.
Kommt mega drauf an, wo du bist. In den Rand-Kantonen wie bspw. im Thurgau sind Deutsche definitiv nicht unbeliebt.
Hab gehört das Spanien sehr nett sein soll.
Du meinst das Land mit der 10% Arbeitslosenquote und den Massenprotesten wegen Mietwucher und Wohnungsmangel gerade?
Mietwucher und Wohnungsmangel haben wir hier doch auch. Die protestieren wenigstens.
Zumal gerade wieder Neuwahlen anstehen und ein massiver Rechtsrutsch droht.
Edit: Quelle https://www.tagesschau.de/ausland/europa/spanien-neuwahlen-104.html
Wobei das auch daran liegt, dass Sumar (eher linkes Wahlbündnis) so nicht mehr antritt. Wenn sich da was neues ergibt und Sanchez den “Schwung” der Proteste mitnehmen kann für die Wahl könnte es noch was werden.
Die internationale Rechte und ihre Unterstützer werden schon entsprechende Socialmedia-Kampagnen starten. Auch für die spanische Linke geht der Schuss sehr wahrscheinlich nach hinten los… zur Not gibts halt Ceuta 2.0.
Mhm… Vielleicht dann doch nicht.