• zaphod@sopuli.xyz
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    29 days ago

    In der Begründung schrieben die Antragsteller, die Verlegung von Stolpersteinen auf öffentlichen Gehwegen führe dazu, „dass Passanten - bewusst oder unbewusst - über die Namen von Opfern hinweggehen oder sogar darüber treten“. Das empfänden viele als nicht angemessen für ein würdevolles Erinnern.

    Was ein Schwachsinn.

      • muelltonne@feddit.org
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        29 days ago

        Das ist nichts neues, der Kritikpunkt ist so alt wie das Stolperstein-Projekt. Macht es hier jetzt aber nicht besser und es zeigt auch schön, warum die Brandmauer demnächst fallen wird.

    • Ardor von Heersburg@discuss.tchncs.de
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      28 days ago

      Ist allerdings mehr oder weniger der Grund warum es in München kaum Stolpersteine gibt. Da allerdings kommt diese Argumentation von Charlotte Knobloch und der Israelitischen Kultusgemeinde.

      Hab ich - so sehr man diese Frau für ihren Einsatz für jüdisches Leben in Deutschland auch schätzen kann - schon immer für absoluten Schwachsinn gehalten. Dass jetzt diese Argumentation auch von rechts kommt bestätigt mich da irgendwie.

      • JoKi@feddit.org
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        29 days ago

        Ich finde die Argumentation auch nicht sonderlich überzeugend. Bewusste Schändung von Denkmalen ist unabhängig von der Ausgestaltung. Und unbewusste Missachtung ist ja nicht böswillig.

        In unserer Stadt gibt es auch Stolpersteine und ich komme immer wieder mal an welchen vorbei und schaue sie mir nochmal an, eben weil man so unvermittelt darüber “stolpert”. Ich glaube nicht, dass eine Plakette an den Häusern oder gar ein an den Stadtrand gedrängtes Denkmal, einen ähnlichen Effekt hätte.

        • Jumi@lemmy.world
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          29 days ago

          Es gibt einen in meinem Dorf und ich halt ab und zu bei ihm an um den Namen zu lesen. Es ist ein Mahner, den ich nicht missen will.

      • Enkrod@feddit.org
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        28 days ago

        Die Argumentation kommt ja nur von rechts WEIL das eine altbekannte Argumentation ist, die sich einfach vorschieben lässt. Das sagt nichts über den Inhalt der Argumente aus.

    • Latschenkiefer@feddit.org
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      29 days ago

      Würde jetzt ein Bündniss aus Grünen, Spd, Linken vielleicht auch Cdu mit der Begründung Stolpersteine abschaffen wollen, würde ich das verstehen. Ich persönlich finde Stolpersteine eine gute Art an die Menschen zu erinnern, aber ich versteh auch wenn man das anders sieht.

      Problematisch ist eher dass die Afd beteiligt ist. Die hat nämlich ein Interesse daran die Erinnerung an diese Zeit zu verfälschen oder ganz auszulöschen.

      • Takios@discuss.tchncs.de
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        29 days ago

        Wenn die Grünen oder Linken sowas vorschlagen würden, wäre die CDU doch als erstes dabei, ihnen Antisemitismus vorzuwerfen…

          • SubArcticTundra@lemmy.ml
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            28 days ago

            Das scheint, jede linke Partei heutzutage zu betreffen. Ich beobachte auch britische Politik und da trinkt jede Partei links von der Labour Party (SPD) auch in Antisemitismus-Affären ein. Ich frage mich, ob das vielleicht eine Sabotage-Strategie der Rechte ist

            • trollercoaster@sh.itjust.works
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              28 days ago

              Natürlich ist das Propaganda, um die zu diskreditieren. Muss nur mal schauen, was da Alles als “Antisemitismus” angeprangert wird und wer am lautesten schreit.

              In Großbritannien fing das damals an, als die Labour-Partei Gefahr lief, unter dem Vorsitz von Jeremy Corbyn dem Neoliberalismus abzuschwören und wieder ansatzweise sozialdemokratisch zu werden. Dann wurden sämtliche Sozialdemokraten in einer riesigen Schmierkampagne als “Antisemiten” bzw deren Helfer verunglimpft, bis die Partei sie alle rausgekegelt hat.