• plyth@feddit.org
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    5 hours ago

    mir fehlt in diesem Moment die Fantasie, wie sich eine Machtbeteiligung der AfD verhindern ließe.

    Koalition mit dem BSW und dann eine schonungslose, bundesweite, offene Zusammenarbeit, die sich an diesem Artikel orientiert.

    Wieso kann ein Blog das nach der Wahl so prägnant ansprechen, aber es erhält nicht schon vor der Wahl die volle Aufmerksamkeit der Medien?

    Und genauso wichtig, die Gründe abschaffen, warum all die nicht-völkischen Wähler die AfD wählen. An der Stelle ist der Artikel auffällig still. Wie konnte CumEx verjähren?

    • GardenGeek@europe.pub
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      3 hours ago

      Solange unregulierter Kapitalismus als goldenes Kalb und alternativlos (im wahrsten Sinne des Wortes, die AfD macht nichts anderes, im Gegenteil) propagiert wird kann man die AfD nicht ,inhaltlich stellen".

      Was es bräuchte wäre faire, soziale Politik und eine Einhegung des Kapitlalismus… das ist aber dank der Medienlandschaft die das öffentliche Meinungsbild prägt nicht mehrheitsfähig.

      • GarbadgeGoober@feddit.org
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        3 hours ago

        Was es bräuchte wäre faire, soziale Politik und eine Einhegung des Kapitlalismus…

        Genau dieser Satz fasst das ganze Problem super zusammen.

        Aber leider meint die CDU und SPD weiterhin, wenn Sie nur die Reformen der Rente, Einkommenssteuer, etc. würden die Leute nicht mehr AfD wählen.

        Leider nimmt man sich den wirklichen Problemen bei den Reformen nicht an.

        • Größer werdende Schere zwischen Arm und Reich.
        • Rentenreform, wo alle mit einbezogen werden
        • Reform der Erbschaftsteuer/Vermögenssteuer

        Die geplanten Reformen werden nichts bewirken und der Frust wird nur noch stärker werden, was auch die letzten Leute zu der AfD treiben wird.

        Aber solange man eben nur Politik für die Lobbyverbände macht und nicht das Volk, wird sich am eingeschlagenen Kurs nichts ändern.

      • brainwashed@feddit.org
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        3 hours ago

        Solange unregulierter Kapitalismus als goldenes Kalb und alternativlos

        Die AfD hat nichts mit unreguliertem Kapitalismus oder auch nur weniger Regularien zu tun. Will genau entscheiden, wer wann die wo arbeiten darf, wenn du dir deren Vordenker Kubitschek und Co. anguckst, wollen die eigentlich zurück in eine Ständegesellschaft.

        An Trump siehste doch auch, dass der eben nicht unregulierten Kapitalismus macht, sondern nach Gutsherrenart ständit Zölle einführt, streicht und der beste Kumpel den Zuschlag bekommt. Das ist nicht unreguliert, nicht frei, nicht libertär.

        • GardenGeek@europe.pub
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          2 hours ago

          Guter Punkt.

          Trotzdem erzählen sowohl Trump als auch AfD sie wären für ,weniger Regulierung und Abgaben" und gehen damit auf Stimmenfang. Dass sie sich nach der Wahl nicht daran halten steht auf einem andern Blatt.

          Auch ist es so, dass Trump durchaus Regularien abgeschafft hat: Umweltschutz, Verbraucherschutz, Finanzmarktregulierungen hat er durchaus, auch dank DODGE, reduziert… nur eben nicht dem Ziel eines ,freieren" Marktes sondern mit dem der Profitmaximierung auf Kosten der Allgemeinheit.

          Betrieben wird neoliberale Politik (also nur dann liberal wenn es darum geht Kosten auf die Allgemeinheit abzuwälzen und sich vom Staat alimentieren zu lassen wenns nicht läuft) und das Ziel ist Neofeudalismus mit dem Geldadel als absolutistische Herrscher… auf dem Weg dahin wird aber Deregulierung gefordert und Betrieben, vorgeblich mit dem Ziel ,Freiheit wieder herstellen zu wollen".

          Auch die AfD will ja massiv Regularien abbauen (begründet mit ,höchste Steuern und Abgaben" weltweit) um die Bevölkerung noch stärker dem Raubtierkapitalismus auszusetzten. Das ganze Gefasel von ,wir haben ein Ausgabenproblem" zielt darauf ab Kahlschlag in den Sicherunsregularien zu rechtfertigen.

          • brainwashed@feddit.org
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            1 hour ago

            Trotzdem erzählen sowohl Trump als auch AfD sie wären für ,weniger Regulierung und Abgaben" und gehen damit auf Stimmenfang.

            Klar, Sie erzählen auch was von weniger Abgaben auf Arbeit, bessere Krankenversorgung, besseren Schulen, höheren Renten, besseren Bedingungen für unsere Landwirte. Da kriegt halt jeder irgendwas erzählt, das kann man also keiner klassichen politischen Richtung zuschreiben.

            Betrieben wird neoliberale Politik

            Betrieben wird ja bislang noch gar keine Politik, zum Glück. Ob das was dabei rauskommt dann liberal ist oder vielmehr das Zerrbild was du hier vom Liberalen zeichnest, wird sich zeigen. Ich prophezeihe mal, dass es auch nicht wirklich liberal sein wird, sondern die Regularien etc. nur sehr selektiv gestrichen werden beziehungsweise genauso gerne neue geschaffen werden, wenn es der eigenen populistischen Politik gerade passt. Dass da irgendwer weniger Steuern zu erwarten hat, ist halt auch nur das, was man besser verdienen erzählt, weil man ja, siehe oben, jedem das erzählt, was er hören möchte.