Hallo zusammen,
Da es über die Monate immer mal wieder Nachfragen gab: die Liste sind nur Beispiele. Solange es jetzt keine Nachrichten sind und ihr der Meinung seid, es könnte andere Menschen interessieren, dann stellt es uns anderen Nutzern vor, erzählt was euch daran gefällt und warum ihr es mit uns teilt. Blogpost, Sachbuch, egal. Nur Memes und Nachrichten würde ich ausnehmen, da daraus schon der große Rest des Fediverses besteht.
Was habt ihr in der letzten Woche so an tollen Büchern gelesen, Filme geguckt, Spiele gezockt, Musik entdeckt, Museen oder Veranstaltungen besucht, … ?
Ich bin nun ein paar stunden in kingdom come deliverance.
Gutes Spiel muss ich sagen und da ich aus nem Mittelalterdorf komme umso besser.
Kann mittlerweile sogar lesen! Im spiel und im echten leben!
Euro truck simulator 2 ist überraschend gut. Ich hätte nie gedacht, dass mir LKW fahren jemals Spaß machen würde, aber der Simulator hat ein wunderbares Tutorial was einem das fahren sehr schön beibringt.
Gerade die neueren Teile der Spielwelt (z.B. Skandinavien) sehen einfach wunderschön aus, dort fährt man schon eher zum entdecken und bestaunen der Welt statt „nur abzuliefern“.
Ich freue mich sehr auf das Coaches DLC, denn dann hat man einen Grund, entlang der Strecke auch in die Städte zu fahren und es ist weniger nur A nach B.
Ich kann mir nie so richtig vorstellen, mit welchem Mindset Leute ETS spielen können. Ich will das nicht abschätzig meinen, es ist wirklich einfach nicht in meinem Vorstellungsraum. ETS klingt danach, als müsste ich 3 Stunden vorm Computer sitzen und ‘W’ gedrückt halten, während ich — sicherlich sehr schöne — virtuelle Landschaften anschaue. Vielleicht bin dafür zu ADHS, aber ich glaube nicht, dass ich das hinkriegen könnte.
Die Herausforderung liegt darin, den Truck nach allen Verkehrsregeln zu steuern. Die Welt hat Maßstab 1:19, also die kürzesten Fahrten können durchaus nur fünf Minuten dauern.
Das ganze ist aber ein typisches dad game (Papaspiel), also das spielt man eher wenn man im Leben ein wenig überfordert ist, und nicht weil man zu viel Energie übrig hat.
Ich hab den Film Sunset Boulevard von 1950 gesehen und fand den Film Klasse. Gloria Swanson, Star der Stummfilmzeit spielt hierin einen Star der Stummfilmzeit, welcher allerdings nicht akzeptieren kann, dass sie mittlerweile 50 ist und niemand mehr an ihr interessiert ist. Also lebt sie in einer Traumwelt, wo sie der Meinung ist, die Massen wollen sie wieder auf der Leinwand sehen und schreibt an einem eigenen Drehbuch, mit sich selbst in der Hauptrolle natürlich. Dabei soll ihr der Drehbuchschreiber Joe Gillis helfen, der gerade große finanzielle Probleme hat und daher gerne die Allüren der Diva ausnutzt um sich vor den Geldeintreibern zu verstecken.
Interessant fand ich vor allem, dass Swansons Charakter zwar als die Diva dargestellt wird, aber trotz der sehr patriarchalischen Gesellschaft damals wird auch nebenbei darauf eingegangen, das die Gesellschaft und die Starkultur mit ihren Paparazzi sie zu dieser Person erst gemacht haben.
Ich fand es angenehm, wie ruhig der Film aus heutiger Sicht wirkt, da die Kameraufnahmen recht statisch sind und auch die Takes recht lang sind, im Gegensatz zu den heutigen Filmen voller Schnitte und unruhiger Aufnahmen. Da wirkten die Schauspieler wesentlich stärker und mussten mit Mimik und Gestik mehr überzeugen.
Aber ich hab auch an mir gemerkt, dass ich anscheinend auch zur von konstanten Berauschung ruinierten Bevölkerungsgruppe gehöre. Obwohl mir der Film gefiel, musste ich mich zum Ende hin echt zwingen den Film zu Ende zu gucken. Nach 1 h fühlte es sich so an, als ob ich schon 2 h geguckt hätte. Ich sollte das wohl mal als Anzeichen sehen, an Entschleunigung zu arbeiten und nicht die ganze Zeit vor einem Monitor zu sein.
Ich hab die Woche beim Pendeln von Becky Chambers “ein Psalm für die wild Schweifenden” gelesen.
Abteilung Hopepunk
Beschreibung siehe hier
Es liest sich nett. Mir als technisch bewanderter Mensch stellen sich manchmal meine Zehennägel auf. Das interessante sind eher die Gespräche zwischen Helmling und Dex. Da ist viel positive Philosophie dabei.
Ich habe einen Spruch aus dem Buch sinngemäß in meinem Wortschatz übernommen: Dieser Mensch hat eine so positive (attraktive) Ausstrahlung, dass man die lineare Zeit vergisst .
Ich werde auch den Teil 2 lesen.




