Wie sieht’s bei euch aus? Habt ihr früher verweigert? Habt ihr eure Verweigerung zurückgezogen? Behaltet ihr eure Verweigerung bei?
Ich habe niemals verweigert, wurde aber aufgrund meines Jahrgangs auch niemals gemustert. Jetzt lebe ich in Ausland. Ich vermute, dass ich theoretisch eingezogen werden könnte, wie das ohne gemustert zu sein und mit Wohnsitz im Ausland läuft weiß ich aber nicht.
Konkret verweigern würde ich aber nicht. Also wenn mir jemand nen Brief schickt, dann würde ich halt hingehen. Ist aber auch kein schöner Gedanke.
Ich bin zu jung um je verweigert haben zu müssen und mittlerweile habe ich genug gesundheitliche Probleme um sicher ausgemustert zu werden. Das ist auf jeden Fall meine Erwartung, für den klassischen Frontdienst bin ich auf jeden Fall ungeeignet, aber wer weiß ob das in Zukunft ein so relevantes Kriterium bleibt.
Damit fühle ich mich auch immer etwas fehl am Platz, über Wehrpflicht zu sprechen; Ich werde die daraus resultierenden Leiden wahrscheinlich nie spüren.
Ich bin Deutscher durch Einbürgerung und habe mich bewusst erst einbürgern lassen als die Wehrpflicht abgeschafft wurde (sonst hätte ich es nicht gemacht, oder erst als ich zu alt gewesen wäre).
Nie im Leben würde ich zum Bund gehen. Auch im Kriegsfall nicht. Da bin ich komplett egoist. Ich kümmer mich um meine Familie und mich selbst. Für den Rest vom Land will ich nicht sterben, sorry.
Wehrpflicht wurde knapp ein Jahr bevor ich Ran hätte müssen ausgesetzt. Die Frage hat sich also nie gestellt.
Wahrscheinlich bin ich aber inzwischen mit einem Computer gefährlicher als mit einer Waffe in der Hand. Dementsprechend sehe ich da etwas gelassen darauf. Zur Not würde ich aber wohl trotzdem bei der Verteidigung helfen. Aber nicht für die BRD sondern für die Leute die mir wichtig sind.
Ich war einer der letzten Jahrgänge die noch gemustert wurden. Mir wurde das alles abgenommen, weil ich mit Bewertung T5 ausgemustert wurde. Ich hätte eh keinen Bock auf die Scheiße gehabt und hätte dann wohl verweigert. Niemals würde ich da hinwollen. Jetzt ist das, dank GdB, sogar noch unwahrscheinlicher dass ich überhaupt jemals Dienst an der Waffe leisten werde müssen, sollte der Verteidigungsfall eintreten.
Habe Wehrdienst gemacht, 2007. Habe dabei gelernt, dass die Bundeswehr damals schon ein safe space für Faschos war. Ich gehe davon aus, dass das mit der politischen Normalisierung von Rechtsextremismus seit damals nur schlimmer geworden ist.
Jetzt schaue ich kopfschüttelnd zu, wie wir diesem Faschoverein einmal alle Waffen modernisieren und dann die kriegsbereite Armee einer AfD Regierung hinstellen 👍. Die dann auch noch aus Russland ferngesteuert wird 👍👍. Richtig smart.
Tauglich gemustert und danach Papierkrieg mit Abwarten, Verweigern mit unvollständigen Unterlagen, Verweigerung zurück ziehen usw. bis ich im dritten Semester war. Ab dann galt für das Studium aufschiebende Wirkung. Und als ich mit der Uni fertig war war dann die Wehrpflicht weg.
Wie sieht’s bei euch aus? Habt ihr früher verweigert? Habt ihr eure Verweigerung zurückgezogen? Behaltet ihr eure Verweigerung bei?
Ich habe niemals verweigert, wurde aber aufgrund meines Jahrgangs auch niemals gemustert. Jetzt lebe ich in Ausland. Ich vermute, dass ich theoretisch eingezogen werden könnte, wie das ohne gemustert zu sein und mit Wohnsitz im Ausland läuft weiß ich aber nicht.
Konkret verweigern würde ich aber nicht. Also wenn mir jemand nen Brief schickt, dann würde ich halt hingehen. Ist aber auch kein schöner Gedanke.
Ich bin zu jung um je verweigert haben zu müssen und mittlerweile habe ich genug gesundheitliche Probleme um sicher ausgemustert zu werden. Das ist auf jeden Fall meine Erwartung, für den klassischen Frontdienst bin ich auf jeden Fall ungeeignet, aber wer weiß ob das in Zukunft ein so relevantes Kriterium bleibt.
Damit fühle ich mich auch immer etwas fehl am Platz, über Wehrpflicht zu sprechen; Ich werde die daraus resultierenden Leiden wahrscheinlich nie spüren.
Ausgemustert und dann trotzdem ein FSJ in der Förderschule gemacht.
Ich bin Deutscher durch Einbürgerung und habe mich bewusst erst einbürgern lassen als die Wehrpflicht abgeschafft wurde (sonst hätte ich es nicht gemacht, oder erst als ich zu alt gewesen wäre).
Nie im Leben würde ich zum Bund gehen. Auch im Kriegsfall nicht. Da bin ich komplett egoist. Ich kümmer mich um meine Familie und mich selbst. Für den Rest vom Land will ich nicht sterben, sorry.
Wehrpflicht wurde knapp ein Jahr bevor ich Ran hätte müssen ausgesetzt. Die Frage hat sich also nie gestellt.
Wahrscheinlich bin ich aber inzwischen mit einem Computer gefährlicher als mit einer Waffe in der Hand. Dementsprechend sehe ich da etwas gelassen darauf. Zur Not würde ich aber wohl trotzdem bei der Verteidigung helfen. Aber nicht für die BRD sondern für die Leute die mir wichtig sind.
Wurde ausgemustert (easy, THC im Blut), bin jetzt auch im Ausland, sollte also fein raus sein.
Ich war einer der letzten Jahrgänge die noch gemustert wurden. Mir wurde das alles abgenommen, weil ich mit Bewertung T5 ausgemustert wurde. Ich hätte eh keinen Bock auf die Scheiße gehabt und hätte dann wohl verweigert. Niemals würde ich da hinwollen. Jetzt ist das, dank GdB, sogar noch unwahrscheinlicher dass ich überhaupt jemals Dienst an der Waffe leisten werde müssen, sollte der Verteidigungsfall eintreten.
Habe Wehrdienst gemacht, 2007. Habe dabei gelernt, dass die Bundeswehr damals schon ein safe space für Faschos war. Ich gehe davon aus, dass das mit der politischen Normalisierung von Rechtsextremismus seit damals nur schlimmer geworden ist.
Jetzt schaue ich kopfschüttelnd zu, wie wir diesem Faschoverein einmal alle Waffen modernisieren und dann die kriegsbereite Armee einer AfD Regierung hinstellen 👍. Die dann auch noch aus Russland ferngesteuert wird 👍👍. Richtig smart.
Tauglich gemustert und danach Papierkrieg mit Abwarten, Verweigern mit unvollständigen Unterlagen, Verweigerung zurück ziehen usw. bis ich im dritten Semester war. Ab dann galt für das Studium aufschiebende Wirkung. Und als ich mit der Uni fertig war war dann die Wehrpflicht weg.