Klaus-Michael Kühne war einer der reichsten Deutschen. Der Milliardär starb nun Berichten zufolge mit 89 Jahren. Sein Vermögen soll an eine Stiftung übergehen.
Klaus-Michael Kühne war einer der reichsten Deutschen. Der Milliardär starb nun Berichten zufolge mit 89 Jahren. Sein Vermögen soll an eine Stiftung übergehen.
Na dann profitiert die Gesellschaft ja nun von reichlich Erbschaftssteuern!
Schönes Beispiel dafür, was das für ein Raubzug ist. Er wird lt. Artikel auf 36 Milliarden geschätzt. Wir ignorieren bei der Summe jetzt mal Freibeträge, weil irrelevant:
Im Kern könnte der Staat jetzt 36*0,3 = 10,8 Mrd € Erbschaftssteuer einnehmen. Tut er aber nicht, weil er sich absichtlich verarschen lässt.
Die Allgemeinheit betrügen bis über den Tod hinaus. So wird man Milliardär.
Nö. Keine Erben, alles geht in eine Stiftung.
So vererbt man Milliardenvermögen. Die Kohle schön in eine steuerbefreite Stiftung packen, dann alle Erben und Günstlinge bei der Stiftung anstellen, wo sie für Mondgehälter gar nix machen.
Auf diese Gehälter müssten die aber Einkommenssteuer bezahlen, die vermutlich höher als die 30% ist. (zumindest wenn es in Deutschland wäre)
Vermutlich gibt es da allerdings andere Lücken.
Normalerweise macht man das über „Ausschüttungen“, das zählt dann wie Dividenden und darauf fällt dann nur die Kapitalertragssteuer von 25%.
Der größte Punkt werden aber Unternehmensanteile sein, die zahlt man nicht aus, die sollen ja in der Familie bleiben.
Wooosh