Was ist daran hanebüchen oder hypothetisch? Wenn es für wortwörtlich tausende Autos eine geringe 1-stellige Anzahl Ladepunkte im fußläufig erreichbarer Umgebung gibt, ist das ein sehr reales Problem und ich kann gegenwärtig nicht mal darüber nachdenken endlich ein modernes Auto anzuschaffen, wenn ich kein Eigenheim oder einen Arbeitgeber habe, der Lademöglichkeiten anbietet.
Ich muss also nicht “annehmen”, dass “in Zukunft” die Anzahl der Ladesäulen nicht stark zunimmt, sondern kann ganz reell beobachten, dass die das bereits jetzt und in den letzten Jahren nicht ausreichend tut.
Ich sehe gerade bei solchen Themen immer wieder Beiträge, die keine wirklichen Argumente haben, aber negative Stimmung verbreiten
Was du siehst sind Frustrierte, die gern wechseln würden aber nicht können. Die Säule muss vor dem Auto da sein, ich kauf doch keinen 25.000€ Briefbeschwerer.
Die Situation bei einem Elektroauto ist aber im Grunde nochmal eine Spur einfacher als beim Verbrenner: Im worst case gibt es Adapter für die Haushaltssteckdose… wenn ich in meinem Kaff vergesse zu tanken darf ich erstmal die ~15 km zur nächsten Tankstelle mit dem Benzinkanister auf dem Gepäckträger radeln.
Im worst case gibt es Adapter für die Haushaltssteckdose
Keine Ahung in welcher Scheinwelt du lebst, dass das der worst-case ist. Sollen wir alle die Kabel aus dem Fenster im 1. bis 3. Stock und über den Bürgersteig werfen (was auch noch illegal wäre hust)? Hier gibt es praktisch nur Straßenrandparker. Dass alle auf Schnelllader angewiesen sind, wäre logistischer Irrsinn. Also braucht es öffentliche Infrastruktur zum simplen Laden. Schaffen andere Länder komischerweise auch. Nur in Deutschland läuft das nach dem Motto “Wir tun nichts, reden das Problem klein, und tun dann so, als läge es an den Leuten”.
Keine Ahung in welcher Scheinwelt du lebst, dass das der worst-case ist.
Hessen. Sehr, sehr ländliches Hessen.
Sollen wir alle die Kabel aus dem Fenster im 1. bis 3. Stock und über dne Bürgersteig werfen? Hier gibt es praktisch nur Straßenrandparker.
Dann wäre ein Wink mit dem Zaunpfahl an den örtlichen Stromanbieter, die Stadtwerke oder die lokalen Einzelhändler angebracht… klingt für mich ja schon ein wenig städtischer die Lage…
Problem hierbei - was machste wenn du in einer Wohnung wohnst? Da ist der Adapter für die Haushaltssteckdose gut gemeint - aber wenn deine Wohnung im 4. Stock Hofseitig ist dann hilft der auch wenig.
Mehr Ladeinfrastruktur wär daher schon auch wichtig.
Natürlich wird es immer die eine, spezielle Situation geben in der ein E-Auto momentan einfach noch nicht ganz unproblematisch ist… ich wollte mit meinem Beispiel nur anmerken, dass es bei den Elektrofahrzeugen einfach noch ein paar mehr Möglichkeiten gibt als beim Verbrenner.
Mehr Ladeinfrastruktur wär daher schon auch wichtig.
Ein hypothetisches Problem also, basierend auf der hanebüchenen Annahme, dass die Zahl der Nutzer stark zunimmt, die Zahl der Ladesäulen jedoch nicht.
Ich sehe gerade bei solchen Themen immer wieder Beiträge, die keine wirklichen Argumente haben, aber negative Stimmung verbreiten. Wem dient’s ?
Was ist daran hanebüchen oder hypothetisch? Wenn es für wortwörtlich tausende Autos eine geringe 1-stellige Anzahl Ladepunkte im fußläufig erreichbarer Umgebung gibt, ist das ein sehr reales Problem und ich kann gegenwärtig nicht mal darüber nachdenken endlich ein modernes Auto anzuschaffen, wenn ich kein Eigenheim oder einen Arbeitgeber habe, der Lademöglichkeiten anbietet.
Ich muss also nicht “annehmen”, dass “in Zukunft” die Anzahl der Ladesäulen nicht stark zunimmt, sondern kann ganz reell beobachten, dass die das bereits jetzt und in den letzten Jahren nicht ausreichend tut.
Was du siehst sind Frustrierte, die gern wechseln würden aber nicht können. Die Säule muss vor dem Auto da sein, ich kauf doch keinen 25.000€ Briefbeschwerer.
Die Situation bei einem Elektroauto ist aber im Grunde nochmal eine Spur einfacher als beim Verbrenner: Im worst case gibt es Adapter für die Haushaltssteckdose… wenn ich in meinem Kaff vergesse zu tanken darf ich erstmal die ~15 km zur nächsten Tankstelle mit dem Benzinkanister auf dem Gepäckträger radeln.
Keine Ahung in welcher Scheinwelt du lebst, dass das der worst-case ist. Sollen wir alle die Kabel aus dem Fenster im 1. bis 3. Stock und über den Bürgersteig werfen (was auch noch illegal wäre hust)? Hier gibt es praktisch nur Straßenrandparker. Dass alle auf Schnelllader angewiesen sind, wäre logistischer Irrsinn. Also braucht es öffentliche Infrastruktur zum simplen Laden. Schaffen andere Länder komischerweise auch. Nur in Deutschland läuft das nach dem Motto “Wir tun nichts, reden das Problem klein, und tun dann so, als läge es an den Leuten”.
Hessen. Sehr, sehr ländliches Hessen.
Dann wäre ein Wink mit dem Zaunpfahl an den örtlichen Stromanbieter, die Stadtwerke oder die lokalen Einzelhändler angebracht… klingt für mich ja schon ein wenig städtischer die Lage…
Problem hierbei - was machste wenn du in einer Wohnung wohnst? Da ist der Adapter für die Haushaltssteckdose gut gemeint - aber wenn deine Wohnung im 4. Stock Hofseitig ist dann hilft der auch wenig.
Mehr Ladeinfrastruktur wär daher schon auch wichtig.
Natürlich wird es immer die eine, spezielle Situation geben in der ein E-Auto momentan einfach noch nicht ganz unproblematisch ist… ich wollte mit meinem Beispiel nur anmerken, dass es bei den Elektrofahrzeugen einfach noch ein paar mehr Möglichkeiten gibt als beim Verbrenner.
Das definitiv, da kann man nicht widersprechen
Die Frage ist doch auch: wohin willst du mit dem Auto fahren? Zur Arbeit? Viele Arbeitgeber bieten ladesäulen auf den Parkplätzen.
Zum einkaufen? Rewe, Aldi, Lidl, Ikea, bauhaus, etc haben auch schnelllader zu teilweise vergünstigten Konditionen für Kunden.
Zum verreisen? An den meisten Raststätten sind ladsäulen.
"Wer etwas will, findet Wege.
Wer etwas nicht will, findet Gründe."