Immobilien für mehr bezahlbaren Wohnraum vergesellschaften: Dafür war in Berlin die Mehrheit bei einem Volksentscheid – passiert ist bisher aber fast nichts. Wann kann überhaupt vergesellschaftet oder enteignet werden? Und wie blickt Bayern darauf?
Aber wäre in diesem Fall Berlin nicht teilweise selbst daran Schuld, dass das Angebot niedrig ist? Immerhin braucht man zum Bauen auch Gründstücke. Man denke nur an so Sachen wie die verbotene Randbebauung des Tempelhofer Feldes.
Das ist richtig und eine unangenehme Wahrheit am Wohnungsmarkt. Es gab mal eine Studie, die zeigte, dass ein Grundproblem die niedrigen Bestandsmieten sind. Wogegen Neumieten exorbitant hoch verglichen damit sind.
Also die Wohnungsfrage derartig zu verkürzen halte ich für unzulässig, die Wohnungsknappheit liegt nicht daran, dass die Kommunen keinen Bock auf Wohnraum hätten und auch nicht daran, dass dem Urban Sprawl nicht einfach freie Fahrt lassen. Die Randbebauung für das Tempelhofer Feld ist fachlich auch tatsächlich kritisch, wenn man sich anschaut wie dicht der gesamte Kontext ist.
Unter marktwert, während der marktwert extrem inflationär ist, weil das angebot künstlich niedrig gehalten wird.
Aber wäre in diesem Fall Berlin nicht teilweise selbst daran Schuld, dass das Angebot niedrig ist? Immerhin braucht man zum Bauen auch Gründstücke. Man denke nur an so Sachen wie die verbotene Randbebauung des Tempelhofer Feldes.
Vor allem auch bei der Gebäudehöhe. Zum Beispiel ein WHH GT hat 136 Wohneinheiten pro Turm. Auf der Fläche passen auch drei Einfamilienhäuser…
Ein Markt kann nicht funktionieren wenn die Nachfrage nicht elastisch ist.
Das ist richtig und eine unangenehme Wahrheit am Wohnungsmarkt. Es gab mal eine Studie, die zeigte, dass ein Grundproblem die niedrigen Bestandsmieten sind. Wogegen Neumieten exorbitant hoch verglichen damit sind.
Also die Wohnungsfrage derartig zu verkürzen halte ich für unzulässig, die Wohnungsknappheit liegt nicht daran, dass die Kommunen keinen Bock auf Wohnraum hätten und auch nicht daran, dass dem Urban Sprawl nicht einfach freie Fahrt lassen. Die Randbebauung für das Tempelhofer Feld ist fachlich auch tatsächlich kritisch, wenn man sich anschaut wie dicht der gesamte Kontext ist.