• Melchior@feddit.org
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    7 hours ago

    Das Problem ist doch gar nicht der Zugang zu ÖPNV sondern zu Mobilität allgemein. Sprich auf dem Land wäre das Fahrrad besser. Da ist es schlauer Bürgergeldempfängern und anderen Armen die 54€ einfach direkt zu geben(Sozialticket gibt es ja nicht überall). Dann können sie selber schauen, wie sie das Geld ausgeben und wenn sie zu Fuss gehen, dann halt für etwas anderes.

    Damit spart man dann fast 2/3 der Kosten des Deutschlandtickets, was man dann schön in Infrastruktur stecken kann, womit man hoffentlich endlich pünktliche Züge kriegt.

    • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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      6 hours ago

      Du kannst auch einen Haufen Geld sparen, wenn du den ÖPNV gleich kostenlos machst. Dann musst du nämlich weder Kontrolleure noch Ticketverkaufsinfrastruktur etc bezahlen.

      Beim derzeitigen Zustand des Bürgergelds ist eine direkte Auszahlung auch schwierig, weil viele Empfänger*innen (gerade jene mit Familie) das Geld dann für Essen oder andere essenzielle Güter ausgeben (müssen). Außerdem schließt das z.B. auch wieder Menschen aus, die auf der Straße leben.
      Wenn du das Geld führs Ticket direkt auf die Sozialhilfe draufschlagen wolltest, müsstest du also erst das Sozialhilfesystem reformieren. Nicht, dass ich etwas gegen eine Reform des Sozialhilfesystems hätte, ganz im Gegenteil. Aber weiter weg kann man von einfach und schnell umsetzbaren Maßnahmen, die den Zugang zum ÖPNV verbessern sollen, kaum sein.