Bis in die späten 1970er-Jahre wuchsen Löhne und Renten nahezu im Gleichschritt mit dem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf. „Bis in die späten 1970er-Jahre hatten wir eine Umverteilung von oben nach unten und kräftige Lohnsteigerungen“, erklärt Paetz. Nach den Ölpreiskrisen – und vor allem mit der Agenda-2010-Politik ab den 2000er-Jahren – habe der Abbau des Sozialstaats begonnen. Löhne seien seitdem zunehmend nur noch als Kostenfaktor betrachtet worden, nicht als Nachfrage. Paetz plädiert dafür, das zu ändern: Wer mehr verdient, kann auch mehr ausgeben. „Gewerkschaften wurden dazu gedrängt, mäßige Lohnsteigerungen zu akzeptieren, um Arbeitsplätze zu sichern. So haben sich Löhne und Renten von der Produktivität entkoppelt“, sagt Paetz.


Funktioniert auch mit Kohl, Mitterand, Thatcher, Mulroney und wie sie alle heißen…
Alleine was Kohl Deutschland an Zukunft geraubt hat. Glasfaserausbau war schon eine beschlossene Sache in Deutschland, da kommt das fette Omelette auf die Idee diesen wieder zu stoppen. Wir hätten in einer Schlüsseltechnologie Vorreiter sein können. Wie immer ein herzliches Leck Eier an die CxU.