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    14 hours ago

    Ich persönlich schließe mich da ja Bertolt Brecht an.

    Die Regierung auch. Die pluralistische Gesellschaft kommt nicht aus Menschenliebe der Politiker sondern weil es keine Vereinigungen mehr geben wird, die einen Widerstand gegen die volle kapitalistische Ausbeutung organisieren können.

    • poVoq@slrpnk.net
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      13 hours ago

      Du hattest also lieber einen schön einheitlichen, wohlmöglich rassereinen, Volkskörper damit es einfacher ist den Wiederstand gegen die ausbeuterischen Kapitalisten (alles Juden natürlich) zu organisieren?

      • plyth@feddit.org
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        9 hours ago

        Rasserein bringt gar nichts, wie man an Jugoslavien sehen konnte. Es finden sich immer Gründe, weitere Aufteilungen durchzusetzen und Kriege anzufangen.

        Einheitlich hilft, aber die pluralistische Gesellschaft ist ja gewollt, weil persönliche Freiheit eine sehr große Lebensqualität ist.

        Bürger einer pluralistischen Gesellschaft müssen aber bewusst etwas Gemeinsames aufbauen, damit sie nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die Menschen an den Machtpositionen werden es nicht für sie übernehmen.

        • poVoq@slrpnk.net
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          7 hours ago

          Mein (sarkastischer) Kommentar wollte eigentlich auf etwas anderes hinaus. Das Problem ist nicht die pluralistische Gesellschaft und der Mangel der derzeitigen Eliten dieses zu überbrücken, sondern genau das Gegenteil, d.h. die aktive Ausnutzung von (im Endeffekt völlig banalen und ausgedachten) Unterschieden nach dem Motto Teile und Herrsche. Egal wie einheitlich eine Gesellschaft (oder Klasse) ist, wenn man will findet man immer etwas um zu spalten, und der Gedanke das man überhaupt etwas einheitlich haben will ist bereits so ein spaltender Gedanke der es einfach macht den Hebel anzusetzen.

          • plyth@feddit.org
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            2 hours ago

            aktive Ausnutzung von … Teile und Herrsche

            Genau. Und wie bekommt man es in einer pluralistischen Gesellschaft hin, das zu vermeiden?