Bauministerin Verena Hubertz will Mieter vor steigenden Energiekosten schützen und Vermieter bei Gas- und Ölheizungen in die Pflicht nehmen. Kritik kommt aus der Union, die negative Folgen für den Wohnungsmarkt befürchtet.
Bauministerin Verena Hubertz will Mieter vor steigenden Energiekosten schützen und Vermieter bei Gas- und Ölheizungen in die Pflicht nehmen. Kritik kommt aus der Union, die negative Folgen für den Wohnungsmarkt befürchtet.
Wir hatten also:
Am Ende stehen wir also wieder da wo wir vorher auch waren, dass Vermieter zur Wärmepumpe greifen, nur, dass das jetzt über 3 Ecken mehr geht und es weniger grün aussieht…
Solange Mieten nicht komplett vom Staat vorgegeben werden landen Mehrkosten irgendwann immer beim Mieter.
Also ich finde den Vorschlag gut, denn es ist eine gute Möglichkeit die Vermieter zur Modernisierung zu bewegen. Konkret mein Nachbar vermietet und hat sich bei wegen Wärmepumpe und PV erkundigt. Der Unterschied: Er vermietet warm. Wenn er also Kosten durch Modernisierung einspart, dann profitiert er davon.
Wenn jetzt alle Mieten nur noch warm abgerechnet werden dürfen und darauf die Mietpreisbremse gilt - also Erhöhung nur zu einem gewissen Grade - dann ist das doch super.
Für den Mieter bleibt alles gleich. Der Vermieter hat einen Anreiz Geld in die Modernisierung des Hauses zu stecken. Mieten steigen gleichstark wie vorher. Nebenkosten steigen für den Mieter nicht so extrem stark und werden durch den Vermieter gebremst und seinen Modernisierungsmaßnahmen.
Wobei die Vermieter die Verbrauchskosten zahlen zu lassen auch komisch ist.
Dann hat ja wiederum der Verbraucher keinen Anreiz auf irgendetwas zu achten. Random Heizung voll aufdrehen und die Fenster offen lassen und den ganzen Tag das Wasser laufen lassen.
Theoretisch war “ihr müsst bei nächster Gelegenheit die Heizung tauschen” in Kombination mit einer funktionierenden Mietpreisbremse schon eigentlich ein vernünftiger Ansatz.
Da hab ich gar nicht dran gedacht. Ja, das ist tatsächlich ein Problem bei dem Ansatz.
Bin Eigentümer in einer Eigentümergemeinschaft. Unsere Gasheizung ging kaputt. Ich habe gebeten, nach Alternativen zu suchen. Ein anderer Eigentümer kam mit “Wäre alles zu teuer. Was kümmern mich die Heizkosten, zahlt doch eh der Mieter.”
Dieser “tollen” Logik sind leider die anderen gefolgt. Wir haben jetzt wieder eine Gasheizung.
Das ist jetzt Jahre her und ärgert mich immer noch.
Fazit: ich hätte gerne investiert, wurde aber überstimmt.
Dann kann der Mieter zum sprichwörtlichen offenen Fenster raus heizen, weil jeder Sparanreiz weg ist. Das ist auch nicht die perfekte Lösung.
Die Stoßrichtung war doch eher, dass die armen Eigenheimbesitzer nicht belastet werden sollten? Die Vermieter habe ich immer nur am Rande mitbekommen.
Geht doch dann immer um die arme, verwitwete Omi in ihrem Häuschen. Die wird ja auch immer bemüht, wenn jemand Vermögensteuer sagt.