• A_norny_mousse@piefed.zip
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    3 days ago

    wenn einfach nicht klar wird, wofür die Parteien stehen bzw. sie es anscheinend selbst nicht mal wissen.

    Das gilt für die AfD aber auch, und das hat D_a_x auch hervorgehoben. Die krakelen halt einfach weiter, immer gegen das Establishment zu dem sie seit Ewigkeiten schon dazugehören. Programm? Njet.

    • homoludens@feddit.org
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      3 days ago

      These meinerseits: Ich würde sagen, es ist aber trotzdem klar was man bei denen kriegt - maximales Gepolter, dagegensein, um sich schlagen, anderen weh tun. Und wie bei Trump auch gerade die “Erleichterung” kein schlüssiges Weltbild haben zu müssen - einfach machen, was einem gerade in den Sinn kommt, und das als Freiheit verkaufen.

      Für “Recht und Ordnung” einzustehen und gleichzeitig korrupt zu sein oder Vergewaltiger zu beschäftigen ist aus deren Sicht kein Widerspruch, weil es nie um “Recht und Ordnung” oder sonstwas geht - das ist immer nur Mittel zum Zweck. Es geht um “Mir wurde weh getan [so zumindest deren Wahrnehmung], also tu ich jetzt anderen weh”, alles andere ist Nebensache. Und ich finde, diesen Punkt kriegen sie sehr gut rüber.

    • robert1962@friendica.de
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      3 days ago

      @A_norny_mousse Ja, das stimmt. Man fragt sich nur, warum die Etablierten dann nicht auch mal zurückkrakelen. Laut, mit heftigen Angriffen und durchaus auch mal mit Emotionen, statt mit der Manier von Leuten mit einem Stock im Hintern. Nur nicht anecken. Es könnte ja irgend jemandem weh tun.

      • A_norny_mousse@piefed.zip
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        3 days ago

        Bitte nicht. Es geht ja darum besser zu sein als die AfD, und ich glaube fest dass das möglich ist, und zwar so dass es “normale” Wähler anspricht. Wir haben ja auch Beispiele dafür.

        • robert1962@friendica.de
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          3 days ago

          @A_norny_mousse Ich bin da anderer Meinung. Die so genannte “Kreidefresserei” gegenüber den Blaunen hat nur eines gebracht, nämlich dass diese noch unverschämter wurden. Offenbar haben die anderen Parteien wie SPD, CDU Angst, dass die AfD härtere Aussagen strategisch nutzen wollen, um sich als „Opfer des Systems“ zu inszenieren. Moderate Töne sollen da offenbar verhindern, dass dies zusätzliche Solidarisierungseffekte bei Wählern auslösen könnte. Es geht hier auch um die Angst, dass härtere verbale Bandagen diese Wähler endgültig für den demokratischen Diskurs verloren gingen. Dabei ist doch längst klar, dass es wohl kaum jemanden interessiert, was die AFD macht. Ob Vetternwirtschaft in einem bisher unbekannten Ausmaßes oder dass vorher Unsagbares wieder “hoffähig” wurde. Meine Essenz daraus ist, dass die etablierten Parteien mit ihrer Strategie der verbalen Samthandschuhe gescheitert sind, nicht zuletzt auch deshalb, weil ein Großteil der Bevölkerung es leid ist, dass existierende Probleme nicht deutlich benannt und wirklich bekämpft werden.
          Die Mutlosigkeit und die Machtverlustängste der amtierenden Politiker sind dermaßen hoch, dass wirkungsvoll politisches Handeln in Wort und Tat nicht angegangen wird. Ein weiterer Beweis dafür ist die Tatsache, dass Mario Voigt vom Bund Unterstützung fordert, um bei den anstehenden Landtagswahlen gut aussehen zu können. Statt klar zu machen, was die AFD wirklich ist und diese aktiv und mit harten Bandagen politisch zu bekämpfen, geht es heulend wie ein Kleinkind nach Berlin, damit “Papa” dem bösen Nachbarsjungen auf die Finger haut.