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  • @Ooops Nun man könnte zum Beispiel deren Rentenpläne der Lächerlichkeit preisgeben, und zwar durchaus mit harschen Worten, wie, dass bei den Berechnungen wohl Leute mit dem Intellekt und der Rechenkünste eines Kleinkindes am Werke gewesen sein mussten. Und ruhig genau mit solchen Worten. Politische Überkorrektheit bei der Wortwahl hat bei den Wählern und Wählerinnen keine Chance mehr. Man mag das bedauern, ist aber eine Tatsache. Das IFO Institut hat zwar keine klare Tendenz zur härteten Wortwahl feststellen können, aber es stellt fest, dass die Waage langsam aber sicher kippt. Auch, dass die Menschen endlich eine effektivere “Kommunikation” und vor allem eine effektivere Politik der etablierten Parteien wünschen. Dazu gehört auch das Stellen der politischen Gegner.
    Die AFD will ja, dass das Rentenniveau auf 70% des letzten Nettogehaltes steigen soll, bei gleichzeitiger “Nichterhöhung” der Steuern und nach maximal 45 Beitragsjahren. Und das bei dieser Demografie und geplanter “Remigration”. Das soll dann auch noch zusätzlich durch Umschichtungen, Streichungen von Töpfen (hauptsächlich aus Klima- und Migrationstöpfen), Einzahlpflicht von Beamten, Selbstständigen und Abgeordneten passieren. Hört sich zwar toll an, was die allgemeine Einzahlpflicht angeht und bei den Leuten gut ankommt, aber das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung hat seriös ausgerechnet, dass deren Pläne zu einer jährlichen Mindereinnahme des Fiskus von 150 Milliarden Euro führen würde. Die AFD hat darauf jedoch keine Antwort. Das darf aber nicht nur im Bundestag kommuniziert werden, da kaum jemand die Bundestagsdebatten live ansieht, sondern so etwas muss in allen Sozialen Netzwerken mit entsprechendem Nachdruck verbreitet werden. Dass die AFD Nazis beherbergt, wissen die Leute mittlerweile und es interessiert die Menschen, welche diese Partei wählen, kaum noch. Interessieren dürfte sie jedoch die Inkompetenz in den meisten politischen Fragen (ist ja nicht nur in der Rente so), wo man sie mit plastischen und entsprechenden verbalen Mitteln stellen und darstellen kann. Nämlich, weil die Konsequenzen die Leute direkt treffen würden.



  • @A_norny_mousse Genau das werden sie nicht tun, sich antisemitisch dazu zu äußern. Sie wollen ja den Anschein erwecken, dass sie nicht antisemitisch sind. Ja, sie solidarisieren sich offen mit Israel. Heuchlerischer geht es ja kaum noch. Sie sind der Wolf im Schafspelz. Sie haben auch erkannt, dass Sprüche eines wieder herbeigesehnten Holocausts nicht nützen. Weshalb sie nun beginnen, einen auf lieb zu machen. Doch in Wirklichkeit geht es ihnen darum, es zu tun, wie Göbbels es damals ankündigte.
    Auszugszitat: “Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns aus dem Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu versorgen. Wir werden Reichstagsabgeordnete, um die Weimarer Gesinnung mit ihrer eigenen Unterstützung lahm zu legen. Wenn die Demokratie so dumm ist, uns für diesen Bärendienst Freifahrkarten und Diäten zu geben, so ist das ihre eigene Sache. Wir zerbrechen uns darüber nicht den Kopf. Uns ist jedes gesetzliche Mittel recht, den Zustand von heute zu revolutionieren.”


  • @A_norny_mousse Ich bin da anderer Meinung. Die so genannte “Kreidefresserei” gegenüber den Blaunen hat nur eines gebracht, nämlich dass diese noch unverschämter wurden. Offenbar haben die anderen Parteien wie SPD, CDU Angst, dass die AfD härtere Aussagen strategisch nutzen wollen, um sich als „Opfer des Systems“ zu inszenieren. Moderate Töne sollen da offenbar verhindern, dass dies zusätzliche Solidarisierungseffekte bei Wählern auslösen könnte. Es geht hier auch um die Angst, dass härtere verbale Bandagen diese Wähler endgültig für den demokratischen Diskurs verloren gingen. Dabei ist doch längst klar, dass es wohl kaum jemanden interessiert, was die AFD macht. Ob Vetternwirtschaft in einem bisher unbekannten Ausmaßes oder dass vorher Unsagbares wieder “hoffähig” wurde. Meine Essenz daraus ist, dass die etablierten Parteien mit ihrer Strategie der verbalen Samthandschuhe gescheitert sind, nicht zuletzt auch deshalb, weil ein Großteil der Bevölkerung es leid ist, dass existierende Probleme nicht deutlich benannt und wirklich bekämpft werden.
    Die Mutlosigkeit und die Machtverlustängste der amtierenden Politiker sind dermaßen hoch, dass wirkungsvoll politisches Handeln in Wort und Tat nicht angegangen wird. Ein weiterer Beweis dafür ist die Tatsache, dass Mario Voigt vom Bund Unterstützung fordert, um bei den anstehenden Landtagswahlen gut aussehen zu können. Statt klar zu machen, was die AFD wirklich ist und diese aktiv und mit harten Bandagen politisch zu bekämpfen, geht es heulend wie ein Kleinkind nach Berlin, damit “Papa” dem bösen Nachbarsjungen auf die Finger haut.









  • @D_a_X Wann kapieren die drögen Politiker von den etablierten demokratischen Parteien endlich, dass die AFD geschickter agiert als diese. Offenbar glauben diese immer noch, dass ihre Historie sie vor dem Wandel der Zeit schützen würde. Nein, das macht sie nicht. Sie müssen mit gleicher Münze zurückzahlen. Mehr auf den Sozialen Medien präsent sein, und zwar modern mit Leuten, die glaubwürdig sind. Ein gendernder Klingbeil auf Tik Tok, Instagram oder Facebook und Co wird zu Recht wegen Unglaubwürdigkeit ausgelacht, ein junger Mensch, der von Diversität überzeugt ist, das erklären kann, warum er so ist und dies auch noch frisch rüberbringt, wird ernst genommen. Dazu gehört durchaus auch der Blick und die Akzeptanz auf Dinge, welche die Menschen für wichtig halten und die in gewisser Weise auch ihre Werte und Normen ernst nehmen, ohne einen Absolutheitsanspruch zu postulieren. Hier eben das “olle Moped”, welches als Verbrenner von Parteien wie die Grünen ideologisch verteufelt wird. Und die dauernde politische Überkorrektheit hängt vielen Leuten mittlerweile auch aus dem Hals. Probleme, gleich welcher Art, müssen auch ungeschminkt und auch mit persönlichen Worten kommuniziert werden. Da kann es ruhig mal “auf den Sack gehen”, wenn extrem rechte Spinner wie die AFD ihre Propaganda verbreiten. Und nicht mit von Ghostwritern vorformulierten Floskeln, die ja nur niemandem weh tun dürfen. Genau für solche Formulierungen sind CDU, SPD, CSU bekannt.
    Man verharrt wie die Schlange vor dem Kaninchen in einer starren Position, die es unmöglich macht, sich zu bewegen.
    Es ist also kein Wunder, wenn eine AFD in den Umfragen und Wahlergebnissen immer weiter steigt, obwohl die ein politisches Programm hat, welches so für eine zukunftsorientierte Gesellschaft inhaltsleer ist, dass es einem die Schuhe auszieht. Austritt aus der Nato und der EU, Remigration (in internen Papieren auch von Deutschen, die nicht in deren Weltbild einstimmen) die Frau wieder zurück an den Herd und als Gebärmaschine missbraucht etc etc.