Offenbar hat Deutschland energiepolitisch nichts aus dem Ukrainekrieg gelernt. Denn der Irankrieg trifft die Regierung jetzt ebenso unvorbereitet. Um die Preise zu bremsen, müssen jetzt die Profite der preistreibenden Unternehmen gebremst werden.
Leute denkt mal nach bevor ihr was schreibt. Das ist an die Verfasser des jacobin-Artikels gerichtet.
Die Unternehmen die am meisten profitieren wenn Öl und Gas teurer werden sind nämlich die Unternehmen die erneuerbare Energie verkaufen.
Man kann das ganz leicht einsehen. Man betrachte das Angebot-Nachfrage-Modell.
Wenn es weniger Angebot gibt dann wird die Supply-Kurve nach oben-links verschoben, d.h. es wird weniger gehandelt und zu höheren Preisen. Jedoch bedeutet das, das die erneuerbaren Erzeuger höhere Profite einfahren, da sie die gleichen Erzeugungskosten haben (nämlich praktisch keine) und den Strom teurer verkaufen können. Deren Angebot wird ja nicht beschränkt.
Dagegen machen Gas-kraftwerke praktisch keinen Gewinn da die den Strom zwar zu höheren Preisen verkaufen können aber eben das Gas auch zu höheren Preisen einkaufen müssen, sodass sie praktisch keinen Gewinn machen.
Wenn man jetzt die Energieunternehmen besteuert die höheren Gewinn machen dann bestraft man damit hauptsächlich die Erneuerbaren. Das will man nicht, das ist nicht im Sinne der Energiewende.
Die Kurve ist massiv vereinfacht. Was da nicht drinnen ist zB.:
Elastizität des Preises.
Flexibilität des Wechsels auf Alternativen.
Beispiel: wenn morgen der Liter Benzin 10€ kostet werden die meisten Leute trotzdem tanken. Weil sie es müssen um auf die Arbeit zu kommen. Auf die lange Sicht wird aber der Wechsel zu e Mobilität/ Fahrrad/ Öffis kommen.
Wenn die die Gewinne in neue Anlagen investieren, ja. Wenn sie das einfach an die Inhaber als Rendite ausschütten ist das schon OK denen das wegzunehmen. Und da alle darauf hoffen, dass das vorübergeht glaube ich kaum, dass die nun ihre Investitionspläne anpassen.
hast du mal geschaut wie es mit dem Erneuerbaren-Ausbau in der ökonomischen Praxis tatsächlich ausschaut? Du lässt das so klingen, als ob die das Geld nicht reinvestieren … was sich halt mit den Tatsachen überhaupt nicht vereinbaren lässt.
Leute denkt mal nach bevor ihr was schreibt. Das ist an die Verfasser des jacobin-Artikels gerichtet.
Die Unternehmen die am meisten profitieren wenn Öl und Gas teurer werden sind nämlich die Unternehmen die erneuerbare Energie verkaufen.
Man kann das ganz leicht einsehen. Man betrachte das Angebot-Nachfrage-Modell.
Wenn es weniger Angebot gibt dann wird die Supply-Kurve nach oben-links verschoben, d.h. es wird weniger gehandelt und zu höheren Preisen. Jedoch bedeutet das, das die erneuerbaren Erzeuger höhere Profite einfahren, da sie die gleichen Erzeugungskosten haben (nämlich praktisch keine) und den Strom teurer verkaufen können. Deren Angebot wird ja nicht beschränkt.
Dagegen machen Gas-kraftwerke praktisch keinen Gewinn da die den Strom zwar zu höheren Preisen verkaufen können aber eben das Gas auch zu höheren Preisen einkaufen müssen, sodass sie praktisch keinen Gewinn machen.
Wenn man jetzt die Energieunternehmen besteuert die höheren Gewinn machen dann bestraft man damit hauptsächlich die Erneuerbaren. Das will man nicht, das ist nicht im Sinne der Energiewende.
Die Kurve ist massiv vereinfacht. Was da nicht drinnen ist zB.:
Beispiel: wenn morgen der Liter Benzin 10€ kostet werden die meisten Leute trotzdem tanken. Weil sie es müssen um auf die Arbeit zu kommen. Auf die lange Sicht wird aber der Wechsel zu e Mobilität/ Fahrrad/ Öffis kommen.
Wenn die die Gewinne in neue Anlagen investieren, ja. Wenn sie das einfach an die Inhaber als Rendite ausschütten ist das schon OK denen das wegzunehmen. Und da alle darauf hoffen, dass das vorübergeht glaube ich kaum, dass die nun ihre Investitionspläne anpassen.
hast du mal geschaut wie es mit dem Erneuerbaren-Ausbau in der ökonomischen Praxis tatsächlich ausschaut? Du lässt das so klingen, als ob die das Geld nicht reinvestieren … was sich halt mit den Tatsachen überhaupt nicht vereinbaren lässt.