München ist die unattraktivste Metropolregion Deutschlands – zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie. Gründe seien etwa hohe Immobilienpreise, ein niedriges Sport- und Freizeitangebot und wenig Krankenbetten.
Das bezieht sich auf die Metropolregion und nicht auf die Stadt selbst.
Du lässt dich ja schnell vor den Karren spannen und übernimmst fast wörtlich die Verteidigungslinie des Verbands München Bayerischen Rundfunks. Chapeau.
Aber ist es sinnvoll, eine große Metropolregion wie München mit einem kleinen Gebiet wie dem Ruhrgebiet zu vergleichen? Wollte der Auftraggeber der Studie – der Regionalverband Ruhr – das Ruhrgebiet vielleicht als besonders lebenswert erscheinen lassen?
Kleine Wikirecherche:
Ruhrgebiet Mregion: 7.100qkm, 10.1 Mill EW
München Mregion: 25.500qkm, 6.2 Mill EW
Also weniger dicht besiedelt ist die Mregion München. Trotzdem weniger Freitzeitflächen und -angebot. Weniger Kulturangebot wegen Konservativismus. Weniger Krankenhausbetten pro EW.
Ich würde sagen, da sieht man die Vorteile des Strukturwandels und Runterschrumpfens im Ruhrgebiet. Die vielen Freizeit- und Kulturflächen sind ehemaligen Schwerindustrieflächen. Krankenhäuser gibt’s sicher auch (noch) viele in jeder Mittelstadt, weil es noch von früher stammt. ÖPNV ist ziemlich gut mit vielen Ubahnen in den größeren Städten. Und es gibt Wohnraum für jeden Geldbeutel. Wobei das untere Ende auch teilweise krasse Ecken sind.
Ich bin aus Dresden. Wir nehmen an diesem Wettbewerb nicht teil. Und diese Studie hat ein paar Interessante Entscheidumgen, was die Gewichtung der einzelnen Kriterien angeht.
Die Größe von Metropolregionen ist eh so ein Ding. Die von Hamburg reicht offiziel bis Lübeck und Schwerin, halte ich für absoluten Schwachsinn, auch wenn Leute tatsächlich von dort täglich nach Hamburg pendeln.
Du lässt dich ja schnell vor den Karren spannen und übernimmst fast wörtlich die Verteidigungslinie des
Verbands MünchenBayerischen Rundfunks. Chapeau.Kleine Wikirecherche:
Also weniger dicht besiedelt ist die Mregion München. Trotzdem weniger Freitzeitflächen und -angebot. Weniger Kulturangebot wegen Konservativismus. Weniger Krankenhausbetten pro EW.
Ich würde sagen, da sieht man die Vorteile des Strukturwandels und Runterschrumpfens im Ruhrgebiet. Die vielen Freizeit- und Kulturflächen sind ehemaligen Schwerindustrieflächen. Krankenhäuser gibt’s sicher auch (noch) viele in jeder Mittelstadt, weil es noch von früher stammt. ÖPNV ist ziemlich gut mit vielen Ubahnen in den größeren Städten. Und es gibt Wohnraum für jeden Geldbeutel. Wobei das untere Ende auch teilweise krasse Ecken sind.
Ich bin aus Dresden. Wir nehmen an diesem Wettbewerb nicht teil. Und diese Studie hat ein paar Interessante Entscheidumgen, was die Gewichtung der einzelnen Kriterien angeht.
Mein Beileid.
Die Größe von Metropolregionen ist eh so ein Ding. Die von Hamburg reicht offiziel bis Lübeck und Schwerin, halte ich für absoluten Schwachsinn, auch wenn Leute tatsächlich von dort täglich nach Hamburg pendeln.
Das ist die Metropolregion Rhein-Ruhr, die sich im Ranking in #1 Ruhrgebiet und #2 Rheinland teilt. Das Ruhrgebiet hat 4400 qkm und 5,1 Mio EW.