• valgarf@discuss.tchncs.de
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    39
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    2 days ago

    Ein wunderbarer Schlusssatz:

    Der Bedarf an zusätzlicher Arbeitskraft ist offensichtlich nicht groß genug, um Ideologie und Klientelpolitik zu überwinden.

  • Hnery@feddit.org
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    37
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    2 days ago

    Kurz und knapp: Minijobs weg, Ehegattensplitting weg, Regelungen bei Zuverdienst unter Bezug staatlicher Leistungen reformieren, aktuelle Diskussion dumm, Regierung doof

    • DrunkenPirate@feddit.org
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      23
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      edit-2
      2 days ago

      Es fehlt noch der Punkt: Arbeit weniger und leistungsloses Vermögen (Erbschaft, Aktien,…) höher besteuern.

      Dann klappt das mit der Leistungsbereitschaft auch wieder.

  • Black616Angel@discuss.tchncs.de
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    2 days ago

    Was mir in dem (sonst sehr guten) Artikel noch fehlt sind Entlastungen, die mehr Luft für Arbeit schaffen. Bspw. Mehr Kitaplätze und eine bessere Pflegeversorgung. Klar kostet das auch wieder ArbeiterInnen, aber es schafft halt auch die Möglichkeit für die Betreuenden, mehr arbeiten zu gehen.

  • kossa@feddit.org
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    2
    ·
    2 days ago

    In solchen Konstellationen ist es für den Partner mit dem kleineren Einkommen finanziell oft unattraktiv, mehr zu arbeiten

    🙄. Steuersystem nicht verstanden. Wenn man sich an einer “gläsernen Decke” (überwiegend für den finanziell schwächeren Ehepartner) abarbeiten möchte, dann die Grenze für Familienversicherung, das ist Blödsinn.

    • DrunkenPirate@feddit.org
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      4
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      2 days ago

      Das tun viele - die schauen nur auf den Monatsverdienst anstelle dem gemeinsamen Jahresverdienst (da gleicht sich der steuerliche Nachteil dann nämlich aus und man bekommt Steuern erstattet)

      Ebenso ist im Menschen die Verlustangst höher als die Mehrfreude und die Leute tun alles um Steuern zu sparen: Lieber weniger verdienen und weniger Steuern zahlen, als mehr verdienen und mehr Steuern zahlen. Das bei Option zwei dann auch mehr Geld auf dem Tisch bleibt sehen die Leute nicht.

      (Mehr verdienen = Stundenzahl raufschrauben wenn’s geht anstelle bei MiniJob bleiben wegen Steuern)

      • kossa@feddit.org
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        7
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        2 days ago

        Ja, als ich das erlebt habe, bin ich vom Glauben abgefallen.

        Ich hatte eine sehr lange Diskussion um das Ehegattensplitting, in der ich immer wieder darauf pochte “Es gibt keinen Fall, in dem man weniger Einkommen hat, sobald der Ehepartner arbeiten geht. Man zahlt ggf. anteilig mehr Steuern, aber man hat auch immer mehr Netto. Aber wer in dieser Welt optimiert denn nach seinem Steuersatz und nicht nach dem verfügbaren Einkommen?” Und dann hatte ich ein random anderes Gespräch mit den Schwiegereltern, in dem rauskam: die optimieren nach Steuersatz. Da bin ich echt abgebrochen 😅

      • Ravi@feddit.org
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        2 days ago

        Viele sparensich bei Minijobs auch die Rentenversicherung. Das sieht am Anfang nach mehr Geld aus, im Rentenalter bereit man das dann.