Kein Bundesland macht es Cannabisclubs so schwer wie Bayern. Die ursprünglich acht Vereine kämpfen trotz Genehmigungen. Nicht nur in Oberfranken wurde offenbar umsonst investiert. Ein Rückblick auf den Kampf eines Vereins mit den Behörden.

  • SapphireSphinx@feddit.org
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    6 months ago

    Vor allem ist es mutwillig gegen alle Fakten.

    Die Dampfplauder-Ideologie der CSU:

    “Das Justizministerium geht davon aus, dass die Cannabis-Freigabe zu einer Steigerung des Konsums und – trotz Eigenanbau und Anbauvereinigungen – zu einem Wachsen des Schwarzmarkts führen wird”

    Die Fakten aus der vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit veröffentlichten Drogenaffinitätsstudie 2025:

    Im Vergleich zu 2023 gab es 2025 bei 12- bis 17-Jährigen keine signifikanten Veränderungen darin, Cannabis angeboten zu bekommen, der subjektiven Verfügbarkeit und dem Cannabiskonsum im Freundes- und Bekanntenkreis. Auch hinsichtlich der Verbreitung des Cannabiskonsums unter Jugendlichen gab es keine signifikanten kurzfristigen Veränderungen. In der aktuellen Erhebung von 2025 gaben signifikant mehr männliche (7,2 %) als weibliche (4,6 %) Jugendliche an, in den letzten 12 Monaten Cannabis konsumiert zu haben. Langfristig zeichnet sich bei männlichen Jugendlichen seit 2019 sogar ein Rückgang im Konsum ab, während es bei den weiblichen Jugendlichen seit 2012 keine nennenswerten Veränderungen gab. Etwa jeder neunte (10,7 %) Jugendliche mit Cannabiskonsum in den letzten 12 Monaten wies 2025 einen problematischen Konsum auf.

    In der Altersgruppe der jungen Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren zeigten sich keine kurzfristigen Veränderungen darin, Cannabis angeboten zu bekommen, und im Konsum im Freundes- und Bekanntenkreis. Dagegen stieg die subjektive Verfügbarkeit von Cannabis von 31,4 % (2023) auf 39,2 % (2025). Bezüglich des eigenen Konsums gaben im Jahr 2025 mit 31,6 % mehr junge Männer als junge Frauen (18,8 %) an, in den letzten 12 Monaten Cannabis konsumiert zu haben. Bei den jungen Männern gab es im Vergleich zu 2023 (26,9 %) einen signifikanten Anstieg der 12-Monats-Prävalenz. Im langfristigen Trend setzte sich damit der Anstieg im Cannabiskonsum junger Männer fort, eine Entwicklung, die seit 2008 anhält und lediglich 2015 sowie 2023 unterbrochen wurde. Bei den jungen Frauen ließen sich dagegen nach einem deutlichen Anstieg zwischen 2015 und 2018 seit 2019 keine nennenswerten Veränderungen mehr beobachten. Bei etwa jedem achten (13,2 %) konsumierenden jungen Erwachsenen lag in 2025 ein problematischer Cannabiskonsum vor.

    https://www.bioeg.de/fileadmin/user_upload/Studien/PDF/DAS_2025_Cannabis-Bericht_fin.pdf

    Und was die 13,2% Erwachsene angeht, die ein problematisches Konsumverhalten zeigen, das ist nicht gut aber man muss das auch mal in Relation setzen. Bei Alkohol liegt der Anteil des problematischen Konsums wohl eher bei 33% (https://www.n-tv.de/ticker/RKI-Studie-Ein-Drittel-der-Deutschen-trinkt-gesundheitsschaedliche-Mengen-Alkohol-article26054053.html)

      • SeductiveTortoise@piefed.social
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        5 months ago

        Das, oder sie hassen als Hardcore-Alkoholiker einfach jede konkurrierende Freizeitdroge. Wenn sich ihr Oberaffe mal statt die Fresse mit Wurst zu stopfen, mit einem Tüttchen beleben würde, würde er vielleicht merken, dass es eigentlich ganz geil ist.

        Ich gehöre zu den Erwachsenen, deren Konsum sich nicht merklich verändert hat, die jetzt aber nicht mehr in die Illegalität gehen müssen. Eat shit, CSU.

        • SeductiveTortoise@piefed.social
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          5 months ago

          Arsch lecken, ich bau mir jetzt einen!

          Schönen Tag der deutschen Breitheit, euch allen 💖🥦

          Das hättste ich echt machen sollen, bevor ich in die Badewanne gegangen bin. Das wäre der Gipfel der Entspannung geworden 🤔