Regelmäßig haben Mitarbeiter des Abgeordneten als “VS-NfD” (“Verschlusssache - Nur für den Dienstgebrauch”) eingestufte Dokumente an Frohnmaiers private AOL-Mailadresse weitergeleitet. Darunter waren viele Papiere mit Russland-Bezug: etwa Dossiers zur OSZE-Konferenz in Berlin im Juli 2018, Protokolle des Auswärtigen Amtes zu Ukraine-Verhandlungen, der Lage im syrischen Bürgerkrieg oder zum von Russland verübten Skripal-Giftanschlag im März 2018 in Großbritannien.
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Unbefugte hätten auf die Adresse keinen Zugriff gehabt, daher sei die Vertraulichkeit stets gewährleistet gewesen, lässt Frohnmaier mitteilen.
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Doch die geleakten Nachrichten zeigen einen weiteren bemerkenswerten Vorgang. Hier stellte Frohnmaier einem Vertreter der syrischen Assad-Diktatur Informationen aus dem Bundestag in Aussicht.
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“Meine Mitarbeiter sammeln gerade alle Informationen über das ‘Cash for Work’-Programm und ich werde sie Ihnen schnellstmöglich zusenden, wie wir es besprochen haben.”
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So so. “Unbefugte hätten auf die Adresse keinen Zugriff gehabt”. Unbefugte bis auf das ausländische US-Unternehmen AOL halt, nicht wahr!? Und unbefugt Informationen aus dem deutschen Parlament an einen Diktator geben? Das ist wirklich peak Patriotismus … nicht.
Ich habe tatsächlich noch eine für sämtliche nervigen Seiten bei denen man sich zwangsweise registrieren muss, um sie nutzen zu können. So geht sämtlicher Spam dort hin und nicht an meine regulären Mailadressen.
So so. “Unbefugte hätten auf die Adresse keinen Zugriff gehabt”. Unbefugte bis auf das ausländische US-Unternehmen AOL halt, nicht wahr!? Und unbefugt Informationen aus dem deutschen Parlament an einen Diktator geben? Das ist wirklich peak Patriotismus … nicht.
Die haben natürlich keinen Zugriff darauf. Wofür auch. Man könnte solche Nachrichten auch einfach von dort weiterleiten.
Wer heute noch eine AOL-Emailadresse hat, hat eh die Kontrolle über sein Leben verloren.
Ich habe tatsächlich noch eine für sämtliche nervigen Seiten bei denen man sich zwangsweise registrieren muss, um sie nutzen zu können. So geht sämtlicher Spam dort hin und nicht an meine regulären Mailadressen.
Is ja aber auch 8 Jahre her ;)
Das war schon 1990 nicht entschuldbar. /s