[Das Pflegekräfteproblem] „über Zuwanderung zu lösen, stößt in Ostdeutschland jedoch an Grenzen. Die Region ist kein typisches Ziel für Immigration von außerhalb Deutschlands, und die aktuelle politische Entwicklung lässt auch nicht auf eine künftig höhere Zuwanderung hoffen.“
Selbst Schuld, ihr vergrämten, alten, deutschen Männer. Da könnt ihr nicht anderen die Schuld für geben und in die Opferrolle schlüpfen. Den Scheiss habt ihr selbst verbockt: eure Frauen hauen euch ab und eure Jugend auch.
Das Problem ist ja mehr: Das betrifft auch die Mehrheit der nicht-rechtsextremen Einwohner. Auch ich als sehr linke männliche Person in Ostdeutschland werde davon betroffen sein, weil sich die Tendenz wohl auf längere Zeit nicht ändern wird. Es fühlen sich im Wesentlichen nur russischstämmige Migrant*innen hier wohl, die sich mit den nationalen und totalitären Tendenzen gut arrangieren.
Was kann ich persönlich mittelfristig außer politischem Engagement machen? Wegziehen und die Situation verschärfen, indem ich den Nazis das Land kampflos überlasse? Das ist ja ein Teufelskreis. Oder hoffen und darauf hin arbeiten, dass ich das Problem später mit Geld bewerfen kann und persönlich nicht betroffen bin? Überzeugt mich gesamtgesellschaftlich auch nicht.
Ich habe dafür keine Lösung, bewundere aber das Problem.
Das Problem ist ja mehr: Das betrifft auch die Mehrheit der nicht-rechtsextremen Einwohner. Auch ich als sehr linke männliche Person in Ostdeutschland werde davon betroffen sein, weil sich die Tendenz wohl auf längere Zeit nicht ändern wird.
Das tut mir auch sehr leid für dich. Ich war mal eine längere Zeit im Osten und finde es dort auch gut. Bis auf das allgemeine „Männer-Rechts- Oroblem“ oder wie auch immer man das nennen mag.
Oder du flüchtest dort in die paar letzten Ecken der Normalität - sprich die Groß- und Mittelstädte. Aber Scheissperspektive, das stimmt.
In der Regel sind es nie die Ossi‘s, sondern immer die anderen.
Ich glaube inzwischen, dass das ein eingelerntes Verhalten aus dem autoritären Regime der SED war. Da konnte man ja keine Selbstverantwortung tragen, das war nicht erwünscht. Man sollte gehorchen. Und wenn was schief ging, was auch immer, war es der Staat Schuld. Dieses Verhalten, glaube ich, zieht bis heute durch die Köpfe der Älteren im Osten.
Du beantwortest nicht die Frage, zeigst historisches Unwissen und hetzt stattdessen. Bist du selbst das Monster, vor dem du warnst? Oder kann das nicht sein, weil die andren ja Schuld sind, idR? 🤔
A: In der Regel sind es nie die Ossi‘s, sondern immer die anderen.
-> In der Argumentation von (den meisten) Ostdeutschen gibt es immer Erklärungen, warum die Probleme in Ostdeutschland hervorgerufen werden durch [Ausländer|Wessis|Politiker| Grüne|Flüchtlinge|andere Nicht-Ostheimische], jedoch nie eine Mitverantwortung hat.
Selbst Schuld, ihr vergrämten, alten, deutschen Männer. Da könnt ihr nicht anderen die Schuld für geben und in die Opferrolle schlüpfen. Den Scheiss habt ihr selbst verbockt: eure Frauen hauen euch ab und eure Jugend auch.
Das Problem ist ja mehr: Das betrifft auch die Mehrheit der nicht-rechtsextremen Einwohner. Auch ich als sehr linke männliche Person in Ostdeutschland werde davon betroffen sein, weil sich die Tendenz wohl auf längere Zeit nicht ändern wird. Es fühlen sich im Wesentlichen nur russischstämmige Migrant*innen hier wohl, die sich mit den nationalen und totalitären Tendenzen gut arrangieren.
Was kann ich persönlich mittelfristig außer politischem Engagement machen? Wegziehen und die Situation verschärfen, indem ich den Nazis das Land kampflos überlasse? Das ist ja ein Teufelskreis. Oder hoffen und darauf hin arbeiten, dass ich das Problem später mit Geld bewerfen kann und persönlich nicht betroffen bin? Überzeugt mich gesamtgesellschaftlich auch nicht.
Ich habe dafür keine Lösung, bewundere aber das Problem.
Es braucht halt keine Mehrheit von Faschisten, um das Leben für fast alle Scheiße zu machen. Das war auch schon 1933 so - bei der Machtergreifung hatte die NSDAP 33.1%.
Das tut mir auch sehr leid für dich. Ich war mal eine längere Zeit im Osten und finde es dort auch gut. Bis auf das allgemeine „Männer-Rechts- Oroblem“ oder wie auch immer man das nennen mag.
Oder du flüchtest dort in die paar letzten Ecken der Normalität - sprich die Groß- und Mittelstädte. Aber Scheissperspektive, das stimmt.
Warte, wer genau gibt anderen die Schuld?
In der Regel sind es nie die Ossi‘s, sondern immer die anderen.
Ich glaube inzwischen, dass das ein eingelerntes Verhalten aus dem autoritären Regime der SED war. Da konnte man ja keine Selbstverantwortung tragen, das war nicht erwünscht. Man sollte gehorchen. Und wenn was schief ging, was auch immer, war es der Staat Schuld. Dieses Verhalten, glaube ich, zieht bis heute durch die Köpfe der Älteren im Osten.
Du beantwortest nicht die Frage, zeigst historisches Unwissen und hetzt stattdessen. Bist du selbst das Monster, vor dem du warnst? Oder kann das nicht sein, weil die andren ja Schuld sind, idR? 🤔
Q: Warte, wer genau gibt anderen die Schuld?
A: In der Regel sind es nie die Ossi‘s, sondern immer die anderen.
-> In der Argumentation von (den meisten) Ostdeutschen gibt es immer Erklärungen, warum die Probleme in Ostdeutschland hervorgerufen werden durch [Ausländer|Wessis|Politiker| Grüne|Flüchtlinge|andere Nicht-Ostheimische], jedoch nie eine Mitverantwortung hat.
Beantwortet?