In der Tat - das Problem sitzt leider tiefer. Natürlich ist Vonovia ein Kackkonzern und natürlich zahlen die einen erstaunlichen Anteil der Miete an ihre Aktionäre aus. Aber: Wenn man sich mal die aktuellen Baupreise, die Grundstückspreise, die Zinslage und all das anschaut, dann ist der Wohnungsbau gerade in einer umfassenden Krise. Bei 4,1% Bauzinsen und den in Großstädten abgerufenen Grundstückspreisen und dem, was ein Bau irgendwie halt kostet, wird das einfach superteuer. Man darf sich das gerne einfach mal für eine kleine Wohnung durchrechnen, da gerät man auch als ordentlich verdienender Mensch in Finanzierungsprobleme. Alleine schon ein 200.000€ Kredit macht bei 4,1% Zinsen 8200€ Zinszahlungen im Jahr bzw. 683€ pro Monat. Und dann hast du noch nichts getilgt. Da kann sich jeder überlegen, was an Haus dann noch bezahlbar ist.
(und daran ändert leider auch eine Verstaatlichung der Konzerne nichts)
Ja, kann sich heute ja jeder mit Claude Co. zusammen rechnen und mal an den Reglern drehen. Und im politischen Diskurs wird der kostendeckende Neubauvermietungsreis dann als Luxus verrissen. Sorry, abgerockte Altbauwohnungen kann man halt nicht herstellen und die bestehenden mit Steuergeld zu subventionieren hilft exakt nur denen, die derzeit darin wohnen.
Es gäbe da Ansätze. Die sind allerdings extrem unpopulär und kosten Wählerstimmen.
Ein großer Knackpunkt, der die Neumieten für Familien und Studenten in die Höhe treibt, sind die Altmieten vs Neumieten.
Keiner verkleinert seinen Wohnraum, weil er dann mehr für weniger Fläche zahlen muss. Das ist eine direkte Folge der Mietbremse auf Bestandsmieten. Aber wie man das vernünftig aufdröselt, dazu fehlt mir die Expertise.
Naja der Markt würde das ausnahmsweise regeln wenn er dürfte. Oder du machst interventionsspirale weiter und führst ne Wohnraumpberverbrauchssteuer ein pro Kopf. Hat dann aber auch den Effekt dass es Omas Wohnung verteuert und die andere noch teurer ist.
In der Tat - das Problem sitzt leider tiefer. Natürlich ist Vonovia ein Kackkonzern und natürlich zahlen die einen erstaunlichen Anteil der Miete an ihre Aktionäre aus. Aber: Wenn man sich mal die aktuellen Baupreise, die Grundstückspreise, die Zinslage und all das anschaut, dann ist der Wohnungsbau gerade in einer umfassenden Krise. Bei 4,1% Bauzinsen und den in Großstädten abgerufenen Grundstückspreisen und dem, was ein Bau irgendwie halt kostet, wird das einfach superteuer. Man darf sich das gerne einfach mal für eine kleine Wohnung durchrechnen, da gerät man auch als ordentlich verdienender Mensch in Finanzierungsprobleme. Alleine schon ein 200.000€ Kredit macht bei 4,1% Zinsen 8200€ Zinszahlungen im Jahr bzw. 683€ pro Monat. Und dann hast du noch nichts getilgt. Da kann sich jeder überlegen, was an Haus dann noch bezahlbar ist.
(und daran ändert leider auch eine Verstaatlichung der Konzerne nichts)
Ja, kann sich heute ja jeder mit Claude Co. zusammen rechnen und mal an den Reglern drehen. Und im politischen Diskurs wird der kostendeckende Neubauvermietungsreis dann als Luxus verrissen. Sorry, abgerockte Altbauwohnungen kann man halt nicht herstellen und die bestehenden mit Steuergeld zu subventionieren hilft exakt nur denen, die derzeit darin wohnen.
Es gäbe da Ansätze. Die sind allerdings extrem unpopulär und kosten Wählerstimmen.
Ein großer Knackpunkt, der die Neumieten für Familien und Studenten in die Höhe treibt, sind die Altmieten vs Neumieten.
Keiner verkleinert seinen Wohnraum, weil er dann mehr für weniger Fläche zahlen muss. Das ist eine direkte Folge der Mietbremse auf Bestandsmieten. Aber wie man das vernünftig aufdröselt, dazu fehlt mir die Expertise.
Naja der Markt würde das ausnahmsweise regeln wenn er dürfte. Oder du machst interventionsspirale weiter und führst ne Wohnraumpberverbrauchssteuer ein pro Kopf. Hat dann aber auch den Effekt dass es Omas Wohnung verteuert und die andere noch teurer ist.