Rechtsextreme rufen eine "Krise der Männlichkeit" aus und versuchen daraus politisches Kapital zu schlagen, so Experten. Städtische Vielfalt werde als "Dekadenz" gebrandmarkt, "Härte" als Inbegriff der Maskulinität bejubelt und Sprache zum Gewaltakt.
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Man darf es auch offen sagen: Gewisse Teile der netzfeministischen Szene fröhnen ganz fleißig dem Hass auf das andere Geschlecht und sind mittlerweile so abgedriftet und haben sich mit diversen Schlagwörtern so kritikresistent gemacht, dass sie jeden am Thema interessierten Mann direkt vergraulen. Da wird dann ein Horrorszenario aufgebaut, dass alle Männer Vergewaltiger sind oder gar ihre Frauen umbringen wollen. Da wird dann lautstark gefordert, dass alle Männer irgendwie sich entschuldigen sollen, wenn irgendwo 700km entfernt ein Mann ein Verbrechen begeht oder generell und pauschal und sexistisch getönt, dass Männer ja weniger klug sein oder dass die Meinung von “alten, weißen Männern” irrelevant sei. Mit so einem Verhalten vergrault man wirklich Leute.
(das bedeutet jetzt nicht, dass jeder direkt zum Nazi werden muss, aber auf diese Weise vergraulen linke Kreise dann interessierte Menschen. Du gehst im Zweifelsfall nur einmal zu einer Veranstaltung im linken Jugendzentrum und wenn du dann hörst, dass du bei irgendwelchen Veranstaltungen nicht mitmachen darfst, weil du ja potentieller Vergewaltiger bist und es SafeSpaces benötigt, dann gehst du da nicht mehr hin)
Welche relevanten Teile sollen das bitte sein? Auf Lemmy gibts die ja bspw gar nicht und das obwohl Lemmy ziemlich stark links unterwegs ist.
Ich möchte jetzt keine Leute hier an den Pranger stellen, aber im Fediverse ist das gerade auf Mastodon doch sehr stark verbreitet. Such dir einfach ein beliebiges Starterpack “Netzfeminismus” oder “Feminismus” und schau, wie schnell du hart sexistische Aussagen findest.
Rechts zu sein ist ok. Rechtsextrem abzudriften kann man nie - mit keiner Begründung. Damit ist auch so ziemlich jedes anfächern eines Konfliktes gegen “genderfluide blablabla” irgendwie sinnlos. Das ist Kampfsprache. Klar gibt es jetzt eine Subkultur die sich mit Looksmaxxing, “Härte” und “Männlichkeit” auseinandersetzt - statt einfach Mann zu sein und es anstelle von künstlicher Beschäftigung mit den eigenen Chromosomen mal mit Verständnis, Liebe, Ethik auseinandersetzt. Die bekommen aber maximal noch in der Schule ein Mädchen ab, danach gehts dann bergab mit den Beziehungen - jede vierte Ehe geht in Deutschland in die Brüche, und gerade rechtsextreme schieben viel Frust über das Alleinsein (das sie laut eigener Heldengeschichte NIE selbst verursacht haben). So viele Frauen die auf kantige, harte Schläger mit frauenfeindlichen Sprüchen stehen existieren nicht.
Rechts zu sein ist halt leider nicht okay. Denn in der Praxis heißt das Befürwortung von Abtreibungsverboten oder zumindest des beschissenen Status Quo in deutschsprachigen Ländern, die Forderung nach Transfeindlichkeit die gesetzlich zementiert werden soll und ein Blick auf die Welt, die aktuelle Genderungerechtigkeiten einfach komplett ausblendet oder befürwortet. Bestimmt gibts noch vieles mehr, aber schon alleine das ist halt nicht okay.