Die Bundesregierung plant die massivsten Angriffe auf unseren Sozialstaat seit der Agenda 2010: Sie will an unserer Gesundheit und Pflege sparen, hart erkämpfte Arbeitsrechte wie Kündigungsschutz und 8-Stunden-Tag kippen, die Jugend- und Behindertenhilfe und unsere Renten kürzen.
Wir sagen: Es reicht! Save the Date: Großdemos am 26. September


Das ist aber doch wichtig, damit man sieht wieviele Leute gleicher Meinung sind mit denen man dann weitere Aktionen unternehmen kann. Wenn das jetzt das einzige ist wird das wenig bringen, aber es ist doch nötig um die Leute zusammenzubringen dass sie dann mehr machen können.
Was willst du machen, wenn die überwältigende Mehrheit der wahlberechtigten Bevölkerung in Deutschland explizit möchte, dass es noch asozialer wird?
Denn genau das zeigen die Wahlumfragen: 80% der Befragten unterstützen Parteien, die sich hinsichtlich der sozialen Kälte im Grunde nur in der Ausbaugeschwindigkeit unterscheiden.
Vor nicht allzu langer Zeit haben Demos gegen den Rechtsruck in Deutschland Millionen auf die Straße gebracht. Die Reaktion der Politik war “Fickt euch! Jetzt erst recht!” und die Leute haben mit dem Schultern gezuckt und weitergemacht. Ist jetzt wohl so…
Seit Monaten bringen Demos für ein Prüfverfahren der AfD Menschen auf die Straße. Die Reaktion der Politik ist, “Nee, ihr habt Unrecht! Das wäre doch voll undemokratisch (PS: weil das Grundgesetz haben wir leider nicht gelesen)!” und die Leute zucken mit den Schultern und machen einfach weiter. Bei der nächsten unterschriebenen Petition wird’s sicher was…
Ich mag die Definition eigentlich nicht sonderlich, aber hier ist die Frage, wie man das nennt, wenn man immer und immer wieder das Selbe tut und ein anderes Ergebnis erwartet, irgendwie berechtigt. Oder geht es doch nur darum, dass man sieht, dass man nicht allein ist, weder in Meinung noch in Unwillen irgendetwas zu ändern? Scheinbar fühlt man sich da irgendwie besser. Anders kann ich mir die Sturheit bis zum Stumpfsinn einfach keine Konsequenzen zu ziehen, wenn man ignoriert wird (oder schlimmer noch: bewusst das Gegeteil getan wird), nicht erklären. Denn dein Idee davon, Menschen dort zusammenzubringen, die dann “mehr machen können” ist in diesem Land offensichtlich nur ein frommer Wunsch.
Was sollte man denn tun?
Die Menschen treffen sich zum Demonstrieren, nicht zum Diskutieren.
Der gemeinsame Nenner ist die Demonstration. Es gibt sicher hundert Möglichkeiten, was als nächstes getan werden soll. Wie soll man sich auf etwas einigen? Online Diskussionen würden auch endlos weitergehen.
Der Widerspruch ist, dass in einer Demokratie getan werden sollte, was die Mehrheit will, wir aber der Mehrheit nicht trauen.
Wie sollte das System verbessert werden?
Demokratie ist NICHT die Herrschaft der Mehrheit über die Minderheiten. Sie ist die Herrschaft des Volkes.
Dieses verkürzte Verständnis des Demokratiebegriffes ist meiner Ansicht nach ein sehr wichtiger Grund, warum unsere Gesellschaft sich von Hetze und Lügen kleiner aber finanzstarker Akteure umhertreiben lässt. was man also tun sollte ist sich wieder für Aufklärung einzusetzen. Die Antwort auf die Frage
ist auch über 200 Jahre später eine treffende Beschreibung dessen, was dem Volk aktuell fehlt.
aber wat quatsch ich 🤷
Schön wie du ignorierst, dass eben –wie in den von mir genannten Beispielen offenscihtlich– “als nächstes” exakt gar nichts getan wird.
Das ist die große Preisfrage.
Mein Opa hat mal vorgeschlagen, alle Politiker in einen großen Sack zu stecken und dann mit einem Knüppel draufzuschlagen, weil man dabei garantiert keinen Falschen treffen würde. Diese Option kommt mir zunehmend attraktiv vor. Aber wo kriegt man so einen großen Sack her?