Vor gut 20 Jahren will die Politik Einwegverpackungen mit dem Dosenpfand vom Markt drängen. Doch der Handel hat andere Pläne. Speziell Discounter wie Aldi und Lidl steigen nicht um, sondern verzichten komplett auf Mehrweg und setzen stattdessen voll auf Einweg. Durch den Ukraine-Krieg sind Einweggläser allerdings zum Kostenrisiko geworden. Kaputte Glaswerke und teures Gas für Schmelzwannen machen die Herstellung teuer und unberechenbar. “Beim Iran-Krieg sehen wir dieselbe Entwicklung”, sagt Veronika Pfender. Die Sandmafia tut ihr Übriges. Pfender verkauft mit ihrem Unternehmen Dotch Mehrweggläser für Gewürzgurken, Grillsoßen und Olivenöle, sammelt sie ein und reinigt sie. Eine Allianz von 25 Unternehmen möchte das Angebot nutzen, darunter Kühne oder Feinkost Dittmann. Die Infrastruktur ist dank der deutschen Liebe zum Bier vorhanden. Kunden können die Gläser in Supermärkten und Discountern zurückgeben, an denselben Pfandautomaten wie Bier- und Wasserflaschen. Theoretisch, wenn der Handel mitspielt. Das schlagende Argument sind sinkende Preise.



Einwegaltglas musst du auch gesammelt zum Container bringen. Ist sogar oft ein extra Weg während Pfandautomaten beim Einkaufen mit erledigt werden können.
Stimmt halt einfach nicht. Einweg PET ist reglementiert so dass kaum Additive verwendet werden dürfen und das PET wieder eingeschmolzen und zu neuen PET Produkten geformt werden kann. Das wird nur geschreddert damit das Transportvolumen weniger wird.
Funktioniert doch bei Joghurt auch schon mit verschiedenen Supermarktketten. Und mach halt den Deckel zu dann bleibt der Modder auch drin.
Um fair zu sein, bei manchen ist das fast neben den Müllcontainern usw., da ist es wirklich einfacher, es dort gleich hinzubringen.