Die Linke liefert sich in Umfragen zur Berliner Abgeordnetenhauswahl ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der CDU. Ihre Spitzenkandidatin kämpft vor allem gegen hohe Mieten und polarisiert im Wahlkampf stark. Von Boris Hermel und Mirja Fiedler.
Das Problem dabei ist halt, dass sich Bauen auch lohnen muss, wenn Wohnraum fehlt. Bauzins ist momentan zwischen 3,5% und 4,5%. Ein Quadratmeter sind etwa 3.362 - 3.604 €/m² im Bau. Da ist man schon bei etwa 10€/m² pro Monat alleine für 3,5% Zinsen. Wenn ich mir den momentanen Mietspiegel anschaue wird das schwer, wenn man da irgendetwas an Gewinn dran machen will.
Also muss Berlin eigentlich die Baukosten senken und massiv kommunalen Wohnungsbau betreiben. Das ist aber halt auch nicht beliebt, da NIMBY.
Ja, wie gesagt, wenn sich Bauen lohnen muss kann man nicht gleichzeitig billige Mieten haben. Wenn der Profit aus Wohnraum mit dem Profit aus Öl, KI, Weltraum, usw. verglichen wird, dann muss entweder der Quadratmeterpreis steigen oder es wird eben nicht in Wohnraum investiert, weil Öl, KI, Weltraum, usw. höhere Renditen abwerfen.
Man kann natürlich alle möglichen Anreize für private Investoren setzen, damit die Renditechance steigen. Aber das kostet dann halt entweder Geld oder man muss Qualitätseinbußen hinnehmen. Oder man fördert gemeinwohlorientiertes Bauen, dann kann man die Rendite selbstbestimmt auf sozialverträgliche Werte setzen und 100 % davon in Neubau investieren.
Deshalb gibts ja auch den Vorschlag der Wohnungsbaugenossenschaften in Hand der Stadt. Dadurch muss man dann keinen Gewinn machen, sondern nur ±0 rauskommen nach einer Nutzungszeit von 15-25 Jahren (also bis etwa das erste mal saniert werden muss).
Das würde dann ähnlich laufen wie in Wien oder in kleineren Projekten in Deutschland die über das Mietshäusersyndikatmodell gebaut werden.
Die kommen bei neusten Dämmstandards und Öko-Baustoffen häufig auf 6-8€ pro Quadratmeter Miete. Weil eben kein Profit aus dem System gezogen werden muss.
Die kommen bei neusten Dämmstandards und Öko-Baustoffen häufig auf 6-8€ pro Quadratmeter Miete
[Ich kann für Berlin spontan nur den Artikel find und der ist schon 10Jahre alt](Die kommen bei neusten Dämmstandards und Öko-Baustoffen häufig auf 6-8€ pro Quadratmeter Miete). Schon da waren die Projekte im Durchschnitt etwa 8,50€/m².
Das mit 10€/m² ist schon sehr auf Kante gerechnet. Bauen ist halt wirklich teuer und die Inflation in den letzten Jahren war halt auch stark. Ohne Förderung wird das nichts.
Der Vorteil ist das die Mieten langfristig kaum steigen, da das Gebäude halt abbezahlt wird und die Instandhaltungskosten niedriger sind als der Neubau. Also Bestand wird bei den schon günstig sein, aber das muss man erstmal haben.
Das Problem dabei ist halt, dass sich Bauen auch lohnen muss, wenn Wohnraum fehlt. Bauzins ist momentan zwischen 3,5% und 4,5%. Ein Quadratmeter sind etwa 3.362 - 3.604 €/m² im Bau. Da ist man schon bei etwa 10€/m² pro Monat alleine für 3,5% Zinsen. Wenn ich mir den momentanen Mietspiegel anschaue wird das schwer, wenn man da irgendetwas an Gewinn dran machen will.
Also muss Berlin eigentlich die Baukosten senken und massiv kommunalen Wohnungsbau betreiben. Das ist aber halt auch nicht beliebt, da NIMBY.
Ja, wie gesagt, wenn sich Bauen lohnen muss kann man nicht gleichzeitig billige Mieten haben. Wenn der Profit aus Wohnraum mit dem Profit aus Öl, KI, Weltraum, usw. verglichen wird, dann muss entweder der Quadratmeterpreis steigen oder es wird eben nicht in Wohnraum investiert, weil Öl, KI, Weltraum, usw. höhere Renditen abwerfen.
Man kann natürlich alle möglichen Anreize für private Investoren setzen, damit die Renditechance steigen. Aber das kostet dann halt entweder Geld oder man muss Qualitätseinbußen hinnehmen. Oder man fördert gemeinwohlorientiertes Bauen, dann kann man die Rendite selbstbestimmt auf sozialverträgliche Werte setzen und 100 % davon in Neubau investieren.
Deshalb gibts ja auch den Vorschlag der Wohnungsbaugenossenschaften in Hand der Stadt. Dadurch muss man dann keinen Gewinn machen, sondern nur ±0 rauskommen nach einer Nutzungszeit von 15-25 Jahren (also bis etwa das erste mal saniert werden muss).
Das würde dann ähnlich laufen wie in Wien oder in kleineren Projekten in Deutschland die über das Mietshäusersyndikatmodell gebaut werden. Die kommen bei neusten Dämmstandards und Öko-Baustoffen häufig auf 6-8€ pro Quadratmeter Miete. Weil eben kein Profit aus dem System gezogen werden muss.
[Ich kann für Berlin spontan nur den Artikel find und der ist schon 10Jahre alt](Die kommen bei neusten Dämmstandards und Öko-Baustoffen häufig auf 6-8€ pro Quadratmeter Miete). Schon da waren die Projekte im Durchschnitt etwa 8,50€/m².
Das mit 10€/m² ist schon sehr auf Kante gerechnet. Bauen ist halt wirklich teuer und die Inflation in den letzten Jahren war halt auch stark. Ohne Förderung wird das nichts.
Der Vorteil ist das die Mieten langfristig kaum steigen, da das Gebäude halt abbezahlt wird und die Instandhaltungskosten niedriger sind als der Neubau. Also Bestand wird bei den schon günstig sein, aber das muss man erstmal haben.