• rbn@sopuli.xyz
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    1 day ago

    Statt Einfamilienhäuser mit Ölheizungen weit draussen vor der Stadt, die von Leuten bewohnt werden, die nicht mehr Auto fahren können und dürfen

    Ich glaube, für die Einfamilienhäuser würden sich durchaus Abnehmer finden lassen. Aus meiner Sicht, könnte man viel bewirken, wenn man in gute Wohnungen für ältere investieren würde. Die Einfamilienhäuser werden oft von nur 1-2 Personen bewohnt und böten massig Platz, der eigentlich gar nicht mehr benötigt wird. Ein Umzug in etwas kleineres scheitert aber häufig daran, dass es dafür einfach überhaupt nichts seniorengerechtes gibt oder wenn, dann nur zu Kosten, die das Eigenheim noch übersteuer überschreiten.

    Würde man für Senioren eine Alternative bereitstellen, könnten junge Familien die großen Häuser bewohnen (und sanieren), die bereits existieren.

    • HansGruber@sh.itjust.works
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      1 day ago

      Also normalerweise geht es sich finanziell schon aus wenn man ein Einfamilienhaus 120m² gegen Etagenwohnung 80m² in gleicher Region tauschen möchte. Die Frage ist nur: was motiviert die Senioren dazu ihr vertrautes Heim zu verlassen und in einer neuen Umgebung und Wohnung sich einzugewöhnen?

      Solange sie im Haus noch leben können, die Treppe bewältigen können gibt es doch keinen Grund.

      Wir bauen gerade mit barrierefreier Wohnung im EG für die Schwiegereltern. Was denkst du wie viele Nachbarn und Bekannte sich das vorstellen konnten selbst auch zu tun? Genau: 0 von ca 20 Paaren um die 60. Für die einen war es die Nähe zu den Kindern die als störend empfunden wurde, für die anderen war es unvorstellbar das Haus oder die Straße zu verlassen.

      Ich denke was helfen würde wäre die Grundsteuer anzupassen. Wohnraum pro Kopf 50m² ist steuerfrei alles darüber kostet Steuern. Am besten progressiv. Für eine Familie ist so ein Einfamilienhaus dann günstig. Ziehen die Kinder aus überlegt man sich direkt ob man die Steuern zahlen möchte oder auszieht und sich verkleinert. Opulent besitzen ist zu billig und klein mieten zu teuer.

      • rbn@sopuli.xyz
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        1 day ago

        Ich bin selbst kein Experte für das Thema, aber höre gelegentlich einen Podcast einer Immobilienmaklerin, die auch öfter solche eher gesellschaftlichen Probleme diskutiert. Laut ihr, ist es in vielen Fällen so, dass es - selbst wenn man den Preis außer Acht lässt - die…

        • gut geschnittenen
        • seniorengerecht
        • einigermaßen im gewohnten Umfeld (nicht Straße, aber zumindest Viertel/Stadt/Dorf)

        … sind einfach nicht gibt. Oder eben nicht frei. Und preislich kommt dann eben noch dazu, dass die Kosten i.d.R. höher sind als weiter im abbezahlten Haus zu wohnen. Auch wenn das vielleicht zu groß ist und nicht mehr ganz zu den eigenen Ansprüchen passt. Und dann kommt natürlich noch der innere Schweinehund dazu, sich ohne schon akute Not zu verändern.


        Elvira Diebold: Immobilien auf der Tonspur: #39 Wenn das Haus zu groß wird - Wohnen im Alter zwischen Wunsch und Wirklichkeit

        Webseite der Episode: https://immobilienradarnews-mit-elvira.podigee.io/40-neue-episode

        Mediendatei: https://audio.podigee-cdn.net/2407516-m-f52bbc75327bda3790e57a34a40388fc.mp3?source=feed

        • HansGruber@sh.itjust.works
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          2 hours ago

          Hmhm ja aber das passt doch ins Bild. Für Senioren gibt’s kaum bis keinen Anreiz sich zu verkleinern.

          Danke für die Empfehlung, hör ich mal rein