KiKA hat ein Interview mit dem AfD-Politiker Ulrich Siegmund gesendet und wird dafür kritisiert. Der Sender begründet die Entscheidung mit Umfrageergebnissen.

  • Heiliger Strohsack@feddit.org
    link
    fedilink
    Deutsch
    arrow-up
    11
    ·
    2 days ago

    […] schrieb Constanze Knöchel, Leiterin der logo!-Nachrichten vor der Ausstrahlung in einem Post auf LinkedIn.

    Ist ja nicht so als hätte der ÖRR eigene Plattformen, Reichweite und Sender sowie Webseiten auf denen offizielle Aussagen, Positionierungen und Meldungen in eigener Sache verbreitet werden können. Grr…

    Zur eigentlichen Sache: Der Lebenslauf von Knöchel offenbart, dass sie unter anderem Geschichte studiert hat und scheinbar in Deutschland sozialisiert wurde. Ich hätte jetzt gedacht, dass dadurch mehr oder weniger der Nationalsozialismus und Faschismus irgendwann mal eine Rolle spielt und daraus beinahe zwangsläufig eine stabile Haltung dagegen wächst… aber wir erfahren auch, dass sie wohl hauptsächlich in Bayern aufgewachsen und sozialisiert ist. Das Studium ist bereits mehr als 25 Jahre her und es schlossen sich 10 Jahre journalistische Tätigkeiten mit Schwerpunkt Boulevard an.

    Ich denke diese Aspekte tragen entscheidend zu einem Berufsethos und einer damit einhergehenden Weltanschauung bei, der/die bei der Arbeit für Kinder und Jugendliche eher schädlich ist. Gab es etwa keine free Position bei brisant oder hallo deutschland?

      • flops@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        4
        ·
        2 days ago

        Gibt es schon, aber in Deutschland nicht wirklich. Die Hamburger MoPo macht ab und an (gemäßigt) linken Boulevard. In anderen Ländern ist das verbreiteter. Aber viele Medien sind halt in der Hand von Fossil-Investoren und/oder MilliardärInnen. Und diese Medien legen sich, ob Boulevard oder nicht, ungern mit Fossil-Investoren oder MilliardärInnen an.

      • Ooops@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        5
        ·
        2 days ago

        Praktisch nicht.

        Theoretisch ist Boulevard unpolitisch. Aber in der Praxis steht der reißerische Unterahltungsansatz dem Populismus sehr nahe. Wie bei selbigem ist linker Boulevard also nicht per se unmöglich, aber die Links-/Rechtsverteilung ist ziemlich deckungsgleich mit der beim heutigen Populismus.

      • Heiliger Strohsack@feddit.org
        link
        fedilink
        Deutsch
        arrow-up
        3
        ·
        2 days ago

        Im heutigen Sinne eher nicht, denke ich. Über Prominente wird halt in ihrem Kontext berichet. Film- und Musikschaffende zum Beispiel werden im Kulturteil, adelige Herrschaftsfamilien im Politikteil des Mediums (bestenfalls kritisch) thematisiert.