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Metall im Gebäck, Keime in Wurst, Viren auf Beeren: In Deutschland werden jährlich hunderte Produkte zurückgerufen. Wer informiert, wie schnell – und wie können sich Verbraucher schützen?
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Metall im Gebäck, Keime in Wurst, Viren auf Beeren: In Deutschland werden jährlich hunderte Produkte zurückgerufen. Wer informiert, wie schnell – und wie können sich Verbraucher schützen?
Die nächste Evolutionsstufe dieses, äh, “industeriefreundlichen” Systems sehen wir gerade in den USA.
Definitiv. Das ist dann diese “Bürokratie”, über die dann zum Beispiel kleine Gastronomen so sehr schimpfen. Die hassen die Lebensmittelkontrolle und vor allen Dingen, dass bestimmte Ergebnisse veröffentlicht werden. Natürlich produziert es Aufwand, wenn man seine Reinigungen dokumentieren und gar durchführen muss. Oder wenn man als Lebensmittelhersteller dann seine Ware so verfolgen können muss, dass man bestimmte Chargen zurückrufen kann. Die Frage ist immer, was die Alternative ist.
Genau das. Deswegen werde ich immer skeptisch wenn ich Bürokratie abbauen höre
Bürokratieabbau, der:
(1) Deregulierung, damit Firmen ihre Gewinnmargen auf unsere Kosten (oder auf Kosten der Umwelt) verbessern können
(2) Stellenabbau, damit Überwachungsorgane ihrer Aufgaben nicht mehr nachkommen können; also (1) durch die Hintertür
Ich finde es gerade nicht, aber es gibt wohl mindestens einen Gesetzentwurf, durch den die Meldepflichten für Labore abgeschafft werden sollen. Das konkreteste, was ich auf die Schnelle finden konnte, ist diese Stellungnahme von foodwatch (pdf).