IMO | Warum keine großen Rankgerüste zum Hitzeschutz in Städten?
Oftmals hört man wenn es um die Begrünung der Städte als Gegenmaßnahme zur Klimaerwärmung geht das dort zu wenig Platz ist und das Bäume zu lange zum Wachsen benötigen. Deshalb frage ich mich warum man nicht mit großen Spalierkonstruktionen arbeitet. welche auch die Straßen überspannen und daran wilden Wein wachsen lässt. Wilder Wein verdunstet ähnlich wie Bäume ziemlich viel Wasser, was zu einer ähnlichen Abkühlung wie bei Bäumen führt und bildet zugleich eine dichte Blätterschicht, die verhindert das die Sonne durchdringt und gilt als sehr wiederstandsfähig. Natürlich ist es notwendig die Pflanzen zumindest teilweise mit Wasser zu versorgen, aber das muss kein Trinkwasser sein.
Was meint Ihr?
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Straßen haben dafür die Eigenschaft in zwei Richtungen zu verlaufen. Sprich dort offen für Luft zu sein. Oft genug gibt es sogar Platz zwischen gebäuden in alle Richtungen. Die Luft hat dementsprechend ja trotzdem genug Möglichkeit zu strömen. Zumal man so verschattungen nicht komplett dicht für Luft machen muss damit sie effektiv sind. Das was du da als Problem siehst ist kein Problem.
Windfelder und das örtliche Mikroklima machen die Luftzirkulation in einer Stadt etwas komplizierter als “die Straße ist aber doch an zwei Seiten noch offen”. Außerdem warf ich nur ein, dass die Hitze, die sich direkt unter einer verschattenden Oberfläche bildet (selbst dein beispielhafter Sonnenschirm wird sich aufgeheizt haben wenn du ihn nach ein paar Minuten in der Sonne anfasst) schwerer entweichen kann (schwerer, nicht “gar nicht”). Das was du als kein Problem beschreibst, seh ich nicht ganz so simpel, hab hier aber auch nichts weiter zu gewinnen und verabschiede darum an dieser Stelle dann mal.