Ortstermin in Hürtgenwald: Zwei Tage nach der Löschung des Waldbrandes dankte Friedrich Merz den Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz – unter Buhrufen und einem Pfeifkonzert. Der Kanzler sagte, er lasse sich von Schreiern nicht beeindrucken.
So scheiße der Typ ist, man muss anerkennen, dass er erst gekommen ist, nachdem das Feuer aus war, um die Löscharbeiten nicht zu behindern. Die meisten Spitzenpolitiker stehen mit ihrer PR-Entourage lieber im Weg rum und behindern einen laufenden Einsatz.
Nicht schon wieder diese dumme Story. Der Laschet hat an dem Tag weit Schlimmeres gemacht, als in einem vermeintlich unbeobachteten Moment einen Witz zu reißen. Denn das ist nur eine ganz normale menschliche Reaktion auf Stress.
Aber alleine durch seine Anwesenheit hat er so richtig viel unnötigen Aufwand bei Leuten verursacht, die an anderer Stelle viel nötiger gebraucht worden wären.
Die meisten Leute sind ja auch so oberflächlich, dass sie sich lieber über so Nebensächlichkeiten wie Laschets Witzemachen echauffieren, als mal über die Logistik von politischem Katastrophentourismus nachzudenken. Außerdem wird der Bundespräsident noch indirekter gewählt, als ein Ministerpräsident oder Bundeskanzler. Beliebtheit ist da völligst egal, solange sich die großen Parteien einig sind, wen sie wollen.
Die Medien greifen das Thema auch eher selten auf, weil sie selbst ja zum Problem beitragen, indem sie den Politikern folgen, wie ein Schwarm Schmeißfliegen.
Naja, also das ist eine Vermutung, die gerade bei Merz absolut nicht zutreffen muss. Es ist wahrscheinlicher, dass er (oder sein Team) absolut nicht an sowas gedacht haben und er eher dachte “ich geh lieber erst hin wenn kein Rauch mehr da ist, dann ist es angenehmer für mich”.
Grundsätzlich ist bei sowas natürlich aber generell die Frage nach dem Timing schwierig und es kann durchaus objektiv gesehen sein, dass es NIE eine perfekten Zeitpunkt gibt für einen Spitzenpolitiker bei sowas aufzutauchen. Entweder er behindert Rettungskräfte, oder er denkt nur an sein Image, oder er ignoriert das Thema wenn er viel zu spät erst besuchen würde.
Medial kann leider vieles irgendwie negativ interpretiert und ausgeschlachtet werden.
Naja, also das ist eine Vermutung, die gerade bei Merz absolut nicht zutreffen muss. Es ist wahrscheinlicher, dass er (oder sein Team) absolut nicht an sowas gedacht haben und er eher dachte “ich geh lieber erst hin wenn kein Rauch mehr da ist, dann ist es angenehmer für mich”.
Immerhin hat er ausdrücklich gesagt, dass er nicht früher aufgetaucht ist, um den Einsatz nicht zu behindern.
Eine solche Aussage von einem notorischen Lügner wie Friedrich Merz ist natürlich nicht sonderlich viel wert, aber alleine, dass ein Spitzenpolitiker mal so was sagt, ist wichtig und wertvoll.
Medial kann leider vieles irgendwie negativ interpretiert und ausgeschlachtet werden.
Man muss halt einfach auf die reißerischen Medien und ihr dummes oberflächliches Publikum scheißen.
Dass ein Bundeskanzler bei so was auftaucht, ist eh ein rein symbolischer Akt. Denn eigentlich hat er wenig bis gar nichts mit den Abläufen zur akuten Bewältigung einer solchen Lage zu tun. Da ist auf Bundesebene bestenfalls mal das Innen- und Verteidigungsministerium mit einzelnen Dienststellen involviert. Dass eine Katastrophe so eskaliert, dass der Bundeskanzler eingreifen muss, will niemand erleben, denn da braucht es schon viel mehr als so ein bisschen Waldbrand in der Eifel. Ja, der Brand war so groß, wie wir es in Deutschland seit den 1970ern nicht mehr gesehen haben, aber er war nichts, was nicht mit den ganz normalen etablierten Mitteln des Brand- und Katastrophenschutzes zu bewältigen gewesen wäre, das sieht man schon alleine daran, dass das Feuer jetzt aus ist. Verbesserungsmöglichkeiten gibt es natürlich immer, aber darüber muss man hinterher in Ruhe nachdenken.
So scheiße der Typ ist, man muss anerkennen, dass er erst gekommen ist, nachdem das Feuer aus war, um die Löscharbeiten nicht zu behindern. Die meisten Spitzenpolitiker stehen mit ihrer PR-Entourage lieber im Weg rum und behindern einen laufenden Einsatz.
Aber natürlich eine verpasste Chance ungünstig beim Lachen fotografiert zu werden 😭
Nicht schon wieder diese dumme Story. Der Laschet hat an dem Tag weit Schlimmeres gemacht, als in einem vermeintlich unbeobachteten Moment einen Witz zu reißen. Denn das ist nur eine ganz normale menschliche Reaktion auf Stress.
Aber alleine durch seine Anwesenheit hat er so richtig viel unnötigen Aufwand bei Leuten verursacht, die an anderer Stelle viel nötiger gebraucht worden wären.
Aber das trifft auch auf die anderen Anwesenden Politiker zu, geschadet hat es nur Laschet, Steinmeier hat danach noch eine zweite Amtszeit bekommen.
Die meisten Leute sind ja auch so oberflächlich, dass sie sich lieber über so Nebensächlichkeiten wie Laschets Witzemachen echauffieren, als mal über die Logistik von politischem Katastrophentourismus nachzudenken. Außerdem wird der Bundespräsident noch indirekter gewählt, als ein Ministerpräsident oder Bundeskanzler. Beliebtheit ist da völligst egal, solange sich die großen Parteien einig sind, wen sie wollen.
Die Medien greifen das Thema auch eher selten auf, weil sie selbst ja zum Problem beitragen, indem sie den Politikern folgen, wie ein Schwarm Schmeißfliegen.
Naja, also das ist eine Vermutung, die gerade bei Merz absolut nicht zutreffen muss. Es ist wahrscheinlicher, dass er (oder sein Team) absolut nicht an sowas gedacht haben und er eher dachte “ich geh lieber erst hin wenn kein Rauch mehr da ist, dann ist es angenehmer für mich”.
Grundsätzlich ist bei sowas natürlich aber generell die Frage nach dem Timing schwierig und es kann durchaus objektiv gesehen sein, dass es NIE eine perfekten Zeitpunkt gibt für einen Spitzenpolitiker bei sowas aufzutauchen. Entweder er behindert Rettungskräfte, oder er denkt nur an sein Image, oder er ignoriert das Thema wenn er viel zu spät erst besuchen würde. Medial kann leider vieles irgendwie negativ interpretiert und ausgeschlachtet werden.
Immerhin hat er ausdrücklich gesagt, dass er nicht früher aufgetaucht ist, um den Einsatz nicht zu behindern.
Eine solche Aussage von einem notorischen Lügner wie Friedrich Merz ist natürlich nicht sonderlich viel wert, aber alleine, dass ein Spitzenpolitiker mal so was sagt, ist wichtig und wertvoll.
Man muss halt einfach auf die reißerischen Medien und ihr dummes oberflächliches Publikum scheißen.
Dass ein Bundeskanzler bei so was auftaucht, ist eh ein rein symbolischer Akt. Denn eigentlich hat er wenig bis gar nichts mit den Abläufen zur akuten Bewältigung einer solchen Lage zu tun. Da ist auf Bundesebene bestenfalls mal das Innen- und Verteidigungsministerium mit einzelnen Dienststellen involviert. Dass eine Katastrophe so eskaliert, dass der Bundeskanzler eingreifen muss, will niemand erleben, denn da braucht es schon viel mehr als so ein bisschen Waldbrand in der Eifel. Ja, der Brand war so groß, wie wir es in Deutschland seit den 1970ern nicht mehr gesehen haben, aber er war nichts, was nicht mit den ganz normalen etablierten Mitteln des Brand- und Katastrophenschutzes zu bewältigen gewesen wäre, das sieht man schon alleine daran, dass das Feuer jetzt aus ist. Verbesserungsmöglichkeiten gibt es natürlich immer, aber darüber muss man hinterher in Ruhe nachdenken.