Leistung muss sich lohnen: Superreiche müssen mehr Steuern zahlen. Und das hat nichts mit einer Neiddebatte zu tun, sondern mit ökonomischer Vernunft und Gerechtigkeit.
Oh no, Mehrfachbesteuerung 🫣😱🤯. Sag mal jemand dem Klingbeil, dass alle Konsumsteuern auch von meinem bereits versteuerten Einkommen bezahlt werden. Diese Mehrfachbesteuerung, so ungerecht, sie muss endlich ein Ende haben.
Und der kommt ab einer gewissen Größe lückenlos
Aha. Deshalb gibt es keine Wirtschaftskriminalität mehr. Fälle wie Wirecard werden direkt entdeckt, weil der Betriebsprüfer da ständig nachschaut.
bist du ruckzuck in der verdeckten Gewinnausschüttung, da stürzt sich das Finanzamt mit Feuereifer drauf
Naja, die sind mit Feuereifer vor allem überlastet. Und unser Steuerberater hat uns das halt damals auch so erklärt, bei der Firmengründung. Wahrscheinlich muss man noch drei andere Sachen machen. Kredit aufnehmen für ein Haus, das kauft und verkauft man, zack, Geld. Irgendwie so wird es schon gehen, weil so machen das die ganzen Neureichen.
Jo, genau so Schlauberger meinte ich. Was der Typ da vorschlägt, kollidiert direkt mit §42 AO. Genau so Konstrukte landen vorm BFH und werden kassiert. Die Leute dürfen dann alles nachzahlen und stehen dümmer da als vorher. Das weiß auch der Typ und bietet deshalb als entgeltliche Leistung unten auf der Seite, wie man den §42 ausdribbeln soll.
Dabei verschweigt er aber, dass a) das Vermögen für immer in den Stiftungen verschwindet und damit dem privaten Zugriff, auch seiner Nachkommen, entzogen ist, b) die Übertragung der Vermögen zwischen den Stiftungen löst bspw bei Immobilien Grunderwerbsteuer aus, dann freigebige Zuwendung (§7 ErbStG) in Steuerklasse 3 (30-50%). Alle 30 Jahre. Und wie gesagt: für den privaten Konsum kommt da überhaupt nichts raus.
Oh no, Mehrfachbesteuerung 🫣😱🤯. Sag mal jemand dem Klingbeil, dass alle Konsumsteuern auch von meinem bereits versteuerten Einkommen bezahlt werden.
Das hat mit Klingbeil oder Konsumsteuern nichts zu tun, sondern mit der Grundidee, dass eine Steuerart (hier Steuern auf Einkommen und Ertrag) nur einmal zu entrichten sind. Das ganze ist bewusst so ausgelegt, dass die endgültige Steuerbelastung mit ~48% auf dem Niveau des Spitzensteuersatzes liegt. Ohne diese Regel würden in Konzernen ja mit jeder Ebene erneut die gleichen 30% fällig, was natürlich Quatsch ist.
Aha. Deshalb gibt es keine Wirtschaftskriminalität mehr. Fälle wie Wirecard werden direkt entdeckt, weil der Betriebsprüfer da ständig nachschaut.
Wirecard hat Umsätze erfunden, also sogar freiwillig zu viel Steuern gezahlt. Und gerade ein Betriebsprüfer ist da wohl auch drüber gestolpert, hat Meldung gemacht, aber die Staatsanwaltschaft hat nichts unternommen.
Und unser Steuerberater hat uns das halt damals auch so erklärt, bei der Firmengründung.
Ob er das mit den 3 Villen = Büros so gesagt hat möchte ich mal nicht hoffen…
🙄. Deswegen hast du ja eine zweite Stiftung, duh.
Hier ist das für Frau Klatten mal aufgedröselt. Sie zahlt für die Intra-Ausschüttungen etwa 1%
Oh no, Mehrfachbesteuerung 🫣😱🤯. Sag mal jemand dem Klingbeil, dass alle Konsumsteuern auch von meinem bereits versteuerten Einkommen bezahlt werden. Diese Mehrfachbesteuerung, so ungerecht, sie muss endlich ein Ende haben.
Aha. Deshalb gibt es keine Wirtschaftskriminalität mehr. Fälle wie Wirecard werden direkt entdeckt, weil der Betriebsprüfer da ständig nachschaut.
Naja, die sind mit Feuereifer vor allem überlastet. Und unser Steuerberater hat uns das halt damals auch so erklärt, bei der Firmengründung. Wahrscheinlich muss man noch drei andere Sachen machen. Kredit aufnehmen für ein Haus, das kauft und verkauft man, zack, Geld. Irgendwie so wird es schon gehen, weil so machen das die ganzen Neureichen.
Jo, genau so Schlauberger meinte ich. Was der Typ da vorschlägt, kollidiert direkt mit §42 AO. Genau so Konstrukte landen vorm BFH und werden kassiert. Die Leute dürfen dann alles nachzahlen und stehen dümmer da als vorher. Das weiß auch der Typ und bietet deshalb als entgeltliche Leistung unten auf der Seite, wie man den §42 ausdribbeln soll.
Dabei verschweigt er aber, dass a) das Vermögen für immer in den Stiftungen verschwindet und damit dem privaten Zugriff, auch seiner Nachkommen, entzogen ist, b) die Übertragung der Vermögen zwischen den Stiftungen löst bspw bei Immobilien Grunderwerbsteuer aus, dann freigebige Zuwendung (§7 ErbStG) in Steuerklasse 3 (30-50%). Alle 30 Jahre. Und wie gesagt: für den privaten Konsum kommt da überhaupt nichts raus.
Das hat mit Klingbeil oder Konsumsteuern nichts zu tun, sondern mit der Grundidee, dass eine Steuerart (hier Steuern auf Einkommen und Ertrag) nur einmal zu entrichten sind. Das ganze ist bewusst so ausgelegt, dass die endgültige Steuerbelastung mit ~48% auf dem Niveau des Spitzensteuersatzes liegt. Ohne diese Regel würden in Konzernen ja mit jeder Ebene erneut die gleichen 30% fällig, was natürlich Quatsch ist.
Wirecard hat Umsätze erfunden, also sogar freiwillig zu viel Steuern gezahlt. Und gerade ein Betriebsprüfer ist da wohl auch drüber gestolpert, hat Meldung gemacht, aber die Staatsanwaltschaft hat nichts unternommen.
Ob er das mit den 3 Villen = Büros so gesagt hat möchte ich mal nicht hoffen…