Wenn nun Klimaschützer und Umweltaktivisten folgern, die Politik habe noch immer nicht begriffen, was die Klimakrise bedeute, richtet sich ihre Kritik in Wahrheit gegen sie selbst. Zu lange wurde das Phänomen dämonisiert, ohne die Symptome zu bekämpfen.

Es nutzt den Bauern, Spediteuren, Stromkunden, Energiekonzernen, Brandbekämpfern, Hitzeleidenden nichts, wenn Deutschland und Europa morgen schon klimaneutral wären. Es hilft ihnen aber sehr wohl, wenn in Technik investiert wird, die heute schon die Folgen der Klimakrise bändigt.

  • A_norny_mousse@piefed.zip
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    4 days ago

    Scheiß-FAZ. Macht es Konservativen und ihrem Geschwafel möglich gediegen zu erscheinen.

    Ich habe schon etwas länger auf einen Artikel dieser Art gewartet.

    Früher redete man immer darüber was zu tun ist um den Klimawandel, die globale Erwärmung zu bekämpfen. Anzuhalten. Daher kommen auch diese Prozentzahlen die bei Pariser Konferenzen ständig nachgebessert wurden. Die um die sich kein Land genügend geschert hat.

    Aber seit ca. 10 Jahren sagen alle Wissenschaftler dass man das auch mit den allerstrengsten Modellen nicht mehr anhalten kann, der Lawineneffekt ist schon im Gange, wir können nur darauf einwirken wie schnell es schlimmer wird.

    Diese grundlegende Veränderung habe ich im Diskurs aber nicht gespiegelt gesehen.

    Und jetzt macht sich dieser Fucking Dummstrunz von einem FAZ-Feuilletonist ein hübsches Artikelchen daraus, wie “unrealistisch” Klimaschützer doch sind.