Nach Bibliotheken und Bäckereien will auch der Einzelhandel eine Möglichkeit zur Ladenöffnung am Sonntag erstreiten. Unterstützung bekommt er vom Wirtschaftsausschuss des Bundestags. Kirchen und Gewerkschaften sehen den Vorstoß kritisch.
Ich zitiere mal den Wikipediaeintrag über Victor Gruen, dem Architekten der ersten modernen Einkaufszentren:
Mit seinem Konzept des überdachten, autofreien Zentrums wollte er angesichts der historischen Erfahrung zunehmender Zersiedelung und Zerstörung des (öffentlichen) Straßenraumes gemischte städtische Strukturen in fußläufiger Distanz für die Nutzung durch Fußgänger zurückgewinnen und durch zusätzlichen Wetterschutz optimieren. In den USA, wo es die gewachsene historische Altstadt, die zum Verbleiben einlädt und eine Identifikation der Bewohner mit ihrer Stadt ermöglicht, bis auf wenige Ausnahmen nicht gibt, ging es ihm darum durch den Bau von multifunktionellen Zentren, die neben Einkaufsmöglichkeiten auch öffentliche und soziale Einrichtungen enthalten, solche „Stadtzentren“ erst zu schaffen. Gruen war ein erklärter Gegner des unifunktionellen Zentrums, also des reinen Einkaufszentrums.
Darüber hinaus forderte er aber ebenso eine grundsätzliche Neuausrichtung der Siedlungsplanung, um die Notwendigkeit mechanischer Hilfsmittel auf ein Minimum zu reduzieren.
Erforderliche Wege wären mit schnellen, energiesparenden und billigen kollektiven Verkehrsmitteln zurückzulegen.
Die städtische Umwelt müsse zum Verbleib einladen und eine hohe Qualität bieten.
Und letztendlich sollten gar sämtliche technische Leistungen vom menschlichen Lebensbereich durch architektonische Raffinessen so wirksam getrennt werden, dass sie schlicht nicht mehr wahrgenommen werden können.
Ich zitiere mal den Wikipediaeintrag über Victor Gruen, dem Architekten der ersten modernen Einkaufszentren:
bäh, jetzt hab ich heute doch noch was dazugelernt.
Danke für den Link.