Mit 1,32 Kindern je Frau war die Geburtenrate 2025 in Deutschland so niedrig wie seit 1997 nicht, und ganz hinten steht Sachsen mit 1,16 Kindern je Frau. Der Reflex sagt: typisch Osten. Doch die ostdeutsche Kurve ist eine Achterbahn – nach der Wende steil bergab, später leicht über den West-Werten, nun wieder Schlusslicht. Dahinter stecken ein demografisches Echo, abgewanderte Frauen und "ergraute" Landkreise. Und ein Zusammensetzungseffekt, der zeigt: Ein großer Teil des heutigen "Rückstandes" ist gar kein ostdeutsches Verhalten, sondern Statistik.
Wenn es weniger Arbeitskräfte pro Kapital gibt, dann hilft das den Arbeitnehmer. Das ist ein ganz wichtiger Grund, warum die Regierung momentan die Arbeitsrechte aufweichen will. Das geht auch International in die richtige Richtung.