@daniel@ich_iel Ich habe meine Meinung zu diesem Thema geändert. Solange bei Kreuzungsdesign und Ampelschaltung keine Rücksicht auf Radfahrer und Fußgänger genommen wird und alles dem KFZ-“Verkehrsfluss” untergeordnet wird, betrachte ich Ampeln lediglich als Angebot für eine sichere Querung. Es ist tatsächlich oft sicherer, bei Rot zu fahren, als parallel zum abbiegenden Fließverkehr bei grün.
Ich mache das, zu Fuß, einzelfallabhängig auch so. Wenn eine zweigeteilte Ampel so scheiße geschaltet ist, dass ich in zügigem Gang nicht in einem Zug die 2x3-spurige Straße überqueren kann und dann minutenlang auf der engen Mittelinsel warten muss, und ich genau weiß dass die Autofahrenden noch lange genug rot haben - sorry, da mache ich nicht mit.
Sehe ich ähnlich. Ich bleibe zwar meistens bei Rot stehen, zu meiner eigenen Sicherheit und natürlich wenn Kinder zuschauen. 😅
Aber stehenbleiben, um “den Ruf” anderer Leute zu verbessern oder gar andere Leute anmeckern, die zu einem anderen Schluss kommen als ich - das ist nicht mein Ding. Und es gibt Ampeln, bei denen ich mir mein eigenes “Vorschaltgrün” einbilde ifyouknowwhatimean
@Successful_Try543 Ich kann mich nicht entsinnen, in der Kopenhagener Innenstadt an einer roten Ampel gewartet zu haben. Die komplette Innenstadt ist auf autofreien Wegen fußläufig zu besichtigen. Wenn es Straßen für KFZ gibt, sind diese einspurig oder zweispurig mit Mittelinsel und es wird sehr langsam gefahren.
Es gibt auf einer Strecke bei mir eine Ampel, bei der die Fahrrad- und Fußgängerampel sehr früh rot wird. Also deutlich vor der Ampel für Autos, zusätzlich dazu ist es dort nicht vorgesehen, dass Autos rechts abbiegen.
Wenn die Autoampel noch Grün zeigt, dann fahre ich, egal was “meine” Ampel zeigt.
Wenn es für Fußgänger und Fahrradfahrer ein Signal ist, ist die Querungsdauer an die sichere Querungsdauer von Fußgängern angepasst. Müsste man halt anders lösen.
Welcher Depp hat sich das mit dem geradeaus grün und für alle Abbieger grün eigentlich ausgedacht? Das läuft meistens darauf hinaus, dass bei rot alle stehen und bei grün alle gleichzeitig fahren und als Radfahrer hat man dann Probleme mit Rechtsabbiegern und Linksabbiegern aus der Gegenrichtung.
@daniel @ich_iel Ich habe meine Meinung zu diesem Thema geändert. Solange bei Kreuzungsdesign und Ampelschaltung keine Rücksicht auf Radfahrer und Fußgänger genommen wird und alles dem KFZ-“Verkehrsfluss” untergeordnet wird, betrachte ich Ampeln lediglich als Angebot für eine sichere Querung. Es ist tatsächlich oft sicherer, bei Rot zu fahren, als parallel zum abbiegenden Fließverkehr bei grün.
Ich mache das, zu Fuß, einzelfallabhängig auch so. Wenn eine zweigeteilte Ampel so scheiße geschaltet ist, dass ich in zügigem Gang nicht in einem Zug die 2x3-spurige Straße überqueren kann und dann minutenlang auf der engen Mittelinsel warten muss, und ich genau weiß dass die Autofahrenden noch lange genug rot haben - sorry, da mache ich nicht mit.
@benedikt_lauenburg @daniel @ich_iel
Sehe ich ähnlich. Ich bleibe zwar meistens bei Rot stehen, zu meiner eigenen Sicherheit und natürlich wenn Kinder zuschauen. 😅
Aber stehenbleiben, um “den Ruf” anderer Leute zu verbessern oder gar andere Leute anmeckern, die zu einem anderen Schluss kommen als ich - das ist nicht mein Ding. Und es gibt Ampeln, bei denen ich mir mein eigenes “Vorschaltgrün” einbilde ifyouknowwhatimean
@daniel @ich_iel Würde ich in Skandinavien oder Niederlande wohnen, sähe das anders aus.
In Kopenhagen erkennt man Touristen daran, dass sie über rote Ampeln laufen – selbst Dänen ist das zu teuer.
@Successful_Try543 Ich kann mich nicht entsinnen, in der Kopenhagener Innenstadt an einer roten Ampel gewartet zu haben. Die komplette Innenstadt ist auf autofreien Wegen fußläufig zu besichtigen. Wenn es Straßen für KFZ gibt, sind diese einspurig oder zweispurig mit Mittelinsel und es wird sehr langsam gefahren.
In Girona hingegen hab ich mich wahnsinnig schlecht gefühlt, an roten Ampeln zu warten und Grün anzufordern - das macht dort echt niemand sonst!
Es gibt auf einer Strecke bei mir eine Ampel, bei der die Fahrrad- und Fußgängerampel sehr früh rot wird. Also deutlich vor der Ampel für Autos, zusätzlich dazu ist es dort nicht vorgesehen, dass Autos rechts abbiegen.
Wenn die Autoampel noch Grün zeigt, dann fahre ich, egal was “meine” Ampel zeigt.
Wenn es für Fußgänger und Fahrradfahrer ein Signal ist, ist die Querungsdauer an die sichere Querungsdauer von Fußgängern angepasst. Müsste man halt anders lösen.
Welcher Depp hat sich das mit dem geradeaus grün und für alle Abbieger grün eigentlich ausgedacht? Das läuft meistens darauf hinaus, dass bei rot alle stehen und bei grün alle gleichzeitig fahren und als Radfahrer hat man dann Probleme mit Rechtsabbiegern und Linksabbiegern aus der Gegenrichtung.