Ich habe linke Politik vor allem auch als solidarische Poltik verstanden - und Solidarität ist ja keine Einbahnstraße
Denn angenommen eine Person fängt nach seinem Studium einen Bürjob an, also vielleicht mit ~28. Mit 67 geht die Person in Rente und lebt dann bis 90?
In Anbetracht weiter Ausfallzeiten wie Krankheit, Elternzeit, Teilzeit, Jobwechsel etc. bleibt dann nicht sehr viel Arbeitszeit über.
Volkswirtschaften sind komplex und es ist fraglich wie die Zukunft aussieht - vielleicht wird Arbeitskraft ja vielfach überflüssig. Aber aus heutiger Sicht bin ich gerne bereit für die nachfolgenden länger zu arbeite, soweit es mein Körper zulässt.
Aber aus heutiger Sicht bin ich gerne bereit für die nachfolgenden länger zu arbeite, soweit es mein Körper zulässt.
Du arbeitest aber nicht für “die Nachfolgenden”, sondern für die Chefs. Wir sollten uns nicht so gegeneinander ausspielen lassen, Büroarbeit ist Arbeit, Physische Arbeit ist Arbeit. Vermieter sein bspw. ist hingegen keine Arbeit.
Linke Politik ist aber auch emanzipatorisch und liberal. Also ein “ich hab’ kein Bock” ist zu hören und gegen andere Interessen abzuwägen.
Im Übrigen ist der Kern von einer “linken Weltanschauung” für mich auch, dass “Arbeit” viel mehr ist als “Lohnarbeit”. Nur weil jemand nicht mehr in Lohnabhängigkeit ist, macht er ja nicht “keine Arbeit” mehr. Ich habe wenig gearbeitet in meinem Leben, so wie Merz sich das gewünscht hätte…aber ich habe dabei meistens Kram gemacht, von dem ich glaube, dass er gut war für unsere Gesellschaft ¯\_(ツ)_/¯. Rentner fallen ja nicht auf die Couch, gucken nur noch Netflix und verbrennen dabei wertvolle Euros, die andere für sie erarbeiten.
Mit einer ganzheitlichen Betrachtung sind Transferzahlungen insgesamt gar nicht mehr so schlimm.
Ich habe linke Politik vor allem auch als solidarische Poltik verstanden - und Solidarität ist ja keine Einbahnstraße Denn angenommen eine Person fängt nach seinem Studium einen Bürjob an, also vielleicht mit ~28. Mit 67 geht die Person in Rente und lebt dann bis 90? In Anbetracht weiter Ausfallzeiten wie Krankheit, Elternzeit, Teilzeit, Jobwechsel etc. bleibt dann nicht sehr viel Arbeitszeit über. Volkswirtschaften sind komplex und es ist fraglich wie die Zukunft aussieht - vielleicht wird Arbeitskraft ja vielfach überflüssig. Aber aus heutiger Sicht bin ich gerne bereit für die nachfolgenden länger zu arbeite, soweit es mein Körper zulässt.
Du arbeitest aber nicht für “die Nachfolgenden”, sondern für die Chefs. Wir sollten uns nicht so gegeneinander ausspielen lassen, Büroarbeit ist Arbeit, Physische Arbeit ist Arbeit. Vermieter sein bspw. ist hingegen keine Arbeit.
Linke Politik ist aber auch emanzipatorisch und liberal. Also ein “ich hab’ kein Bock” ist zu hören und gegen andere Interessen abzuwägen.
Im Übrigen ist der Kern von einer “linken Weltanschauung” für mich auch, dass “Arbeit” viel mehr ist als “Lohnarbeit”. Nur weil jemand nicht mehr in Lohnabhängigkeit ist, macht er ja nicht “keine Arbeit” mehr. Ich habe wenig gearbeitet in meinem Leben, so wie Merz sich das gewünscht hätte…aber ich habe dabei meistens Kram gemacht, von dem ich glaube, dass er gut war für unsere Gesellschaft ¯\_(ツ)_/¯. Rentner fallen ja nicht auf die Couch, gucken nur noch Netflix und verbrennen dabei wertvolle Euros, die andere für sie erarbeiten.
Mit einer ganzheitlichen Betrachtung sind Transferzahlungen insgesamt gar nicht mehr so schlimm.