Genauer gesagt Söder

  • plyth@feddit.org
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    12 days ago

    dann bleibt quasi keun Profit für die Bauenden.

    Warum? Wie können Länder wie Vietnam Wohnungen bauen? Der Lohnanteil kann durch Fertigbauweise minimiert werden.

    Zweites Argument folgt.

    Ausserdem kann man auch wie in asiatischen Ländern kleinere Wohnungen bauen und das Leben in den öffentlichen Raum verlagern.

    Die wird noch größer, weil Wohnungen Spekulationsobjekte sind.

    Nur wenn Preise steigen, weil die höheren Verkaufspreise die Kosten decken. Wenn es Bauland gibt und sich die Preise stabilisieren muss jeder vermieten, um die Kosten zu decken.

    Wohnungen verzichten nur weil kein Angebot für sie passt.

    Ein Verkäufermarkt. Wir müssen den Wohnungsmarkt in einen Käufermarkt verwandeln, wo es immer Alternativen gibt, z.B. durch viel mehr Bauland.

    Zweites Argument von oben: Wenn es ein großes Angebot gibt, werden Eigentümer beim Bau schon auf den Preis achten. Jetzt achten sie auf die Bauzeit und bezahlen mehr, weil sie zu jedem Preis Mieter finden.

    So einfach ist Bauplanung nicht.

    Tokyo zeigt, wie ÖPNV den Einzugsbereich ausweiten kann. Es gibt mit gutem ÖPNV genug Bauland.

    Und Wohnraum sind eben keine Lebensmittel, das zu vergleichen ist nicht ohne weiteres möglich.

    Deutsche Supermärkte sind einfach nah am Ideal. Der Wohnungsmarkt sollte auch dort hin.

    • RidderSport@feddit.org
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      12 days ago

      Die Hälfte davon sind doch eben nur Scheinargumente. Der ÖPNV soll das Bauland vergrößern? Ja, im Prinzip gut und bin ich auch für - macht nur eben der Markt nicht. Das erfordert dann doch staatliches Handeln.

      Und den Markt in einen Mietermarkt verwandeln? Da hat doch kein Vermieter/Verkäufer Interesse dran. Deun Argument der Markt regelt läuft huer schon wieder ins Leere. Da muss der Staat mit (sozialem) Wohnungsbau ran um auszugleichen.

      • plyth@feddit.org
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        12 days ago

        macht nur eben der Markt nicht.

        Kann er nicht, weil es vom Staat reguliert ist. Daher muss der Staat es auch ändern.

        Da hat doch kein Vermieter/Verkäufer Interesse dran.

        Es hat auch kein Joghurthersteller Interesse an Konkurenz im Supermarkt. Wenn man sie nicht verhindert ist sie aber da.

        Da muss der Staat mit (sozialem) Wohnungsbau ran um auszugleichen.

        Wenn es ein Überangebot an teuren Wohnungen gibt baut der Markt auch günstige. Mit genügend Bauland muss der Staat nicht eingreifen. Solange Bauland knapp ist, warum sollte ein Bauherr eine günstige Wohnung bauen, mit der er weniger Gewinn macht als möglich? Solange Wohnungen knapp sind und jede Wohnung verkauft wird werden nur teure Wohnungen gebaut. Mehr Bauland ändert das.

        • RidderSport@feddit.org
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          12 days ago

          Bauland ist in den USA förmlich unbegrenzt da und trotzdem ist es teuer zu wohnen.

          Bist du selber Vermieter?

          • plyth@feddit.org
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            12 days ago

            Bauland ist in den USA förmlich unbegrenzt da und trotzdem ist es teuer zu wohnen.

            Dort, wo die Nachfrage hoch ist und es nicht beliebig viel Bauland gibt.

            Ein zufälliges Suchergebnis:

            That affordability gap is not theoretical. In states such as Wisconsin, Iowa, Kentucky, Ohio, and West Virginia, buyers can still find homes around or below the 300,000 range, with some markets in West Virginia offering prices closer to 170,000.

            https://www.housing.info/blog/how-the-u-s-housing-market-turned-into-two-different-economies

            The median household income in West Virginia was $60,800 in 2024.

            Wenn die USA auf Fertighäuser setzen würde, könnte es noch günstiger sein.

            Bist du selber Vermieter?

            Nein. Daher möchte ich, dass die Gesellschaft vernünftig wird, das Angebot erhöht, und Wohnen als Kostenpunkt minimiert.