Mehr als zehn Millionen Tonnen Lebensmittel werden in Deutschland jedes Jahr weggeworfen. Inzwischen versuchen kommerzielle Lebensmittelretter wie Too Good To Go damit Geld zu verdienen. Ein Modell zwischen Kommerz und Nachhaltigkeit.
Es wäre relativ einfach für die Supermärkte Angedatschtes oder Abgelaufenes mit mind 50% Reduzierung zu verkaufen. Da würden die Mülltonnen wesentlich weniger befüllt. Aber das kann bedeuten dass Leute dann nicht zum vollen Preis kaufen, oder das als unschön empfinden - Kaufverhalten und so.
Abgeben an Dritte bedeutet dass der Verkäufer (also der Supermarkt) eine gewisse Verantwortung übernimmt, das ist auch oft unerwünscht im Vergleich zu einfach wegschmeissen. Und die App-Betreiber können nicht sehr viel dafür bezahlen wenn sie nicht selber auch noch profitieren wollen.
Containern wäre immer noch eine ziemlich gute Alternative, auch wenn’s streng genommen Diebstahl ist - wenn die meisten nicht hinter Schloss und Riegel wären heutzutage. Sinnlos. Ich persönlich habe noch nie einen Containerer getroffen der einen Saustall hinterlässt.
Gibt es mittlerweile nicht Gesetze die Läden verpflichten noch Brauchbares nicht wegzuschmeissen? Es geht also nicht um Profit sondern um Gesetzestreue?
Tipp/Anekdote: wir haben früher bei kleinen Bäckern angefragt. Wenn du sagst es ist für dich, bekommst du nichts. Wenn du sagst es ist für deine Tiere (Pferde etc.), bekommst du tonnenweise.
Ich weiß nicht wie verbreitet das ist, aber es gibt auch Vereine die Lebensmittelrettung betreiben. Die haben Vereinbarungen mit den Supermärkten und müssen die Lebensmittel, die rausgestellt werden und teilweise noch gut sind, abholen. (Meine Nachbarn machen sowas.)
Funktioniert mal mehr mal weniger gut. Teilweise ist sehr viel vergammeltes Zeug bei, manchmal aber auch richtig gute Sachen.
Das impliziert dass wir ohne Umsonstgebäck auf jeden Fall beim Bäcker eingekauft hätten, und dass wir mit Umsonstgebäck auf keinen Fall beim Bäcker eingekauft hätten. Das ist oft nicht wahr.
Wir waren damals (tatsächlich mit Pferden) auf der Durchreise.
Und allgemein geht es hier oft um Leute die gerade keinen Cent haben. Statt Haferflocken bis zum Monatsende auch mal was halbwegs Frisches.
Es wäre relativ einfach für die Supermärkte Angedatschtes oder Abgelaufenes mit mind 50% Reduzierung zu verkaufen. Da würden die Mülltonnen wesentlich weniger befüllt. Aber das kann bedeuten dass Leute dann nicht zum vollen Preis kaufen, oder das als unschön empfinden - Kaufverhalten und so.
Abgeben an Dritte bedeutet dass der Verkäufer (also der Supermarkt) eine gewisse Verantwortung übernimmt, das ist auch oft unerwünscht im Vergleich zu einfach wegschmeissen. Und die App-Betreiber können nicht sehr viel dafür bezahlen wenn sie nicht selber auch noch profitieren wollen.
Containern wäre immer noch eine ziemlich gute Alternative, auch wenn’s streng genommen Diebstahl ist - wenn die meisten nicht hinter Schloss und Riegel wären heutzutage. Sinnlos. Ich persönlich habe noch nie einen Containerer getroffen der einen Saustall hinterlässt.
Gibt es mittlerweile nicht Gesetze die Läden verpflichten noch Brauchbares nicht wegzuschmeissen? Es geht also nicht um Profit sondern um Gesetzestreue?
Tipp/Anekdote: wir haben früher bei kleinen Bäckern angefragt. Wenn du sagst es ist für dich, bekommst du nichts. Wenn du sagst es ist für deine Tiere (Pferde etc.), bekommst du tonnenweise.
Warum Supermärkte Abgelaufenes nicht verkaufen: Haftung.
Ja das ist schon klar.
Ich weiß nicht wie verbreitet das ist, aber es gibt auch Vereine die Lebensmittelrettung betreiben. Die haben Vereinbarungen mit den Supermärkten und müssen die Lebensmittel, die rausgestellt werden und teilweise noch gut sind, abholen. (Meine Nachbarn machen sowas.) Funktioniert mal mehr mal weniger gut. Teilweise ist sehr viel vergammeltes Zeug bei, manchmal aber auch richtig gute Sachen.
Wenn du es verbrauchst, macht der Bäcker entsprechend weniger Umsatz. Das merkt er in seiner Kasse.
Mmmmjein.
Das impliziert dass wir ohne Umsonstgebäck auf jeden Fall beim Bäcker eingekauft hätten, und dass wir mit Umsonstgebäck auf keinen Fall beim Bäcker eingekauft hätten. Das ist oft nicht wahr.
Wir waren damals (tatsächlich mit Pferden) auf der Durchreise.
Und allgemein geht es hier oft um Leute die gerade keinen Cent haben. Statt Haferflocken bis zum Monatsende auch mal was halbwegs Frisches.