Im Koalitionsvertrag hatten CDU, CSU und SPD bereits festgehalten, dass sie gegen überhöhte Preise beim Wiederverkauf von Tickets vorgehen wollen. Geschehen ist das noch nicht. Die Musiker der Toten Hosen machen nun Druck.
Ich bin hart skeptisch bei diesem Thema. Und das sage ich als jemand, der letztens ein Konzertticket für die toten Hosen gekauft habe. Ich glaube fundamental nicht, dass es eine gute Idee ist, wenn wir irgendwelche staatlichen oder auch privatrechtlichen Sanktionen erlauben, dass ich mein Eigentum und meine gekauften Dinge nicht weiterverkaufen darf. Wir wollen keine Gesellschaft, in der ich mein Konzertticket nicht weiterverkaufen kann oder nur unter extrem merkwürdigen Restriktionen, wenn ich zum Beispiel verhindert bin. Ich möchte auch meine gebrauchten Handys, mein altes Auto, das Sofa und jeden anderen Gegenstand, den ich nicht mehr benötige, auf kleinen Anzeigen verkaufen können.
Wir sehen hier allerdings, dass die großen Ticketplattformen im Endeffekt ihren Job nicht machen. Es ist natürlich für die möglich, dass sie die ganzen Scalping-Bots ausschließen. Das ist technisch möglich, das ist auch organisatorisch möglich. Aber anscheinend haben diese Plattformen keinerlei Interesse daran. Was ja auch irgendwie logisch ist, Sie kriegen ja für jeden Verkauf eine Provision. Und wenn alle Tickets innerhalb von Sekunden verkauft sind, haben sie ihr Geld gemacht.
Ich halte die Einschränkung “maximaler Verkaufspreis von Tickets ist der Originalpreis” nur fair. Aber ich sehe deine Position im Sinne von “wehret den Anfängen” auch als nachvollziehbar.
Wir wollen keine Gesellschaft, in der ich mein Konzertticket nicht weiterverkaufen kann oder nur unter extrem merkwürdigen Restriktionen, wenn ich zum Beispiel verhindert bin.
Das ließe sich aber auch anders lösen, z.B. durch ein Rückgaberecht bis sagen wir 24h-1h vor dem Konzertbeginn. Und die zurückgegebenen Tickets gehen dann zum Normalpreis an der Abendkasse raus. Quasi wie praktisch in jedem Multiplexkino heutzutage.
Weiß jetzt nicht ob das so im Vorschlag vorkommt, vermutlich nicht, aber das muss man dann halt im Gegenzug einfordern.
Ich bin hart skeptisch bei diesem Thema. Und das sage ich als jemand, der letztens ein Konzertticket für die toten Hosen gekauft habe. Ich glaube fundamental nicht, dass es eine gute Idee ist, wenn wir irgendwelche staatlichen oder auch privatrechtlichen Sanktionen erlauben, dass ich mein Eigentum und meine gekauften Dinge nicht weiterverkaufen darf. Wir wollen keine Gesellschaft, in der ich mein Konzertticket nicht weiterverkaufen kann oder nur unter extrem merkwürdigen Restriktionen, wenn ich zum Beispiel verhindert bin. Ich möchte auch meine gebrauchten Handys, mein altes Auto, das Sofa und jeden anderen Gegenstand, den ich nicht mehr benötige, auf kleinen Anzeigen verkaufen können.
Wir sehen hier allerdings, dass die großen Ticketplattformen im Endeffekt ihren Job nicht machen. Es ist natürlich für die möglich, dass sie die ganzen Scalping-Bots ausschließen. Das ist technisch möglich, das ist auch organisatorisch möglich. Aber anscheinend haben diese Plattformen keinerlei Interesse daran. Was ja auch irgendwie logisch ist, Sie kriegen ja für jeden Verkauf eine Provision. Und wenn alle Tickets innerhalb von Sekunden verkauft sind, haben sie ihr Geld gemacht.
Ich halte die Einschränkung “maximaler Verkaufspreis von Tickets ist der Originalpreis” nur fair. Aber ich sehe deine Position im Sinne von “wehret den Anfängen” auch als nachvollziehbar.
Das ließe sich aber auch anders lösen, z.B. durch ein Rückgaberecht bis sagen wir 24h-1h vor dem Konzertbeginn. Und die zurückgegebenen Tickets gehen dann zum Normalpreis an der Abendkasse raus. Quasi wie praktisch in jedem Multiplexkino heutzutage.
Weiß jetzt nicht ob das so im Vorschlag vorkommt, vermutlich nicht, aber das muss man dann halt im Gegenzug einfordern.