Das neue Strategiekonzept der Bundeswehr sieht das Ziel von 460.000 deutschen Soldaten vor. Kernpunkte sind auch der Abbau von Bürokratie und der Einsatz von KI.
Wie das Militär genau aufgestellt ist, ist glaube ich im Bündniskontext relativ wayne, solange sich die Nationen ergänzen.
Ich denke mit Blick in die Ukraine (gemischte Luftwaffe) würden die 32 polnischen F-35 und F-16 durchaus ihre Aufgabe erfüllen.
Wie dem auch sei: beachtenswerter und nicht klein zureden ist, ist die schnellere Beschaffung und die andere Mentalität, die nicht zu der eigens deutschen Entscheidungsparalyse mit Goldrandwünschen führt. Halt etwas pragmatischer und somit eher der Kandidat die Ansage einzuhalten.
Da hat sich mittlerweile auch in Deutschland viel getan. Die F126 die ja Probleme bei der Beschaffung bereitet wird ja jetzt wenigstens teilwiese durch MEKOs ergänzt, damit man schneller mehr Kampfkraft hat. Schon unter der Ampel wurde auch wirklich viel bereits fertige Produkte bestellt, wie etwa der Patria fürs Heer.
Stimmt. Die Späher haben spät realisiert, dass der Fennek im Vergleich zum Luchs nicht schwimmen kann und die die Fähigkeit verloren haben. Hatte dazu letzen was gesehen.
Wie die Produktion wie skaliert kann ich dir nicht sagen 🤷♂️… Herr Papperger ist ja PR-technisch sehr zuversichtlich. Ich sage nur, dass die Logistik und Wartung bei gleichen/ähnlichen Modellen einfacher und billiger ist.
Genauso bei allen andern Fahrzeugklassen Eagle, Caracal, Mungo, Dingo, …
Wie die Produktion wie skaliert kann ich dir nicht sagen 🤷♂️… Herr Papperger ist ja PR-technisch sehr zuversichtlich. Ich sage nur, dass die Logistik und Wartung bei gleichen/ähnlichen Modellen einfacher und billiger ist.
Die Produktion des Boxers ist momentan so, dass die Bundeswehr teilweise die Boxer aus Australien beschafft. Patria und Boxer sind auch nicht wirklich ähnlich, da Patria auch schwimmfähig ist und 16t wiegt, während der Boxer besser geschützt bei 24t liegt.
Das Problem ist eher, dass man Patria und Piranha kauft, die halt wirklich sehr ähnlich sind. Außerdem gibt es auch bei den Boxermodulen einige merkwürdige Sachen. Der schwere Waffenträger Infantrie und der Schakal haben beide die gleiche 30mm Maschinenkanone und Spike Rakteten auf dem Turm, aber der einen hat einen Lance Turm von Rheinmetall und der andere den Turm vom Puma von KNDS. Keine Ahnung was das soll.
Ich glaube Piranha und Patria unterscheidet wirklich nur die Schwimmfähigkeit. Wenn die Aufklärer die Fähigkeit (der letzte Luchs ging ja 2009 in den Ruhestand) wieder brauchen und die normalen Truppen nicht, ist die Beschaffung tatsächlich konsequent. In Summe weiß ich nicht, ob eine Boxer APC Variante wegen der erwähnten Wartung und Logistik und Modularität unterm Strich billiger gewesen wäre. Aus welchem Werk die Boxer dafür stammen, auch wenn man die Arbeitskraft lokal halten will/muss, wäre mir angesichts der gebotenen Eile etwas egal.
Aber ja: Verfügbarkeit gewinnt Ausschreibungen. Ein östliches Nachbarland hat deshalb den ASCOD anstelle des CV90 beschafft.
In der ganzen Beschaffungsangelegeheit schaue ich gerne in die Ukraine, die ja mit allem arbeiten muss, was irgendwie verfügbar ist oder nach Polen, die einen anderen Druck in der Notwendigkeit verspüren.
Eine Lektion scheint, dass einfache, robuste, billigere Dinge die bestenfalls massenhaft verfügbar sind, gut funktionieren und sich sogar unter Kriegsbedingungen herstellen lassen (Bohdana)… und natürlich die Implikation für die Logistik und Schulung.
Jetzt noch anders zu beschaffen zu können, ist dem Luxus geschuldet, dass DE nicht weiter östlich liegt und historische Kontaktlinien verschoben sind. Wie lange das noch gut geht weiß niemand.
Wird wohl echt Zeit für eine Manöverkritik-Community 😂
Wie das Militär genau aufgestellt ist, ist glaube ich im Bündniskontext relativ wayne, solange sich die Nationen ergänzen. Ich denke mit Blick in die Ukraine (gemischte Luftwaffe) würden die 32 polnischen F-35 und F-16 durchaus ihre Aufgabe erfüllen.
Wie dem auch sei: beachtenswerter und nicht klein zureden ist, ist die schnellere Beschaffung und die andere Mentalität, die nicht zu der eigens deutschen Entscheidungsparalyse mit Goldrandwünschen führt. Halt etwas pragmatischer und somit eher der Kandidat die Ansage einzuhalten.
Da hat sich mittlerweile auch in Deutschland viel getan. Die F126 die ja Probleme bei der Beschaffung bereitet wird ja jetzt wenigstens teilwiese durch MEKOs ergänzt, damit man schneller mehr Kampfkraft hat. Schon unter der Ampel wurde auch wirklich viel bereits fertige Produkte bestellt, wie etwa der Patria fürs Heer.
Ja. Ich habe gerade gestern über die Beschaffung nachgedacht.
Patria für den Fuchsersatz, GDELS für den Fennek und der Rest auf Boxer-Basis.
So viel Personal und Logistik 🙈- wir sind wahre Künstler.
Patria ersetzt den Fuchs und M113(Mörser Stichwort ist NEMO).
Korsak ersetzt den Fennek.
und vieles vom Rest auf Boxerbasis.
Mit anderen Worten weniger Fahrzeugarten und damit einfachere Logistik.
Der Korsak (oder Luchs 2) soll den Fennek ersetzen. Dieser hat wiederum spätestens 2009 bereits den Luchs ersetzt.
Ja. Und jetzt werd kreativ und überleg, was wäre, wenn alles auf Boxer-Basis gewesen wäre.
Dann gäbe es einen nicht schwimmfähigen Spähpanzer.
Der Patria ist schwächer gepanzert, was ihn viel billiger macht als den Boxer.
Oh und alles würde viel länger dauern, da die Boxerproduktion am Limit ist.
Stimmt. Die Späher haben spät realisiert, dass der Fennek im Vergleich zum Luchs nicht schwimmen kann und die die Fähigkeit verloren haben. Hatte dazu letzen was gesehen.
Wie die Produktion wie skaliert kann ich dir nicht sagen 🤷♂️… Herr Papperger ist ja PR-technisch sehr zuversichtlich. Ich sage nur, dass die Logistik und Wartung bei gleichen/ähnlichen Modellen einfacher und billiger ist.
Genauso bei allen andern Fahrzeugklassen Eagle, Caracal, Mungo, Dingo, …
Die Produktion des Boxers ist momentan so, dass die Bundeswehr teilweise die Boxer aus Australien beschafft. Patria und Boxer sind auch nicht wirklich ähnlich, da Patria auch schwimmfähig ist und 16t wiegt, während der Boxer besser geschützt bei 24t liegt.
Das Problem ist eher, dass man Patria und Piranha kauft, die halt wirklich sehr ähnlich sind. Außerdem gibt es auch bei den Boxermodulen einige merkwürdige Sachen. Der schwere Waffenträger Infantrie und der Schakal haben beide die gleiche 30mm Maschinenkanone und Spike Rakteten auf dem Turm, aber der einen hat einen Lance Turm von Rheinmetall und der andere den Turm vom Puma von KNDS. Keine Ahnung was das soll.
Ich glaube Piranha und Patria unterscheidet wirklich nur die Schwimmfähigkeit. Wenn die Aufklärer die Fähigkeit (der letzte Luchs ging ja 2009 in den Ruhestand) wieder brauchen und die normalen Truppen nicht, ist die Beschaffung tatsächlich konsequent. In Summe weiß ich nicht, ob eine Boxer APC Variante wegen der erwähnten Wartung und Logistik und Modularität unterm Strich billiger gewesen wäre. Aus welchem Werk die Boxer dafür stammen, auch wenn man die Arbeitskraft lokal halten will/muss, wäre mir angesichts der gebotenen Eile etwas egal.
Aber ja: Verfügbarkeit gewinnt Ausschreibungen. Ein östliches Nachbarland hat deshalb den ASCOD anstelle des CV90 beschafft.
In der ganzen Beschaffungsangelegeheit schaue ich gerne in die Ukraine, die ja mit allem arbeiten muss, was irgendwie verfügbar ist oder nach Polen, die einen anderen Druck in der Notwendigkeit verspüren.
Eine Lektion scheint, dass einfache, robuste, billigere Dinge die bestenfalls massenhaft verfügbar sind, gut funktionieren und sich sogar unter Kriegsbedingungen herstellen lassen (Bohdana)… und natürlich die Implikation für die Logistik und Schulung.
Jetzt noch anders zu beschaffen zu können, ist dem Luxus geschuldet, dass DE nicht weiter östlich liegt und historische Kontaktlinien verschoben sind. Wie lange das noch gut geht weiß niemand.
Wird wohl echt Zeit für eine Manöverkritik-Community 😂