Ja, warum auch FOSS von FOSS-Unternehmen und festangestellten Entwicklern und als Community-Projekt entwickeln und pflegen lassen, anstatt wieder irgendeine halbgare Rotz-Software für viel zu viel Geld bei Rotz-Unternehmen in Auftrag geben die dann keiner nutzt, verfällt und nach paar Jahren eingestellt wird. Warum nicht gleich auch noch Fraunhofer und Siemens Geld in den Arsch schieben, damit die Runde komplett ist, fair ist fair?
Ich brauch eigentlich nichts weiter wissen um schon sagen zu können, dass der Dreck bei mir nicht aufs Gerät kommt.
Soll wohl tatsächlich Open Source werden immerhin:
Update 08.04.2026, 10:08 Uhr
Das BMDS erklärte inzwischen in einer Stellungnahme gegenüber der iX-Redaktion, dass doch eine Ausschreibung stattfinden solle. Gemeinsam mit T-Systems und SAP entwickele man zunächst einen Prototypen für eine KI-gestützte Verwaltungsplattform, zu der auch eine App gehöre. Fokus sei dabei „ein zeitnaher Nachweis der technischen Machbarkeit“.
Der Prototyp sei „von Beginn an als modulare und offene Plattformstruktur innerhalb des Deutschland-Stack konzipiert“, führte ein Sprecher des Ministeriums aus. Diese Initialphase sei aber zeitlich begrenzt, das Ministerium nutze dafür bestehende Rahmenverträge. „Im nächsten Schritt wird eine offene Ausschreibung durchgeführt, bei der sich alle Marktteilnehmer für die Entwicklung und den Betrieb der Plattform und App bewerben können“, so der Sprecher.
Klingt ein bisschen so als wollten sie da T-Systems/SAP mit Steuergeld auf die Ausschreibung vorbereiten damit sie die auf jeden Fall gewinnen.
Soll wohl tatsächlich Open Source werden immerhin
“Offene Plattformstruktur” bedeutet noch nicht automatisch echte FOSS-Lizenzen und transparente Entwicklung in öffentlichen Repositories. Das kann auch einfach bedeuten, dass das Protokoll “offen” ist, oder dass Dienste nachher einfach durch Behörden hinzugefügt werden können. Und wenn FOSS-Lizenzen nicht explizit Teil der Ausschreibung sind, dann kannst du dich drauf verlassen, dass das alles mit Copyright zugenagelt wird und mit viel Glück vielleicht “Source Available”, damit es Auditoren unabhängig durchsehen können (selbst das wird man vermeiden wollen, weil es der CCC sonst wieder in der Luft zerreißt).
Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Klingt ein bisschen so als wollten sie da T-Systems/SAP mit Steuergeld auf die Ausschreibung vorbereiten damit sie die auf jeden Fall gewinnen.
Es muss halt wie immer durch das existierende Konzept der privatwirtschaftlichen Ausschreibung gepresst werden, obwohl grade bei FOSS der Staat auch einfach selbst Entwickler einstellen könnte, die zusammen mit der Öffentlichkeit etwas entwickeln und betreiben.
“Offene Plattformstruktur” bedeutet noch nicht automatisch echte FOSS-Lizenzen und transparente Entwicklung in öffentlichen Repositories. Das kann auch einfach bedeuten, dass das Protokoll “offen” ist
Soweit ich das verstanden habe ist der “Deutschland-Stack” eine Sammlung von offenen Standards, Protokollen, und Open Source Software (letzteres auf der Seite “Technologie” genannt): https://technologie.deutschland-stack.gov.de/
Und wenn FOSS-Lizenzen nicht explizit Teil der Ausschreibung sind, dann kannst du dich drauf verlassen, dass das alles mit Copyright zugenagelt wird und mit viel Glück vielleicht “Source Available”, damit es Auditoren unabhängig durchsehen können (selbst das wird man vermeiden wollen, weil es der CCC sonst wieder in der Luft zerreißt).
Im Artikel steht das sie Wire als Messenger einbauen wollen, komische Wahl IMHO, aber damit wären sie schon (A)GPL-poisoned.
SAP und Telekom. Ich bin Mitte 40, bis die fertig sind bin ich nicht mehr.
SAP, KI, Telekom, deutsche Verwaltung, … da kommen ne Menge Trigger-Begriffe für mich zusammen ;) Eigentlich würde ich davon ausgehen, dass das nichts wird, aber ich habe auch den Eindruck, dass sich im Bereich “Verwaltungssoftware” gerade einiges ändert (zum Besseren!). Vielleicht wird es ja doch was?
Irgendwie muss ich gerade an einen Charlie Brown Comic denken.
Da fehlen eigentlich nur noch tolle AI-Features(powered by Microsoft & Palantir)
Keule, du hast den Artikel nicht gelesen, wa? Ganz schlechte Nachricht hab ich da für dich:
Dem Bericht nach handelt es sich um eine „KI-basierte Verwaltungsplattform“ der Bundesregierung
Hat mal wer nen Eimer?
Das Ki in Form eines helfenden Chatbots implementiert wird halte ich für Notwendig, um die App bedienbar für nicht Technikversierte zu machen. Mir ging es eher um Microsoft und Palantir und die Art der Ai-features(Da wird im Artikel noch ein wenig offengelassen).
Du findest es notwendig eine Funktion einzubauen die eine ziemlich gute Chance hat Benutzer einfach mal random anzulügen? Sorry, ich meine zu “halluzinieren”? Bei ALG/Kindergeld-Anträgen? Weiß ich jetzt nicht…
Zumal vom Artikel her klingt das jetzt auch nicht nach optionalem LLM, sondern eher danach das die das Ding von Grund auf als KI-Interface bauen wollen. Immerhin soll es in den “Deutschland-Stack”, also Open Source werden.
KI-basiert kann halt einfach alles heißen, auch einfach nur eine einfache Suche mit embeddings.
KI-basiert kann halt einfach alles heißen
Alles außer nicht zu halluzinieren. :P Es sei denn sie haben von künstlichen neuronalen Netzen zu was anderem gewechselt…
Da werden die Freunde der Union aber gewaltig abschöpfen für die kommenden 20 Jahre. Hut ab.
Wenn man die hunderten Millionen einfach anzünden würde, könnte man sich wenigstens die Zeit sparen.
Und wenn man das im Winter machen würde, hätte man wenigstens schön kuschelig warm.
Gerade die beiden. Das wird ja was werden.
Ich hoffe McKinsey beraet sie gut
@HumbleExaggeration SAP und Telekom, was sollte schief gehen…?
Fand die Corona App damals eigentlich ganz gut gelungen. Vermutlich nicht die günstigste Variante, aber vielleicht Ziel führender als jede unterfunktion einzeln auszuschreiben.
Erst nach massiver Kritik und mehreren Nachbesserungen dank Open Source. Wird wohl hier nicht funktionieren
Quasi so wie bei jeder Software jemals?
Schland
So wie ich amtliche IT Kompetenz kenne ist App ist wahrscheinlich einfach nur ein Dienst, welche Dokumente vom Handy aus als fax in die städtische Verwaltung schickt.
Muss jeder Bürger 500€ bezahlen, damit ein SAP-Berater die unverständlichen Grundfunktionen erklärt?
Für nochmal 500 konfiguriert er dir das Ding dann auch so, dass du es nutzen kannst.
Pro Stunde. :D
Und das ist nur für einen SAP-Berater, aber bekanntlich kommen die nie alleine.
Ziel ist es, die Verwaltung effizienter, schneller und serviceorientierter zu gestalten – mit weniger Bürokratie, kürzeren Bearbeitungszeiten und einem nahtlosen One-Stop-Shop
Zweifel (X)
LoL…SAP…und Telekom…Roflcopter
Wir sollten schon mal die Entwicklung der übernächsten und überübernächsten Bürger-App zuweisen, bevor schon diese hier auch wieder mit digital-bürokratischem Chaos fallen gelassen wird.








