Das Problem an der Demokratie sind nicht die Mitbürger an sich, sondern die Leute die sich einfach durch Geld durchsetzen. Man kann sich natürlich darüber ärgern, dass die meisten Leute nicht raffen, wie sie von den Reichen verarscht werden, keine Medienkompetenz haben usw., aber Propaganda funktioniert halt und da werden weltweit Milliarden investiert.
edit: das sollte auch kein ärgern über mitbürger sein, sondern einfach einen ironischen blickwinkel betrachten, denn gerade dass jeder mitreden und streiten darf, ist ja, was demokratie so geil macht.
gerade wenn man sich umhört, stellt man außerdem fest, das die interessen der bevölkerung meist sehr ähnlich gelagert sind und man sich im "was"meist einig ist, nur das “wie” sich oft unterscheidet. und wenn man dann die beeinflussung im internet und über massenmedien sieht, stellt man doch oft fest, dass es eine massive verunsicherungskampagne seitens großer lobbys gibt, deren ziel die gewinnmaximierung jenseits der vernunft ist. rechtsextreme, ausländische autoritäre staaten, techbros, fossile energien, atomkraft, zucker, alkohol, tabak, automobile, wettbüros, esos und großvermieter sind einige die einem spontan einfallen. und darin sehe ich einen zutiefst undemokratischen umstand, denn einflussnahme durch geld ist nicht kern des demokratischen, sondern des plutokratischen staats.
man sich im "was"meist einig ist, nur das “wie” sich oft unterscheidet
Das frustriert mich bisweilen auf Lemmy sehr, wenn hier mit Schlamm geworfen wird und Leute als Nazis oder sonstwas beschimpft weil sie in einzelnen Punkten anderer Meinung sind, oder als Bots oder Regierungsagenten bezeichnet…
Die meisten hier hassen vermutlich die großen, Faschisten-geführten Konzern-betriebenen Sozialen Medien, und vermutlich aus ähnlichen Gründen. Ich lehn mich auch gerne aus dem Fenster und behaupte, dass die meisten hier den Kapitalismus hassen. Wenn wir also über Nuancen, mögliche Lösungen, Aspekte, Perspektiven diskutieren, sollten wir zumindest einig sein, dass das kein fundamentaler Widerspruch gegen die Grundhaltung der anderen ist.
ebendies. wir sollten uns hochhalten, den guten ton wahren und keinen unter die räder werfen. es ist witklich der falsche zeitpunkt verbündete abzulehnen.
Ich wünschte mir eigentlich mal mehr politische Beteiligung .__.
Leute sind so politisch geladen aber irgendwie 0,0 organisiert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hyperpolitik
Im Kontext eventuell interessant. Das beschreibt das quasi.
Uii das passt ja wie Faust aufs Auge.
Das ist hier die richtige Sichtweise.
Wir machen gerade Politik von oben herab und interessieren uns so wenig wie nie für Gewerkschaften und Demonstrationen. Auch, weil die Mehrheit der Wähler das wegen konservativer Grundhaltung so will.
auf jeden fall. erst die teilnahme an politik und das einmischen macht eine demokratie stark.
edit: war auch nicht als kritik an politischer beteiligung gemeint, sondern sollte nur die ironische sichtweise aufzeigen
Und der Schlüssel um Demokratien kaputt zu machen, sind offensichtlich Medien, die Leuten bewusst Angst machen. Wenn das nicht wäre, würde man sicherlich etwas entspannter darüber denken. Aber Emotionen sind in Demokratien echt eine besonders gefährliche Sache, wenn die Wähler absolut keine Medienkompetenz besitzen.
Mich würde mal interessieren ob es das Problem früher auch schon gab.
Massenmedien sind viel potenter geworden aber der Sprung von nichts zu Zeitung oder von Zeitung zu Wochenschau und Radio muss ja auch krass gewesen sein.
Die Nazis hatten ja mit dem Volksempfänger eigentlich schon gezeigt wie effektive das sein kann aber war das echt der Anfang?
Martin Luther war einer der ersten, die ihre Ideologie Massenhaft mit Hilfe von Druckerzeugnissen verbreitet haben, was offensichtlich extrem gut funktioniert hat. Nicht sicher, wie sehr da auf “Angst machen” gesetzt wurde, Historiker der frühen Neuzeit wissen das sicher besser.
Früher haben die Nazis die neue Technologie Radio mit ihrem Volksemfänger effektiv für Propagandazwecke genutzt.
Heute nutzen die Nazis die neue Technologie Internet mit ihren Konten auf diversen Plattformen effektiv für Propagandazwecke.
Das ist damals wie heute das gleiche Vorgehen
Das Demokratische an Problemen ist ja dass die anderen Mitredenden auch alle wollen
Wo sind die Smartphones im Bild?






