Dorian Baganz, Chefredakteur der gerade erst gegründeten „Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung“, hat schon genug. Nun weht der Wind von rechts noch schärfer.
Äh ja wird ja überall und dauernd durchgekaut das Thema. Rechtfertigt halt keine (hier ja sogar innerdeutsche) fremdenfeindlichkeit.
Am Ende sind das, wenn man Berlin nicht mitzählt, nur 15% der Bevölkerung. Wenn sie in ihrem eigenen Saft schmoren und aussterben wollen, sollten wir sie lassen.
Rechtfertigt halt keine (hier ja sogar innerdeutsche) fremdenfeindlichkeit.
Wo liest du das bei mir raus? Ich hab doch sogar explizit gesagt, dass die Umsetzung und von wem das vereinnahmt wird, problematisch ist.
Am Ende sind das, wenn man Berlin nicht mitzählt, nur 15% der Bevölkerung. Wenn sie in ihrem eigenen Saft schmoren und aussterben wollen, sollten wir sie lassen.
Alter, raffst du nicht, dass genau mit dieser Einstellung und Haltung erst der Nährboden für den Aufstieg des Rechtsextremismus in der Region geschaffen wurde?
dass genau mit dieser Einstellung und Haltung erst der Nährboden für den Aufstieg des Rechtsextremismus in der Region geschaffen wurde?
Prinzipiell gebe ich dir recht aber das hier ist zu kurz gesprungen. Die Mauer war kaum weg da sind in Ostdeutschland die Nazis/Rassisten in Massen aus der Deckung gesprungen.
Die Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen zwischen dem 22. und 26. August 1992 gegen die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber (ZAst) und ein Wohnheim für vietnamesische ehemalige Vertragsarbeiter im sogenannten Sonnenblumenhaus in Rostock-Lichtenhagen waren die massivsten rassistisch sowie fremdenfeindlich motivierten Angriffe in Deutschland nach Ende des Zweiten Weltkrieges.
An den Ausschreitungen beteiligten sich mehrere hundert teilweise rechtsextreme Randalierer und bis zu 3000 applaudierende Zuschauer, die den Einsatz von Polizei und Feuerwehr behinderten. Nachdem die Aufnahmestelle am Montag, dem 24. August, evakuiert worden war, wurde das angrenzende Wohnheim, in dem sich noch über 100 Vietnamesen und ein Fernsehteam des ZDF aufhielten, mit Molotowcocktails in Brand gesteckt. Auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzungen zog sich die Polizei zeitweise völlig zurück, und die im brennenden Haus Eingeschlossenen waren schutzlos sich selbst überlassen.
Mit freundlicher Unterstützung von 3000 Anwohnern… Ostdeutschland hatte schon zu DDR Zeiten ein massives Rassismus Problem und als der Deckel weg war wurde das halt sichtbar (Baseballschlägerjahre)
Wo ich dir Recht gebe ist, dass es nicht förderlich ist Ostdeutsche pauschal runter zu machen. Das das der Hauptgrund für den Rechtsextremismus dort zu suchen ist, ist aber wohl zu kurz gegriffen.
Ich bin mir Lichtenhagen und der Baseballschlägerjahre durchaus bewusst.
Das das der Hauptgrund für den Rechtsextremismus dort zu suchen ist, ist aber wohl zu kurz gegriffen.
Hab ich aber nicht gesagt, sondern dass die Haltung, Ostdeutschland sei eine verlorene Sache, die Tatsache, dass Ostdeutschen vermittelt wird, ihre Region sei weniger wert, eben das gesellschaftliche Bild vom Osten sowie die jahrzehntelange Vernachlässigung Hauptgründe dafür sind, dass sich daran nichts ändert und dass ein Björn Höcke (ironischerweise selber Wessi) und Konsorten da so offene Angriffspunkte haben, um die Stimmung in der Bevölkerung anzuheizen.
genau mit dieser Einstellung und Haltung erst der Nährboden für den Aufstieg des Rechtsextremismus in der Region geschaffen wurde?
Vorneweg, ich habe die DDR nicht mehr bewusst miterlebt.
Aber nach dem, was mir meine Eltern und Großeltern so erzählt haben, hat eine Entnazifizierung eigentlich nur zum Schein stattgefunden und Rassismus und Nationalismus waren genauso allgegenwärtig wie in den 90ern - nur wurde es von den DDR-Medien totgeschwiegen bzw. der SED zensiert.
Meine Mutter (absolut deutsche Kartoffel) ist selbst auch Opfer von Neonazis geworden, weil sie sich in der evangelischen Kirche für Vietnamesen engagiert hat.
Aber nach dem, was mir meine Eltern und Großeltern so erzählt haben, hat eine Entnazifizierung eigentlich nur zum Schein stattgefunden
Das kommt drauf an was man damit meint. Ideologisch ja, praktisch ist das Gegenteil der Fall. In der DDR wurden Nazi-Funktionsträger fast vollständig und rigoros aus allen gesellschaftlich verantwortungsvollen Positionen enthoben. Das ging so weit, dass teils völlig unqualifizierte Menschen zu Lehrern umgeschult werden mussten, weil es so wenig unbelastetes Personal gab.
Im Westen waren fast alle Behörden und die ganze Wirtschaft sowieso fast ungebrochen weiter von Nazi-Spitzenpersonal durchsetzt.
Bei dir garnicht, bei der Debatte im Artikel alá “der Chefredakteur hier darf nur ein Ossi sein”.
Alter, raffst du nicht, dass genau mit dieser Einstellung und Haltung erst der Nährboden für den Aufstieg des Rechtsextremismus in der Region geschaffen wurde?
“Kein Bock mir 24/7 den ganzen Kopf um Fremdenfeinde im Osten zu zerbrechen” ist also der Nährboden für genau die Fremdenfeindlichkeit. Tautologie much? Dass die aussterben ist nicht mein Wunsch sondern Konsequenz der Geisteshaltung dort. Ich spreche das nur aus. Wir können jetzt das 100. Anti-Rassismusprogramm auflegen, das dort abgelehnt wird. Oder wir fördern ähnlich sozioökonomisch abgehängte Regionen in Westdeutschland, die weniger fremdenfeindlich sind.
Bei dir garnicht, bei der Debatte im Artikel alá “der Chefredakteur hier darf nur ein Ossi sein”.
Dann solltest du soetwas auch klarstellen, wenn du auf anderer Leute Argumente eingehen willst.
“Kein Bock mir 24/7 den ganzen Kopf um Fremdenfeinde im Osten zu zerbrechen” ist also der Nährboden für genau die Fremdenfeindlichkeit.
Du hast nicht gesagt, dass du keine Lust hast, dir den Kopf zu zerbrechen, du hast die ganze Region pauschal als rechtsextrem und verlorene Sache abgestempelt. Und das bietet den Nährboden, vor allem weil das gesellschaftlich nicht unbedingt eine winzige Mindermeinung ist, sondern relativ prominent.
Abschreiben klingt so aktiv. Ich kann nichts für die weltfremden Ansichten in diesen Landstrichen. Daher würde ich dafür plädieren dass wir unsere Aufmerksamkeit und zukünftigen Förderungen auf sozioökonomisch ebenso angehängte Landstriche im Westen richten, wo weder Ausländer noch Ostdeutsche verjagt werden.
Aber das tust du. Aber keine Ahnung, ich hab ehrlich gesagt auch keine Lust mehr, mit jemandem zu reden, der ganze Landesteile einfach dem Faschismus überantworten will. Und da du in mir ständig den Reiz auslöst, “relevanter Nutzername” unter deine Ergüsse zu kommentieren, schiebe ixh dich jetzt einfach auf meine Blockliste. Tschö mit Ö.
Äh ja wird ja überall und dauernd durchgekaut das Thema. Rechtfertigt halt keine (hier ja sogar innerdeutsche) fremdenfeindlichkeit.
Am Ende sind das, wenn man Berlin nicht mitzählt, nur 15% der Bevölkerung. Wenn sie in ihrem eigenen Saft schmoren und aussterben wollen, sollten wir sie lassen.
Wo liest du das bei mir raus? Ich hab doch sogar explizit gesagt, dass die Umsetzung und von wem das vereinnahmt wird, problematisch ist.
Alter, raffst du nicht, dass genau mit dieser Einstellung und Haltung erst der Nährboden für den Aufstieg des Rechtsextremismus in der Region geschaffen wurde?
Prinzipiell gebe ich dir recht aber das hier ist zu kurz gesprungen. Die Mauer war kaum weg da sind in Ostdeutschland die Nazis/Rassisten in Massen aus der Deckung gesprungen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ausschreitungen_in_Rostock-Lichtenhagen
Mit freundlicher Unterstützung von 3000 Anwohnern… Ostdeutschland hatte schon zu DDR Zeiten ein massives Rassismus Problem und als der Deckel weg war wurde das halt sichtbar (Baseballschlägerjahre)
Wo ich dir Recht gebe ist, dass es nicht förderlich ist Ostdeutsche pauschal runter zu machen. Das das der Hauptgrund für den Rechtsextremismus dort zu suchen ist, ist aber wohl zu kurz gegriffen.
Ich bin mir Lichtenhagen und der Baseballschlägerjahre durchaus bewusst.
Hab ich aber nicht gesagt, sondern dass die Haltung, Ostdeutschland sei eine verlorene Sache, die Tatsache, dass Ostdeutschen vermittelt wird, ihre Region sei weniger wert, eben das gesellschaftliche Bild vom Osten sowie die jahrzehntelange Vernachlässigung Hauptgründe dafür sind, dass sich daran nichts ändert und dass ein Björn Höcke (ironischerweise selber Wessi) und Konsorten da so offene Angriffspunkte haben, um die Stimmung in der Bevölkerung anzuheizen.
Vorneweg, ich habe die DDR nicht mehr bewusst miterlebt.
Aber nach dem, was mir meine Eltern und Großeltern so erzählt haben, hat eine Entnazifizierung eigentlich nur zum Schein stattgefunden und Rassismus und Nationalismus waren genauso allgegenwärtig wie in den 90ern - nur wurde es von den DDR-Medien totgeschwiegen bzw. der SED zensiert.
Lies mal sowas hier:
Meine Mutter (absolut deutsche Kartoffel) ist selbst auch Opfer von Neonazis geworden, weil sie sich in der evangelischen Kirche für Vietnamesen engagiert hat.
Das kommt drauf an was man damit meint. Ideologisch ja, praktisch ist das Gegenteil der Fall. In der DDR wurden Nazi-Funktionsträger fast vollständig und rigoros aus allen gesellschaftlich verantwortungsvollen Positionen enthoben. Das ging so weit, dass teils völlig unqualifizierte Menschen zu Lehrern umgeschult werden mussten, weil es so wenig unbelastetes Personal gab.
Im Westen waren fast alle Behörden und die ganze Wirtschaft sowieso fast ungebrochen weiter von Nazi-Spitzenpersonal durchsetzt.
Bei dir garnicht, bei der Debatte im Artikel alá “der Chefredakteur hier darf nur ein Ossi sein”.
“Kein Bock mir 24/7 den ganzen Kopf um Fremdenfeinde im Osten zu zerbrechen” ist also der Nährboden für genau die Fremdenfeindlichkeit. Tautologie much? Dass die aussterben ist nicht mein Wunsch sondern Konsequenz der Geisteshaltung dort. Ich spreche das nur aus. Wir können jetzt das 100. Anti-Rassismusprogramm auflegen, das dort abgelehnt wird. Oder wir fördern ähnlich sozioökonomisch abgehängte Regionen in Westdeutschland, die weniger fremdenfeindlich sind.
Dann solltest du soetwas auch klarstellen, wenn du auf anderer Leute Argumente eingehen willst.
Du hast nicht gesagt, dass du keine Lust hast, dir den Kopf zu zerbrechen, du hast die ganze Region pauschal als rechtsextrem und verlorene Sache abgestempelt. Und das bietet den Nährboden, vor allem weil das gesellschaftlich nicht unbedingt eine winzige Mindermeinung ist, sondern relativ prominent.
Abschreiben klingt so aktiv. Ich kann nichts für die weltfremden Ansichten in diesen Landstrichen. Daher würde ich dafür plädieren dass wir unsere Aufmerksamkeit und zukünftigen Förderungen auf sozioökonomisch ebenso angehängte Landstriche im Westen richten, wo weder Ausländer noch Ostdeutsche verjagt werden.
Aber das tust du. Aber keine Ahnung, ich hab ehrlich gesagt auch keine Lust mehr, mit jemandem zu reden, der ganze Landesteile einfach dem Faschismus überantworten will. Und da du in mir ständig den Reiz auslöst, “relevanter Nutzername” unter deine Ergüsse zu kommentieren, schiebe ixh dich jetzt einfach auf meine Blockliste. Tschö mit Ö.
Ich will das garnicht. Deren Bewohner wollen das augenscheinlich. Ich bin nicht für deren Wahlentscheidung verantwortlich und nicht deren Vormund.