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    1 day ago

    Braucht man da wirklich langwierige Diskussion und Analysen? Man muss doch nur mal 2 Minuten mit Menschen reden.

    Dumme Menschen fühlen sich von der Komplexität der Realität überfordert. Und dank Wohlstandsverwahrlosung wird alles, was irgendwie stört bereits als persönlicher Angriff gewertet.

    Und tada… schon hat man Menschen, die sich von der Wirklichkeit angegriffen, bedroht und -wenn sie nicht einfach weggeht- unterdrückt fühlen und diese bekämpfen wollen. Und so folgen sie dann begeistert jedem, der ihnen erzählt, die Realität sei in Wahrheit ganz anders, oder ihnen einfach irgend ein vermeintliches Ziel zum bekämpfen vor die Nase hält.

    • 🦄🦄🦄@feddit.org
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      1 day ago

      Ich verstehe den Impuls, aber machst du es dir nicht selber auch ein bisschen einfach mit der Antwort?

      Dumme Menschen gab es schon immer, in den letzten Jahren wurden aber ganz bewusst Emotionen erzeugt, bspw. über manipulative Algorithmen.

      • Ooops@feddit.org
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        8 hours ago

        Nö, in den letzten Jahren sind die Methoden nur etwas besser geworden, und die Welt ein wenig transparenter, so dass du es jetzt besser in Echtzeit mitbekommst.

        Aber ja, ich mache es mir natürlich einfach. Weil ich ohne Einflussmöglichkeit eben auch keine detailliert optimierten Handlungsoptionen analysieren muss, reicht es in der Tat das Grundprinzip zu verstehen. Mehr braucht es nicht, um mich und die Einzelpersonen, auf die ich Einfluss habe, zu schützen.

    • JensSpahnpasta@feddit.orgOP
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      1 day ago

      Naja, lies mal den Artikel und schau, was die Wissenschaftler gemacht haben. Die haben länger als 2 Minuten mit den Menschen geredet.

      • Ooops@feddit.org
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        8 hours ago

        “Dort haben wir uns mit Personen getroffen, die die Corona-Maßnahmen sehr kritisch gesehen haben und die auf der Grundlage dessen einen Generalverdacht gegen die Gesellschaft entwickelt haben und eben im Namen gerade der Freiheit gegen die demokratische Gesellschaft aufbegehrt haben.”

        “Es geht also nicht um den Zorn an sich, sondern es geht wirklich um den Zorn, der ganz stark darauf gerichtet ist, Errungenschaften der Demokratie, Errungenschaften von Gleichbehandlung zu zerstören. Diese Verbindung ist auch nicht ganz neu”

        “Sie kommen nicht vorwärts, weder beim sozialen Aufstieg im wirtschaftlichen Leben noch im privaten Leben. Und das empfinden sie als derart einschnürend, dass sie diese Welt als Diktatur sehen.”

        “Die Löhne in meinem Unternehmen sind nicht mehr gewachsen, man redet hier aber nur über Gender-Toiletten. […] Deutschland investiert zu wenig in seine Infrastruktur, hat aber genug Geld für Radwege in Peru.”

        “Wir gehen eben nochmal stärker davon aus, dass diese Unzufriedenheit, die Sie erwähnt haben, und damit auch der Hass offline entstehen”

        "Veränderungserschöpfung […] "

        “Viele folgen Trump eben nicht trotz seiner Lügen, sondern wegen seiner Lügen. Er kann es eben. Er kann öffentlich Lügen formulieren und präsentiert sich dadurch als starker Mann, der für seine Anhängerschaft umso attraktiver wirkt Das hat uns eben zum einen dazu bewogen, zu sagen: Faktenchecks bringen nichts.”

        Und jetzt? Viel Text, letztendlich der selbe inhaltliche Kern. Nur, dass ich mich nicht -wie dort beschrieben- nach einigen der Gespräche betrinken musste, weil Dummheit und Wahn so offensichtlich waren, aber man in der neutralen Zuhörerrolle bleiben mussten…

        PS:

        Und noch einen Vorteil hatte meine Vereinfachung. Ich bin nicht am Ende wieder in den typischen Soziologenwahn abgeglitten und hab davon halluziniert, wie Junge Männer sich im Netz radikalisieren, weil sie Angst haben ihre Privilegien zu verlieren? Verflucht nochmal… in der Beschreibung steht doch schon, dass sie eben nicht 60+ und wohlhabend sind. Diese Menschen rennen nicht zu den Rechten, weil sie Angst um Privilegien haben, sondern, weil sie von Links ständig das geisteskranke Gebrabbel über ihre Privilegien hören, die sie nie hatten.

        Und vorallem bilde ich mir nich ein, dass “gerade die jetzige Kinder-Generation so demokratisch erzogen wird wie noch nie”. Wird sie nämlich nicht, es sein man ist privilegiert und kann es sich (vor allem zeitlich) leisten. Der Rest wird nämlich von Bildschirmen erzogen. Und das ganz sicher nicht demokratisch, sondern algorithmisch… und wir wissen alle, wo die einen hinführen, um Aufmerksamkeit und Zeit zu maximieren.

        PPS: Bekomm’ ich gerade angesichts der letzten beiden Punkte irgendwo die 10 Minuten Lebenszeit fürs Lesen wieder?