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    8 hours ago

    “Dort haben wir uns mit Personen getroffen, die die Corona-Maßnahmen sehr kritisch gesehen haben und die auf der Grundlage dessen einen Generalverdacht gegen die Gesellschaft entwickelt haben und eben im Namen gerade der Freiheit gegen die demokratische Gesellschaft aufbegehrt haben.”

    “Es geht also nicht um den Zorn an sich, sondern es geht wirklich um den Zorn, der ganz stark darauf gerichtet ist, Errungenschaften der Demokratie, Errungenschaften von Gleichbehandlung zu zerstören. Diese Verbindung ist auch nicht ganz neu”

    “Sie kommen nicht vorwärts, weder beim sozialen Aufstieg im wirtschaftlichen Leben noch im privaten Leben. Und das empfinden sie als derart einschnürend, dass sie diese Welt als Diktatur sehen.”

    “Die Löhne in meinem Unternehmen sind nicht mehr gewachsen, man redet hier aber nur über Gender-Toiletten. […] Deutschland investiert zu wenig in seine Infrastruktur, hat aber genug Geld für Radwege in Peru.”

    “Wir gehen eben nochmal stärker davon aus, dass diese Unzufriedenheit, die Sie erwähnt haben, und damit auch der Hass offline entstehen”

    "Veränderungserschöpfung […] "

    “Viele folgen Trump eben nicht trotz seiner Lügen, sondern wegen seiner Lügen. Er kann es eben. Er kann öffentlich Lügen formulieren und präsentiert sich dadurch als starker Mann, der für seine Anhängerschaft umso attraktiver wirkt Das hat uns eben zum einen dazu bewogen, zu sagen: Faktenchecks bringen nichts.”

    Und jetzt? Viel Text, letztendlich der selbe inhaltliche Kern. Nur, dass ich mich nicht -wie dort beschrieben- nach einigen der Gespräche betrinken musste, weil Dummheit und Wahn so offensichtlich waren, aber man in der neutralen Zuhörerrolle bleiben mussten…

    PS:

    Und noch einen Vorteil hatte meine Vereinfachung. Ich bin nicht am Ende wieder in den typischen Soziologenwahn abgeglitten und hab davon halluziniert, wie Junge Männer sich im Netz radikalisieren, weil sie Angst haben ihre Privilegien zu verlieren? Verflucht nochmal… in der Beschreibung steht doch schon, dass sie eben nicht 60+ und wohlhabend sind. Diese Menschen rennen nicht zu den Rechten, weil sie Angst um Privilegien haben, sondern, weil sie von Links ständig das geisteskranke Gebrabbel über ihre Privilegien hören, die sie nie hatten.

    Und vorallem bilde ich mir nich ein, dass “gerade die jetzige Kinder-Generation so demokratisch erzogen wird wie noch nie”. Wird sie nämlich nicht, es sein man ist privilegiert und kann es sich (vor allem zeitlich) leisten. Der Rest wird nämlich von Bildschirmen erzogen. Und das ganz sicher nicht demokratisch, sondern algorithmisch… und wir wissen alle, wo die einen hinführen, um Aufmerksamkeit und Zeit zu maximieren.

    PPS: Bekomm’ ich gerade angesichts der letzten beiden Punkte irgendwo die 10 Minuten Lebenszeit fürs Lesen wieder?