Die Klimakrise ist real - doch die grüne Transformation stößt auf wachsenden Widerstand. Soziologe Philipp Staab erklärt im Interview, warum viele Menschen Klimaschutzmaßnahmen nicht als Fortschritt, sondern als Bedrohung empfinden, weshalb selbst Profiteure der Energiewende kaum Enthusiasmus zeigen - und wie die AfD den kollektiven Frust geschickt für sich nutzt. Sein Befund: Die Gesellschaft steckt in einer tiefen Identitätskrise, in der Angst die Hoffnung verdrängt hat.

  • rumschlumpel@feddit.org
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    12 hours ago

    Im Gegenteil können es sich Ärmere nicht leisten, dass die Politik Milliarden in dreckige Energieträger wie Erdgas investiert und bewusst die Wende zu erneuerbaren Energien ausbremst.

    Darüber hinaus essen Ärmere auch, genauso wie der Rest der Bevölkerung, in der Regel deutlich mehr Fleisch und Milchprodukte als von seriösen Ernährungsexperten empfohlen wird, was mMn dagegen spricht, dass diese Nahrungsmittel, die stark subventioniert werden, jetzt schon zu teuer sind.

    • Limerance@piefed.social
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      10 hours ago

      Den Armen die Freiheit bei der Ernährung einzuschränken ist nah einer „sollen sie doch Kuchen essen“ Einstellung.

      • Crumblefluff@feddit.org
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        7 hours ago

        Jeder sollte Kuchen essen, zumindest in größeren Teilen als bisher. Darum geht es ja. Wer sich jetzt noch hinstellt und fordert, dass wir eine Klimawende hinlegen müssen ohne Einschränkungen, dem kann ich auch nicht mehr helfen.

        Uns es ist keine Frage des Geldbeutels, was für eine Illusion. Die billigsten Kalorien, die problemlos mit einer auagewogenen Ernährung vereinbar sind, sind fast ausschließlich pflanzlich, z.B. Reis, Kartoffeln.